08.01.2019 | 1. Mannschaft

Als der Zweitligist die Großen ärgerte…

ET WOR EMOL: Fortuna überrascht beim Telekom Cup 2017

Spiele gegen Clubs wie Bayern München oder Borussia Mönchengladbach sind für die Fortuna und ihre Anhänger immer ganz besondere. Das gilt für die aktuelle Saison genau wie für die jahrzehntelange Vergangenheit aller beteiligten Vereine. Vor zwei Jahren gab es diese Aufeinandertreffen mit besonderen Vorzeichen: Beim Telekom Cup in der Düsseldorfer Arena empfing die Fortuna beide Clubs als Zweitligist – und die Mannschaft von Cheftrainer Friedhelm Funkel wusste zu überraschen.

In zwei Jahren kann sich viel verändern. Das letzte Pflichtspiel im Jahr 2016 war ein 0:0 im bitterkalten Auer Erzgebirgsstadion und den Telekom Cup zum Jahreswechsel nutzte die Fortuna zur Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Sandhausen, das Ende Januar 0:3 verloren wurde. Die Fortuna überwinterte damals auf Platz acht im Unterhaus und war noch weit vom Sprung in die Bundesliga entfernt, der anderthalb Jahre später Realität werden sollte.

So empfing die Mannschaft von Cheftrainer Friedhelm Funkel die Bundesligisten aus München und Gladbach als klarer Underdog und trat im Halbfinale direkt gegen den deutschen Rekordmeister an. Und die Fortuna zeigte einen beherzten Auftritt: Die Innenverteidigung um Robin Bormuth, Alexander Madlung und Kevin Akpoguma hielt gegen die offensive Dreierreihe bestehend aus Franck Ribery, Douglas Costa und Thomas Müller stand und die Düsseldorfer erreichten nach den 45 Minuten Spielzeit ein 0:0. Beim Elfmeterschießen ging es dann gegen Nationaltorwart Manuel Neuer – Kaan Ayhan war der einzige, der ihn überwinden konnte, und die Fortuna unterlag 1:4.

Nichtsdestotrotz lieferte der beherzte Auftritt gegen den Favoriten aus München Kraft und Selbstvertrauen für das Spiel um Platz drei, das ein Niederrheinderby gegen Borussia Mönchengladbach wurde. Und die Fortunen legten los wie die Feuerwehr: Kaan Ayhan erzielte auf Vorarbeit von Marlon Ritter das 1:0 schon nach drei Minuten, vier weitere Zeigerumdrehungen später erzielte „Emma“ Iyoha den 2:0-Endstand. Ein Achtungserfolg für die Fortuna, die damals wie heute beweist: Verstecken muss sie sich vor niemandem!

Die Neuauflage des Telekom Cups steigt am Sonntag, 13. Januar, ab 13:00 Uhr in der Düsseldorfer Arena. Dann gastieren erneut der FC Bayern und Borussia Mönchengladbach und zusätzlich Hertha BSC in der Arena. Tickets gibt es im Onlineshop der Fortuna sowie unter www.telekomcup.de.

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