21.02.2016 | Verein

Herzlichen Glückwunsch Peter Förster

Fortunas ehemaliger Präsident feiert seinen 70. Geburtstag

Im Januar 1985 wurde Peter Förster bundesweit bekannt, als die Vereinsmitglieder den bisherigen Amateurobmann zu ihrem Vorsitzenden wählten. Somit war er im Alter von 38 Jahren jüngster Präsident der Bundesliga. Von 1985-92 führte er die Geschicke des Vereins. In diesem Zeitraum waren die Rot-Weißen immerhin fünf Jahre lang erstklassig. Am heutigen Sonntag begeht Förster seinen 70. Geburtstag.

  • Peter Förster (li.) mit F95-Legende Paul Janes.

Der gebürtige Korschenbroicher erblickte am 21. Februar 1946 das Licht der Welt und wuchs im Wesentlichen in Düsseldorf auf. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für den Fußball und damit insbesondere für die Fortuna.

Die Nähe zum Verein suchte er ab den 1980er Jahren auch auf Funktionärsebene: Nachdem es bei der Mitgliederversammlung im Oktober 1984 recht turbulent zugegangen war und kein neuer Vorstand gewählt werden konnte, stellte sich Peter Förster einem von Josef Schmitz-Weiß geführten Notpräsidium zur Verfügung. Dieses amtierte bis zur außerordentlichen Hauptversammlung im Januar 1985, wo Förster von den Mitgliedern zum Präsidenten gewählt wurde. Mitstreiter waren Heinz Heßling, Norbert Hengstermann und Frank Weickert.

Es sollte eine wahre Herkulesaufgabe auf das neue Präsidium zukommen, denn sportlich wie finanziell war im Jahr des 90-jährigen Vereinsbestehens einiges in Schieflage. Dennoch konnten die Flingeraner zum Saisonende den Klassenerhalt feiern und auch die Finanzen wurden in der Folgezeit konsolidiert.

2. Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte

1987 musste Fortuna dann doch den Weg in die 2. Bundesliga antreten, worauf die Verantwortlichen allerdings ein glückliches Händchen bewiesen und einen gewissen Aleksandar Ristic an den Rhein lotsten. Der Fußball-Lehrer, dem der SPIEGEL einmal attestierte, er sei ein perfekter Schauspieler, führte nicht nur die Akteure auf dem Platz mit harter Hand, sondern auch der Vorstand musste die eine oder andere öffentliche Schelte des Bosniers einstecken. Doch Peter Förster war souverän genug, Aussagen von Ristic, in denen er den Verantwortlichen die fußballerische Kompetenz absprach, mit dem Hinweis abzuwiegeln, dass der Trainer bei ihm Narrenfreiheit genieße - „solange er erfolgreich ist“.

1989 – zurück ins Bundesliga-Glück

Und Ristic war erfolgreich, denn zwei Jahre später gelang die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus und in der Abschlusstabelle ein mehr als zufriedenstellender 9. Platz. Der Zuschauerschnitt stieg wieder an und auch Sponsoren interessierten sich verstärkt für die Rot-Weißen. In der darauffolgenden Saison 1990/1991 hätte sich die Fortuna sogar beinahe für den UEFA-Cup qualifiziert, doch da die Mannschaft um Schmadtke, Albertz, T. Allofs, Büskens und Demandt aus den letzten sieben sieglosen Spielen nur noch zwei Punkte holte, fielen die 95er letztlich auf den 12. Tabellenplatz zurück.
Einhergehend mit der 1. Phase Ristic (der danach bekanntlich noch zweimal als Chefcoach anheuern sollte) und darüber hinaus wurde Peter Förster im Zweijahres-Turnus dreimal wiedergewählt: In dieser Zeit waren unter anderem Werner Faßbender (sechs Jahre), Walter Horn (vier Jahre) und Axel Gärtner (zwei Jahre) seine Vorstandskollegen.

Das Aus im Amt aber keineswegs ein Abschied von F95

1992 war der Fortuna wieder einmal der sportliche Erfolg verwehrt geblieben; es ging zum dritten Mal seit Einführung der Bundesliga eine Klasse tiefer - was leider bekanntlich noch nicht das Ende des Niedergangs bedeutete. Im Umfeld und auch innerhalb der Fortuna herrschte darüber so viel Unruhe, dass Peter Förster und Axel Gärtner bereits Ende März von ihren Ämtern zurücktraten. Den Kontakt zur Fortuna hat der gelernte Metzgermeister und bis vor wenigen Jahren erfolgreiche Fleischfabrikant aber bis heute nicht abreißen lassen. „Fortuna wird immer eine Herzenssache für mich bleiben.“

Peter Förster feiert seinen Ehrentag dennoch abgeschieden und in Ruhe fernab der Heimat in südlichen Gefilden. Fortuna gratuliert dem ehemaligen Präsidenten des Vereins hierzu ganz herzlich und wünscht viele weitere Jahre in Gesundheit, Glück und Lebensfreude.

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