Das Logo im Wandel der Zeit

Die Geschichte des Vereinslogos von Fortuna Düsseldorf

Zusammenfassung und Überblick

Am 5. Mai 2015 feiert die Fortuna ihren 120. Geburtstag. In der Vereinsgeschichte der Rot-Weißen finden sich viele glorreiche Erfolge und Triumphe ebenso wie schmerzliche Niederlagen, Meisterschaften und Pokalsiege oder Auf- und Abstiege. Die Liste der Spieler und Trainer, Funktionäre und Mitarbeiter ist äußerst umfangreich. Nicht ganz so detailliert war bislang die Geschichte vom markanten F95-Logo. Dank Marco Langer, der im Januar beim Neujahrsempfang der Fortuna nach fast 25 Jahren als ehrenamtlicher Vereinsarchivar feierlich verabschiedet wurde, scheint diese Lücke nun größtenteils geschlossen zu sein.

Ein Corporate Design (CD) und damit ein einheitliches Erscheinungsbild des Vereins kannten die Gründungsväter der heutigen Fortuna noch nicht. Wer sich bei den drei Ur-Vereinen über das Aussehen, die Gestaltung und die Form des jeweiligen Logos Gedanken gemacht hat, ist leider ebenfalls nicht bekannt. Zu keinem jemals existierenden Logo gibt es mündliche oder schriftliche Hinweise, wer wann und warum so entschieden hat. Daher muss man sich heute darauf beschränken, was Fotos, Urkunden und anderen Publikationen entnommen werden kann. Historiker und Laien können nur Vermutungen äußern und jeder kann ein wenig Recht haben. Hier soll anhand der aktuell vorliegenden Fakten und Bilder aufgearbeitet werden, wie die Entwicklung - teilweise wohl sogar parallel - verlief, dass heute „F95“ das Logo des erfolgreichsten Fußballklubs Düsseldorfs wurde.

1. Turnverein Flingern 1895

Die vier „F“ für frisch, fromm, fröhlich, frei gemäß des Wahlspruchs von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn bildeten das Logo des Urvereins der heutigen Fortuna. Diese umrissen die grundlegenden Werte der deutschen Turnerbewegung, daher hatte sie vermutlich nahezu jeder im späten 19. Jahrhundert gegründete deutsche Turnverein in seinem Wappen. Der älteste Nachweis bei der Fortuna für dieses Logo findet sich auf der Rückseite der allerersten Vereinsfahne, die heute im Stadtmuseum Düsseldorf als ständige Leihgabe zu sehen ist. Diese Fahne, vermutlich kurz nach der Gründung 1895, zumindest aber wohl in den ersten Jahren des Bestehens angefertigt, trug dieses Symbol der Turner ursprünglich auch auf der Vorderseite. Erst nach der letzten Fusion im November 1919 wurde die Fahne neu gestaltet. Erstaunlicherweise wurde dabei das alte Turnersymbol nicht gänzlich entfernt, sondern das neue, welches nur in dieser Fahne auftaucht, handwerklich geschickt eingearbeitet. Schaut man sich die Vorderseite genau an, kann man noch heute die Einfassungsnähte erkennen.

Interessant ist hierbei, dass die vier „F“ auf der Fahne nicht von den vier Begriffen umrahmt werden, für die sie stehen, sondern von dem Reim „Frisch und frei macht Turnerei“. Das ausgerechnet die Fröhlichkeit, die im Rheinland ja immer eine besondere Rolle spielt, nicht genannt wird, ist schon einen besonderen Hinweis wert.

Auf den sehr wenigen vorliegenden Fotos des Turnvereins Flingern 1895 aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg taucht das Wappen mit den vier „F“ immer wieder auf. Nach bisher vorliegenden Unterlagen wurde es letztmalig am 1. Januar 1920, also eineinhalb Monate nach der Fusion, verwendet. Denn dieses Ausstellungsdatum trägt ein vorliegender Vereinsausweis, wobei einschränkend erwähnt werden muss, dass das Mitglied bereits am 2. November 1919 in den Verein eintrat, also knapp zwei Wochen vor der Fusion. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass die vier „F“ auch später noch im Vereinslogo auftauchen.

