02.03.2016 | 1. Mannschaft

Nach Katerstimmung zurück in der Spur

Gegner im Blick: Der KSC im schweren Jahr nach dem verpassten Aufstieg

Der Karlsruher SC scheint zurück in die Erfolgsspur gefunden zu haben. Nachdem die Elf von Trainer Markus Kauczinski zu Beginn der Saison nur schwer aus den Startlöchern gekommen ist, haben sich die Badener im Laufe der Spielzeit wieder gefangen. Selbstverständlich ist das jedoch nicht, schließlich liegen harte Monate hinter dem KSC. Neben dem dramatischen Scheitern in der Relegation zur 1. Bundesliga gegen den Hamburger SV und dem anschließenden Verlust einiger wichtiger Stammspieler, verkündete zuletzt Erfolgs-Coach Kauczinski sein Aus nach dem Saisonende.

Trainer und Umfeld
Im Sommer 2016 endet in Karlsruhe die Ära Markus Kauczinski. Nach 15 Jahren, in denen der gebürtige Gelsenkirchener in verschiedenen Bereichen am Wildpark als Coach tätig war, gab der 46-Jährige Anfang Oktober seinen Rücktritt als Cheftrainer des KSC bekannt. Bei den Badenern wird Kauczinski eine große Lücke hinterlassen. So führte der kernige Ruhrpottler den Karlsruher SC aus der dritten in die zweite Liga, entwickelte ihn dort zu einem der Top-Teams im Bundesliga-Unterhaus und schrammte im letzten Sommer in der Relegation nur haarscharf an Liga eins vorbei. Wichtiger Bestandteil bei der Spielweise, die der KSC-Coach seiner Mannschaft einimpfte, ist eine sattelfeste Defensive. Bei 103 Zweitligapartien (Stand 29. Februar), in denen der 46-Jährige bisher auf der Trainerbank des Karlsruher SC saß, stand bei 42 Begegnungen seiner Elf am Ende die Null. Auch in der laufenden Saison hält der Karlsruher Abwehrverbund wieder stand. Bisher siebenmal konnten die KSC-Keeper Orlishausen und Vollath ihren Kasten sauber halten.

Die letzte Saison

Die Saison 2014/15 begann für den Karlsruher SC verheißungsvoll. Die Mannschaft von Coach Kauczinski fuhr einen Sieg nach dem anderen ein und KSC-Torjäger Rouwen Hennings ballerte sein Team mit 17 Toren auf Tabellenplatz drei der 2. Bundesliga. Mit Rückenwind gingen die Badener in die Relegation zur 1. Bundesliga und trafen dort auf den strauchelnden Liga-Dino HSV. Nachdem sich der KSC im Hinspiel in Hamburg ein beachtliches 1:1 erkämpfte, stieg ein paar Tage später im Wildpark das Rückspiel, in dem der KSC nach 78 Minuten durch Reinhold Yabo in Führung ging. Dann die 90. Minute: Schiedsrichter Gräfe entschied in einer strittigen Situation auf Freistoß aus unmittelbarer Nähe zum Karlsruher Strafraum. HSV-Spieler Marcelo Diaz hämmerte den direkten Freistoß ins Tor und beförderte damit die Hamburger in die Verlängerung. Geschockt vom späten Gegentreffer verloren die Badener am Ende die Nerven und das Spiel mit 1:2 und stiegen somit nicht ins Bundesliga-Oberhaus auf.

Die Form

Es wird sicher mehrere Gründe geben, warum der KSC bisher noch nicht an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen konnte. Ein Grund wird wahrscheinlich sein, dass wichtige Eckpfeiler der Mannschaft aus der letzten Saison wie Reinhold Yabo (Salzburg), Rouwen Hennings (FC Burnley) und Philipp Max (FC Augsburg) den Wildpark nach dem verpassten Aufstieg verlassen haben. Ein weiterer Grund könnte die dramatische Schlussphase der vergangenen Spielzeit sein. Nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg herrschte erstmal Katerstimmung im und rund um den Wildpark. Diese zog sich auch in die laufende Saison, in der der KSC schlecht aus den Startlöchern kam und fünf der ersten sieben Spiele verlor. Mit der Zeit konnte sich die Kauczinski-Elf jedoch wieder stabilisieren und hat sich aktuell auf Platz zehn der 2. Bundesliga angesiedelt. Nachdem die Karlsruher am vergangenen Freitag gegen den direkten Konkurrenten Federn ließen (1:2) kamen sie am Dienstag im Heimspiel gegen den SC Paderborn nicht über in 0:0 hinaus. Ein möglicher Aufstieg ist für die Badener in diesem Jahr kein Thema.

Mögliche Startelf
Vollath - Valentini, Thoelke, Gulde, Kempe - Meffert, G. Krebs - Barry, Yamada - Hoffer, Diamantakos.    

Bilanz Heim:
20 Spiele, 10 Siege, 2 Unentschieden, 8 Niederlagen
Bilanz Auswärts: 21 Spiele, 3 Siege, 9 Unentschieden, 9 Niederlagen
Bilanz Gesamt: 41 Spiele, 13 Siege, 11 Unentschieden, 17 Niederlagen

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