05.10.2014 13:30 Uhr9. Spieltag, 2. Bundesliga

4:1! Fortuna siegt in Darmstadt

In einem packenden Spiel holte die Fortuna drei wichtige Punkte beim starken Aufsteiger SV Darmstadt 98. Im Stadion am Böllenfalltor konnte in den vorherigen vier Heimspielen der "Lilien" kein Auswärtsteam treffen, die Fortuna schlug gleich vier Mal zu - drei Treffer steuerte alleine Joel Pohjanpalo bei. Am Ende hieß es 4:1 für die Rot-Weißen.

  • SV Darmstadt 98 : Fortuna Düsseldorf
    1 : 4
    (0:2)


    1:2 Kempe (46.)
    0:1 Pohjanpalo (13.)
    0:2 Pohjanpalo (26.)

    1:3 Benschop (47.)
    1:4 Pohjanpalo (57.)
    Darmstadt vs. Fortuna

    1:4

    (0:2)



    1:2 Kempe (46.)
    0:1 Pohjanpalo (13.)
    0:2 Pohjanpalo (26.)

    1:3 Benschop (47.)
    1:4 Pohjanpalo (57.)
  • (Foto: Christof Wolff)

  • (Foto: Christof Wolff)

  • (Foto: Christof Wolff)

  • (Foto: Christof Wolff)

  • (Foto: Christof Wolff)

Fortunas Cheftrainer Oliver Reck nahm zwei Wechsel in der Startformation vor: Auf die linke Abwehrseite kehrte Lukas Schmitz nach überstandener Verletzung zurück, dafür rückte Axel Bellinghausen wieder eine Position weiter nach vorne. Im Angriff bekam Joel Pohjanpalo, der in den letzten drei Spielen jeweils einen Treffer erzielen konnte, eine neue Chance, sich von Beginn an zu beweisen. Ben Halloran und Erwin „Jimmy“ Hoffer nahmen zunächst auf der Ersatzbank Platz.

Wie in dieser Saison bisher immer führte Kapitän Adam Bodzek die Rot-Weißen aufs Feld. Eigentlich keine besondere Erwähnung wert, doch diesmal konnte er erstmals wieder auf die Schutzmaske verzichten, die er nach einem Nasenbeinbruch tragen musste. Nach fünf Minuten zeigten sich seine offensiven Kollegen zum ersten Mal im gegnerischen Strafraum, als Pohjanpalo versuchte, auf Charlison Benschop abzulegen, doch der Niederländer traf den Ball nicht voll.

Auf der anderen Seite wurde es nach einer verunglückten Flanke von Sandro Sirigu gefährlich, die knapp über den rechten Winkel des Düsseldorfer Tores zischte (11.). Der Treffer fiel auf der anderen Seite: Einen Fehler in der Darmstädter Hintermannschaft nutzte Sergio da Silva Pinto aus, er legte schnell quer auf Pohjanpalo, der seine tolle Serie fortsetzen konnte (13.). Dies war auch gleichzeitig der erste Gegentreffer für die „Lilien“ im heimischen Stadion am Böllenfalltor. Und beinahe wäre direkt noch eines dazugekommen. Nach fantastischem Zusammenspiel zwischen Bellinghausen und Benschop zog der Angreifer ab, doch knapp am linken Pfosten vorbei (17.).

Die Fortunen mussten allerdings auch hinten höllisch aufpassen. Nach einem langen Einwurf kam plötzlich Marco Sailer zum Abschluss, aber Michael Rensing war mit einer Glanztat zur Stelle (22.). Weniger als eine Minute später hatte Sailer die nächste Chance, aber Jonathan Tah konnte ihn so gerade eben noch entscheidend stören. Die Hausherren machten in dieser Phase mächtig Druck: Auch ein Kopfball von Aytac Sulu konnte nicht verhindern werden, aber Rensing nahm den Ball erneut ohne Probleme auf (25.). In diese starke Phase der „Lilien“ hinein schlug die Fortuna wieder zu: Eine zu kurze Rückgabe von Romain Bregerie nahm Pohjanpalo auf, „tunnelte“ Keeper Christian Mathenia und schob das Leder ins leere Tor (26.). So wie man es als Stürmer macht, wenn man einen echten Lauf hat.