Der Stempel des Vereinswappens auf dem Ausweis zeigt vielmehr eine weitere Besonderheit: Die vier „F“ der Turner werden durch den im Kreis angeordneten Namen „Düsseldorfer Turn- u. Sportverein Fortuna 1895“ umrahmt. Auch dies ist ein Unikat, was sonst nirgendwo mehr auftaucht. Auf der Sportkleidung selbst wurden, was eher selten war, lediglich die vier „F“ verwendet, was ein Bildausschnitt eines abgebildeten Turners aus dem Jahr 1911 belegt.

 

Zusammenfassend bleibt für die Turner festzuhalten, dass sie das Symbol der deutschen Turnbewegung mit den vier „F“ verwendeten, was auf der Fahne mit der Variante des Reims umfasst wurde und nach der Fusion von 1919 schon um den neuen Namen des Gesamtvereins ergänzt wurde. 

2. Fußballklub Düsseldorfer Spielverein (gegründet 1908)

Bisher unbekannt war, dass diese Urzelle des Fußballspiels der Fortuna ebenfalls ein eigenes Vereinswappen hatte. Es gibt allerdings bisher keinen Beleg dafür, dass dieses auch auf der damaligen Spielkleidung angebracht war. Man kann nur vermuten, dass dieser „wilde“ Verein, der nicht dem damaligen Westdeutschen Spielverband (WSV) angehörte, nicht die Notwendigkeit dafür sah, möglicherweise auch nicht die finanziellen Mittel hatte. Doch am Ende eines Briefs an den WSV vom 29. April 1913, in dem es inhaltlich um eine Nachfrage zum aktuellen Stand der Aufnahme des Vereins in den Verband geht, ist ein Stempelabdruck einer Grafik zu sehen, der an einen stilisierten Ring mit Gravur erinnert. In den handschriftlich verfassten und mit Datum vom 1. Januar 1909 datierten Statuten des „Fußballklub Spielverein Düsseldorf“ ist dieses weder zu sehen, noch wird ein Klub-Logo beschrieben oder erwähnt.

3. Fußballklub Alemania 1911, später Fußballklub Fortuna 1911

Laut handschriftlichem Vereinsstatut vom 1. Mai 1911 ist der vollständige Name des zweiten damals noch „wilden“ Vereins, da er ebenfalls nicht dem WSV angehörte, „Fußballklub Alemania 1911 Düsseldorf-Flingern“. Auffällig ist, dass zum einen der Vereinsname nur mit einem „n“ geschrieben wird, also „Alemania“ anstatt, wie oft irrtümlich angegeben, „Alemannia“, zum anderen, dass sowohl das Datum des Statuts wie auch das Vereinsjahr des Klubnamens im Statut mit Bleistift geschrieben sind, während der komplette neun Seiten umfassende Text mit Tinte abgefasst wurde. In diesem einzigen Dokument des Vorgängerklubs findet sich keinerlei Hinweis auf ein Vereinslogo, und auch auf den vorhandenen Fotos ist keines zu erkennen. Möglicherweise hatte auch dieser Klub ein Logo, was mangels Unterlagen heute jedoch unbekannt oder nicht mehr auffindbar ist. Ansonsten dürften bei der „Alemania“ dieselben Motive – keine Notwendigkeit, möglicherweise mangelnde finanzielle Mittel – spekulativ angenommen werden.

