20.09.2019 | Kids Club

Besuch im Aquazoo Löbbecke Museum

Keine Angst vor Schlange „Malik“

In der vergangenen Woche waren bei den jüngsten Anhängern starke Nerven gefragt. Allerdings ging es keineswegs in die Geister- oder Achterbahn oder zu einem Fallschirmsprung; vielmehr stand ein Besuch im Aquazoo Löbbecke Museum an. Da durften die Fortunen echte Reptilien nicht nur sehen, sondern auch anfassen und fühlen!

In zwei Gruppen gingen die jüngeren und älteren Fans durch das rundum erneuerte Gebäude. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung steht die „Geschichte der Evolution der biologischen Vielfalt“. Zunächst konnten sich die Kinder den tropischen Regenwald angucken, wo unter anderem Krokodile leben.

Danach ging es in die Lebensräume im Meer, denn im Aquazoo befinden sich eine Vielzahl an Meerestieren und Reptilien. Beim Paletten-Doktorfisch kam den Kindern gleich der Kinoflim „Findet Nemo“ in den Sinn: „Das ist doch Dori!“, so die einhellige Meinung.

Es gab aber auch eine traurige Nachricht. So berichteten Dr. Elmar Finke und Philipp Schroeder, die Mitarbeiter vom Aquazoo, dass jährlich etwa 100 Millionen Haie getötet werden, um aus ihren Haifischflossen Suppe zu machen.

Die Angst vor tödlichen Haiangriffen konnte dagegen schnell genommen werden. Denn „nur“ fünf Menschen sterben durchschnittlich pro Jahr bei einem Haiangriff. Die Chance, sich beim Sturz von einer Leiter tödlich zu verletzen oder durch einen Stromschlag zu sterben, ist dagegen deutlich größer. Aber diese Schlagzeile ist für viele Medien nicht so spektakulär.

Wer traut sich?

Dann folgte der atemberaubende Höhepunkt, der bei allen Teilnehmern den Herzschlag in die Höhe schnellen ließ. Die Kinder durften eine Schlange („Malik“) anfassen und halten - zumindest die Mutigen, die es wollten. Zum Abschluss durften die Kids in den Keller, um sich den Aquazoo von unten anzugucken.

Danach mussten alle noch raten, für welches Tier die Fortuna die Patenschaft übernommen hat. Spinne, Hai, Krokodil, lauteten die Antworten, die aber leider falsch waren. Vielmehr hat die Fortuna die Patenschaft eines - sehr passend - rot-weißen Seesterns übernommen!

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