Es führte nicht zwingend das bessere Team, sondern das abgezocktere. Denn die Gastgeber waren weiterhin im Spiel nach vorne unheimlich aktiv: Jerome Gondorf zirkelte das Leder von der Sechzehnmeterraumkante über das Tor der Rot-Weißen (28.). Die ihrerseits aber auch den Gegner immer wieder vor Probleme stellten. Ein tolles Solo von Tah über die rechte Seite leitete die Szene ein, da Silva Pinto schloss sie ab und zwang Mathenia zu einer tollen Parade (35.). Sechs Minuten vor der Pause beinahe der lupenreine Hattrick von Pohjanpalo: Langer Ball von Bellinghausen, der finnische Angreifer setzte sich einmal mehr gegen Bregerie durch, doch sein Abschluss ging links am Tor vorbei. Das wäre aber endgültig des Guten zu viel gewesen, denn in einem packenden, aber eigentlich ausgeglichenen Zweitliga-Spiel profitierte die Fortuna in der ersten Hälfte von zwei haarsträubenden Abwehrfehlern.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs überschlugen sich die Ereignisse. Es waren nicht mal 30 Sekunden gespielt, als Tobias Kempe den Anschlusstreffer erzielte. Im direkten Gegenzug setzte sich Lukas Schmitz über die linke Seite in wunderbarer Manier durch, spielte zu Bellinghausen, der mit etwas Glück am langen Pfosten Benschop fand und der Niederländer musste nur noch einschieben (47.). Aber auch dieser erneute Rückschlag für die Darmstädter sorgte nicht dafür, dass der Aufsteiger in irgendeiner Form aufgab – im Gegenteil: Kempe versuchte es mit einem Freistoß aus über 20 Metern – knapp vorbei (55.). Und wieder klingelte es auf der anderen Seite: Sensationelle Flanke von Schmitz und Pohjanpalo besorgte seinen dritten Streich mit einem wunderschönen Flugkopfball (57.).

Danach war der Kampfgeist der Gastgeber zumindest ein wenig gedämpft. Die Darmstädter versuchten es zwar weiter, aber die Fortuna hatte nach dem 4:1 die Partie im Griff. Pohjanpalo hatte sogar noch die Chance zu seinem vierten Treffer, aber nach seinem Kopfball war Mathenia zur Stelle (85.). Und am Ende war trotz der Höhe ein hart erkämpfter Auswärtssieg eingefahren.

Spiele der Teams

Datum Heim Gast Erg. Ber.
28. Spieltag 2. Bundesliga
02.04.18, 20:30 Uhr SV Darmstadt 98Darmstadt - Fortuna DüsseldorfFortuna 95 1 : 0
11. Spieltag 2. Bundesliga
20.10.17, 18:30 Uhr Fortuna DüsseldorfFortuna 95 - SV Darmstadt 98Darmstadt 1 : 0
26. Spieltag 2. Bundesliga
21.03.15, 13:00 Uhr Fortuna DüsseldorfFortuna - SV Darmstadt 98Darmstadt 2 : 0
9. Spieltag 2. Bundesliga
05.10.14, 13:30 Uhr SV Darmstadt 98Darmstadt - Fortuna DüsseldorfFortuna 1 : 4

Aufstellung:

SV Darmstadt 98

MatheniaSiriguSuluBregerie (46. Gorka)HollandKempe (74. Jungwirth)GondorfBehrensHellerSailer (46. Exslager)Stroh-Engel

Gelbe Karten

Heller

Trainer

Dirk Schuster

Fortuna Düsseldorf

RensingSchauerteTahBodzek (59. Soares)SchmitzLiendlda Silva PintoAvevorBellinghausen (74. Erat)BenschopPohjanpalo (87. Gartner)

Gelbe Karten

Bodzek

Trainer

Oliver Reck


Stadion:

Merck-Stadion am Böllenfalltor


Zuschauer

16150


Schiedsrichter

Marco Fritz



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