4. Düsseldorfer Fußballklub Fortuna 1911

Ende 1911 entschloss sich der Vorstand des FK Alemania 1911 dazu, um Aufnahme in den WSV zu bitten. Gleichzeitig wurde hiermit - so die detaillierte Beschreibung in der Fortuna-Vereinsfestschrift von 1925 - die Namensänderung von „Alemania“ in „Fortuna“ vorgenommen. Allein um diesen Vorgang ranken sich Legenden und Vermutungen, die eine eigene Ausarbeitung rechtfertigen und erfordern. Während „Fortuna“ aufgenommen wurde, verzögerte sich der Vorgang beim „FK Spielverein“, der sich mit dem bereits erwähnten Brief (s. Punkt 2) vom 29. April 1913 erneut an den WSV wandte. Dieser empfahl dem „FK Spielverein“, sich mit der „Fortuna“ zu vereinen, was dann Mitte 1913 unter dem neuen Namen „Düsseldorfer Fußballklub Fortuna 1911“ auch geschah. Nur der Verzögerung bei der Bearbeitung des Aufnahmegesuchs des „FK Spielvereins“ beim WSV ist es somit aus heutiger Sicht zu verdanken, dass das Vereinslogo des „Spielvereins“ von 1908 bekannt ist. Von dem neu fusionierten Verein, der von Mitte 1913 bis Mitte November 1919 bestand und dessen Hauptzeit in den Ersten Weltkrieg fällt, gibt es keinerlei Unterlagen außer den Informationen, die der schon genannten Festschrift von 1925 zu entnehmen sind. An keiner Stelle wird jedoch ein neues Vereinslogo erwähnt oder beschrieben. Man darf davon ausgehen, dass die Menschen in dem angegebenen Zeitraum auch ganz andere Sorgen und Nöte hatten, als ein Wappen für den neuen Verein zu erstellen. Da sich der „FK Spielverein“ auf Empfehlung des WSV der „Fortuna“ anschloss, war er in der schwächeren Position und somit seine Jahreszahl 1908 und sein Logo verloren, während „Fußballklub“ blieb, da dies auch Namenbestandteil bei der „Fortuna“ war. Lediglich den Stadtnamen Düsseldorf kann man wohlwollend als Überbleibsel des „Spielvereins“ interpretieren, denn dieser war schon in seinen Statuten vom 1. Januar 1909 enthalten.

5. Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895: Die Fusion von November 1919 und ihre Auswirkungen auf das Vereinswappen

Die Fortuna-Festschrift aus dem Jahr 1925 berichtet zu diesem Ereignis, dass aufgrund der schweren Lasten in Folge des Ersten Weltkrieges sich im Jahr 1919 die Sportler und Turner mehr und mehr näherten. Irgendwann kam man zu der Entscheidung, dass sich der „Turnverein Flingern 1895“ und der „DFK Fortuna 1911“ vereinen, was Mitte November 1919 erfolgte. Seit diesem Zeitpunkt heißt der Verein, wie er heute noch heißt: Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895. Das „e. V.“ für den eingetragenen Verein kam erst im Jahr 1926 hinzu.

Folgen wir den Ausführungen der vorherigen Punkte, dann kann man die Namensbestandteile wie folgt auf die drei Ur-Vereine zurückverfolgen:
a) „Düsseldorfer“ und „Sportverein“ => FK Spielverein
b) „Turnverein“ und „1895“ => Turnverein Flingern 1895
c) „Sportverein“ und „Fortuna => FK „Alemania“ 1911, später FK Fortuna 1911.

Schon im November 1919 gibt es also wie heute Fortuna 1895, aber von einem Vereinslogo „F95“ ist man noch weit entfernt. Wie schon (s. Punkt 1) bezüglich des Vereinsausweises mit Ausstellungsdatum vom 1. Januar 1920 ausgeführt, scheint das dort abgebildete Logo der vier „F“ der Turner, im Kreis umrahmt vom neuen Vereinsnamen, das erste neu verwendete Logo zu sein, zumindest ist es das einzige mit Datum versehene Zeugnis, das zeitlich so nah an dieser wegweisenden Fusion liegt.

Aber auch die erste Vereinsfahne der Fortuna, ursprünglich von den Turnern, und nach der Fusion mit neuem Wappen versehen, kommt hier ins Spiel. Das Problem: Es gibt keinerlei Unterlagen darüber, wann die Umarbeitung erfolgte, was sehr bedauerlich ist, zeigt sie weder das Turnersymbol noch ein F95, sondern den bergischen Löwen, ähnlich dem Stadtwappen Düsseldorfs, umrahmt  vom neuen Vereinsnamen.

