04.06.2014 | 1. Mannschaft

"Was zählt, ist die Zukunft"

Neuzugang Lukas Schmitz im Interview

Lukas Schmitz ist nach Lars Unnerstall, Joel Pohjanpalo, Julian Schauerte und Charlison Benschop der fünfte Neuzugang für die Saison 2014/15. Im Interview auf www.f95.de spricht Fortunas neue Nummer 15 über seine Ziele mit den Rot-Weißen, seine bisherigen Erfahrungen mit Düsseldorf und über Vergangenheit und Zukunft.

Herzlich Willkommen bei der Fortuna, Lukas! Du betrittst mit Deinem Wechsel in die 2. Bundesliga Neuland. Wieso bist Du dennoch von diesem Schritt überzeugt?
Ich habe mir den Schritt natürlich reichlich überlegt. Es ist ein Wechsel von Liga eins in Liga zwei, aber ich sehe das nicht als Rückschritt. Fortuna hat vom ganzen Umfeld her - mit einer super Stadt, tollen Fans und einem außergewöhnlichen Stadion, das größer ist, als das von vielen Erstligisten - das Potenzial, in die erste Liga zu kommen. Genau das wurde mir durch die Verantwortlichen vermittelt: Es ist ein spannendes Projekt, das auf dem Weg nach oben ist. Ich bin auf jeden Fall sehr motiviert, die nächsten Aufgaben anzugehen und diese mit der Fortuna zu meistern.

In der vorletzten Saison hast Du im Hinspiel gegen die Fortuna durchgespielt, in der Rückrunde leider gefehlt. Was waren Deine Eindrücke von der Fortuna in den Spielen und insgesamt aus der Ferne?
Ich kann mich noch ziemlich gut an das Spiel erinnern, wir haben mit Bremen 0:1 zurückgelegen. Dann habe ich das 1:1 vorbereiten können und damals doch noch in der Siegermannschaft gestanden. Aber natürlich habe ich mitbekommen, wie die Fans die Mannschaft unterstützt haben. Als Spieler bekommt man sofort mit, dass es ein echter Traditionsclub ist, der viele Fanherzen höherschlagen lässt. Ich freue mich jetzt schon auf die tollen Heimspiele mit den vielen Fans im Rücken.

Du bist ein Kind des Westens: In Hattingen geboren und den Großteil Deines Lebens in Nordrhein-Westfalen verbracht. Bist Du froh, wieder näher an der Heimat zu sein?
Ja, ich bin ein heimatverbundener Typ, ein Familienmensch. Der Ausflug in den Norden über die drei Jahre hat mich reifen lassen und nach vorne gebracht, aber jetzt bin ich froh, wieder in vertrauter Umgebung zu sein. Als ich für Schalke gespielt habe, habe ich in Düsseldorf gewohnt und kenne die Stadt bereits. Damals habe ich mich hier sehr wohl gefühlt und finde es toll, wieder hier zu sein.

Du bist in der vergangenen Spielzeit kaum zum Einsatz gekommen. Ist die Fortuna für Dich eine Art Neuanfang?
Auf jeden Fall. Ich habe mir in der Vorbereitung vor rund elf Monaten den Fuß gebrochen und bin fünf Monate lang ausgefallen. Diesen Rückstand konnte ich in der letzten Saison nicht ausgleichen und habe kein Spiel von Anfang an gemacht. Nun will ich diese Zeit mit guten Leistungen vergessen machen. Im Fußball muss man eines lernen: Die Vergangenheit ist Schall und Rauch, man kann sie sowieso nicht ändern. Das Einzige, was zählt, ist die Zukunft.

Du bist auf der linken Seite variabel einsetzbar. Spielst Du lieber Außenverteidiger oder im Mittelfeld?
Ich spiele auf der "Doppelsechs" genauso gerne wie links hinten.

Wie lauten Deine Ziele mit der Fortuna?
Oben mitspielen, das ist klar. Es ist aber sicher nicht schlau, zu viel Druck aufzubauen, weil es nicht einfach wird. Die Angebote, die ich vorliegen hatte, habe ich abgewogen und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir mit der Fortuna eine super Truppe zusammenhaben. Ab dem Vorbereitungsstart wollen wir das Beste aus der kommenden Saison herausholen.

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