02.11.2017 | Teen Club

Emotionale Fahrt nach Ostwestfalen

Gemeinsam mit dem Fanprojekt unterwegs

Seit 13 Jahren hat die Fortuna bereits zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der internationalen FARE-Woche unterstützt. „Football Against Racism Everywhere“ verkündet europaweit die Botschaft, dass Diskriminierung im Fußball keine Chance hat. Anlässlich der diesjährigen Aktionswoche waren Mitte Oktober einige Mitglieder aus dem TEEN CLUB gemeinsam mit dem Fanprojekt nach Ostwestfalen gereist.

Morgens um 7 Uhr trafen sich alle Teilnehmer auf der Lacomblétstraße, um in Richtung Wewelsburg bei Büren zu fahren. Das dortige Ziel stand im Zeichen der FARE-Aktionswoche 2017. In der Gedenkstelle der Burg wurde im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Fanprojekt Paderborn die Ausstellung zum Thema „Fußball im Nationalsozialismus“ erarbeitet.

Die Führung startete gegen 9 Uhr und führte einmal durch die gesamte Burg mit 14 Stationen, die unterschiedliche Themen des Fußballs in dieser Zeit aufgriffen. Dabei wurde beispielsweise die Gleichschaltung der verschiedenen Verbände thematisiert oder wie Sepp Herberger es geschafft hatte, einen Großteil der Nationalmannschaften von der Front fernzuhalten. Es wurde aber auch gezeigt, welche Helden des Fußballs von damals im Nachhinein in Vergessenheit gerieten und durch die Umbenennung von Stadien oder Preisen, die ihnen gewidmet wurden, im Laufe der Jahre wieder zurück ins Gedächtnis der (Fußball-)Öffentlichkeit geholt wurden.

Trotz der größtenteils historischen Ausstellung wurde aber auch ein Transfer in die Gegenwart geschafft, da sich die Gruppe in einer Diskussion über den heutigen Alltag in den Stadien und über Diskriminierung und Rassismus im Fußball informierte und gegenseitig austauschte.

Im Anschluss an die Führung und einer kurzen Verschnaufpause fuhr die Reisegruppe zur Bielefelder Alm. Nach den vielen bewegenden Eindrücken, die von allen Teilnehmern erst einmal verarbeitet werden mussten, folgte der nächste emotionale Höhepunkt beim 2:0-Auswärtserfolg, bevor am Abend mit der Rückkehr nach Düsseldorf ein besonders ereignisreicher Ausflug zu Ende ging.

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