 

Und die Verwirrung geht weiter: Da die Fortuna zu Beginn der Saison 1918/19 ihren Fußballplatz an der Lichtstraße verlor, wurde zur Finanzierung eine Schuldverschreibung mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 1919 bis zum 1. Oktober 1925 aufgelegt, welche am 30. August 1919 durch Versammlungsbeschluss genehmigt wurde. Aus alten Unterlagen wird überliefert, dass der neue (Asche-)Platz 1920 „nach zwei Jahren harter Arbeit mit Hacke und Schaufel“ fertig wurde. Bezüglich des Baus der Platzanlage an der Vennhauser Straße existieren zwei Rechnungsaufstellungen, die leider kein Datum tragen, aber wieder ein anderes Vereinslogo zeigen (links).

 

Und wer glaubt, dies sei alles schon recht kompliziert, muss leider erkennen, dass es zumindest um den 11. Dezember 1920 herum ein weiteres Logo der Fortuna gab. Dieses ist in der Ehren-Urkunde für den damaligen ersten Kassierer der Fortuna, Willy Becker, enthalten, der damit zum Ehrenmitglied ernannt wurde. „DTFSV“ und darunter „1895“ sind zu sehen. Vergleicht man es mit dem heutigen „F95“ erahnt man eine erste Entwicklung in diese Richtung: Die Schrift ist weiß, der Hintergrund rot und alles wird damals noch von nur einem Kreis umfasst. Würde man die Buchstaben vor und hinter dem F, sowie die 18 bei der Jahreszahl weglassen, bliebe F95 übrig. Etwas neu angeordnet, also die Jahreszahl unter die Balken des „F“ gezogen, dieses noch etwas stilistisch geändert, plus eines weiteren weißen Kreises, ergäbe es das heutige Logo. So gesehen ist es aus heraldischer Sicht in der Entwicklung des Vereinswappens wohl Ende 1920 ein sehr enger Vorfahre des heutigen Logos.

Wer dann die Idee hatte, es in F95 zu ändern wird wie bei allen anderen Entwürfen wohl für alle Zeiten nicht mehr zu ermitteln sein. Einzig die Farben rot und weiß lassen sich auf die beiden ursprünglichen Fußballvereine „FK Spielverein“ und „FK Alemania“ bzw. „Fortuna 1911“ zurückführen. Beide hatten gestreifte Trikots in diesen Farben: Der „Spielverein“ rot-weiß längsgestreift, die „Alemania“ bzw. „Fortuna“ rot-weiß quergestreift. Nach der Fusion Mitte 1913 scheint man die Streifen des „Spielvereins“ übernommen zu haben, denn ein Foto von Fortunas erster Meistermannschaft von 1913/14 zeigt die Spieler in eben diesen rot-weißen Querstreifen. Möglicherweise ein Zugeständnis der Fortuna bei der Fusion Mitte 1913, weil der „Spielverein“ im Vereinsnamen quasi nicht mehr vorkam.

In der Saison 1924/25 taucht erstmals das bis zum heutigen Tag bestehende „F95“ auf. In gedruckter Form auf der „Festschrift 30 Jahre Turn- u. Sportverein Fortuna 1895 Düsseldorf“. Hier sind beide Kreise noch unterschiedlich dick und auch in goldener Farbe, anstatt in weiß, was aber dem Anlass geschuldet sein kann. Auch das geschwungene „F“ ist noch etwas voluminöser und wirkt daher klobiger. Möglicherweise lässt sich dies dadurch erklären, dass man bei der Umarbeitung seines Vorfahrens von Ende 1920 den wegfallenden Patz der Buchstaben „DT“ und „SV“ durch ein wuchtigeres „F“ stärker ausfüllen wollte. Wie auch immer, das bis heute gültige Logo hat damals das Licht der Welt erblickt!

