31.01.2019 | 1. Mannschaft

„Für einen Spieler ist das doch das Beste“

Dawid Kownacki im ersten Interview als Fortune

Fortuna Düsseldorf hat mit Dawid Kownacki einen talentierten Angreifer unter Vertrag genommen. Der polnische Nationalstürmer wechselt auf Leihbasis von Sampdoria Genua an den Rhein. In seinem ersten Interview als Düsseldorfer spricht der Angreifer über seine Gefühle nach der Vertragsunterschrift, seine Ziele mit der Fortuna und über sein Verhältnis zu Innenverteidiger Marcin Kaminski.

Dawid, willkommen in Düsseldorf. Wie fühlst Du Dich jetzt, nachdem Du bei der Fortuna unterschrieben hast?
Ich bin sehr froh, dass alles geklappt hat. Für mich war es in letzter Zeit nicht einfach, weil ich nicht wusste, wo ich in Zukunft spielen würde. Ich wollte den Club wechseln, um mehr Spielzeit zu erhalten. Jetzt bin ich endlich hier und sehr glücklich darüber.

Warum hast Du Dich für einen Wechsel zur Fortuna entschieden?
Fortuna hat mich sehr früh kontaktiert. Ich wollte nach Düsseldorf, weil mich der Verein in dieser Phase unterstützt und immer den Kontakt gehalten hat – wir haben zusammen für den Wechsel gekämpft. Fortuna ist ein guter Club für mich. Hier sind viele Fans, die den Verein unterstützen und ein schönes Stadion. Für einen Spieler ist das doch das Beste.

Du hast die vergangenen Wochen bereits angesprochen. Wie hast Du diese stressigen Tage erlebt?
Es war sehr stressig für mich und meine Freundin, weil meine Zukunft nicht geklärt war. Die letzten Tage waren verrückt. Aber letztlich bin ich einfach froh, dass es geklappt hat. Ich denke jetzt schon an mein erstes Spiel für die Fortuna.

Was sind Deine Ziele mit der Fortuna?
Ich bin gekommen, um Fortuna zu helfen, in der Bundesliga zu bleiben. Jeder weiß, wie wichtig das ist. Natürlich will ich als Stürmer viele Tore schießen. Damit helfe ich in erster Linie meiner Mannschaft und das ist das Wichtigste für mich.

Mit Marcin Kaminski spielt ein Nationalmannschaftskollege von Dir hier. Hast Du ihn vorab um Rat gefragt?
Ich habe viel mit Marcin gesprochen und wir haben uns Nachrichten geschrieben. Es ist gut für mich, dass er hier ist. Es erleichtert mir den Einstieg. Ich kenne ihn aus der Nationalmannschaft und von meinem ehemaligen Club Lech Posen, wo ich mit ihm einige Jahre zusammengespielt habe.

Du hast schon einen Blick ins Stadion geworfen. Was ist Dein erster Eindruck?
Es ist ein großes und schönes Stadion. Für die Spieler ist es das Beste, wenn viele Leute vorbeikommen und sich die Spiele anschauen. Es ist cool, dass sich auch das Dach schließen lässt. Es gibt in Deutschland nicht viele Stadien, die das können.

Gehen wir mal raus aus der Arena. Hast Du schon mal die Stadt Düsseldorf besucht?
Ich war noch nicht in der Stadt. Ich hoffe, dass ich die Zeit bekomme, die Stadt kennenzulernen. Ich habe schon viel über Düsseldorf und seine schönen Orte gehört. Ich bin noch nicht so lange hier, aber werde mir die Zeit definitiv nehmen.

Mit Robert Lewandowski spielt ein bekannter polnischer Stürmer in der Bundesliga. Könntest Du Dir vorstellen, irgendwann in seine Fußstapfen zu treten?
Ich kenne Robert Lewandowski sehr gut von der Weltmeisterschaft. Wir haben am selben Tisch gesessen und zusammen trainiert. Er ist ein herausragender Spieler. Aber ich will einfach nur Dawid Kownacki sein. Ich möchte nicht, dass man mich als den „neuen Lewandowski“ sieht.

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