In den darauf folgenden Jahrzehnten gab es eine ganze Reihe von Spielarten dieses Logos. Eine größere Abweichung gab es Mitte der 1930er Jahre mit dem reinen „F“ auf rotem Kreis auf dem Repräsentativtrikot, welches noch Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Eine weitere gravierende Differenz dazu gab es nach dem Zweiten Weltkrieg, denn die offiziellen Vereinszeitungen der Fortuna ab Mai 1952 bis Mitte 1976 zeigen ein Logo, in dem die Farben von Schrift und Hintergrund vertauscht wurden. Soweit bekannt ist, wurde dies auch auf Briefbögen des Vereins und anderen Publikationen verwendet. Auch die Hintergründe dieser Änderung sind nicht bekannt.

Und damit wären wir eigentlich am Ende mit der Rückschau auf die Entwicklungsgeschichte des Vereinslogos der Fortuna. Eigentlich, denn eine vor einiger Zeit gemachte Entdeckung hat ein weiteres Fortuna-Logo zum Vorschein gebracht. Es wurde auf einem leider undatierten Foto entdeckt, das die Jugend- bzw. Turnjugend Fortunas unter der Leitung von Heinrich van Büssel zeigt. Aufgenommen worden sein muss dieses und ein weiteres Foto 1924/25 oder später, da einige der abgelichteten Personen schon das damals „neue“ F95-Logo tragen.

Zu sehen ist auf der Aufnahme ein Junge in der ersten Reihe mit einem bis dahin nie gesehenen Fortuna-Abzeichen. Es enthält sowohl die vier „F“ der Turner des Turnverein Flingern 1895, den bergischen Löwen, der auch auf der nach der Fusion von 1919 umgearbeiteten ersten Vereinsfahne zu sehen ist. Es ist rot-weiß geteilt und enthält den kompletten, ab Ende 1919 gültigen neuen Vereinsnamen.

Weitere Recherchen ergaben, dass in der Festschrift von 1925 eine Aufnahme der Schülerabteilung aus diesem Jahr enthalten ist. Auf diesem sind ca. 100 Personen zu sehen, allerdings sehr klein, da weit entfernt. Mit dem Wissen um dieses Logo kann man aber mehr erahnen als erkennen, dass eine große Anzahl dieser Jungen und Jugendlichen dieses bisher unbekannte Logo trägt.

Wie passt dieses nun mit den anderen Vereinssymbolen zusammen? Auch hier sind nur Vermutungen und Spekulationen möglich. Da bei der Fusion 1919 Turner und Fußballer zusammen kamen und es zudem kein einheitliches neues Logo für den gesamten Verein gab, wurde dieses Logo möglicherweise nur für die Turnabteilung entworfen, vielleicht sogar nur für die Schüler und Jugendlichen. Eine Aussage über die erwachsenen Turner nach der Fusion lässt sich leider nicht machen, da es von diesen keine Fotos in Sportkleidung aus dieser Zeit gibt. Auf jeden Fall scheint es vor der Entstehung des heutigen „F95“ wahrscheinlich nur im Bereich der Turner sehr verbreitet gewesen zu sein, daher ist seine Entstehung in den sehr frühen 1920er Jahren anzusiedeln.

Und als wäre dies nicht Überraschung genug, konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es von diesem Vereinslogo der Fortuna zumindest sogar eine Vereinsnadel gibt. Ein Düsseldorfer Sammler hat freundlicherweise eine Aufnahme davon zur Verfügung gestellt, in der die Details und Farben sehr gut zu erkennen sind.

Fazit: Die Entwicklung des Vereinslogos der Fortuna ist wesentlich facettenreicher als bislang angenommen wurde. Andere Entwürfe wären möglich gewesen, aber letztendlich ist es das „F95“ geworden. Für uns alle steht es für Fortuna 95, so war es wohl auch von seinem Erfinder gedacht. Aber symbolisch steht dieses „F“ möglicherweise stellvertretend für die vier „F“ der Turner und schlägt somit eine Brück zu den eigentlichen Ur-Anfängen des Vereins, den Turnern im Jahr 1895. Wir dürfen gespannt sein, ob in der Zukunft weitere Vereinswappen der Fortuna entdeckt werden können.

Marco Langer (Vereinsarchivar von 1990-2015) im Dezember 2014

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