Soziales Engagement

Projekte & Partner

Das soziale Engagement von Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf hat sich seit seiner Neustrukturierung im Jahr 2002 regelmäßig in Projekten engagiert, die im Bereich der so genannten Corporate Citizenship (CC), früher auch Social Sponsoring genannt, angesiedelt sind. Corporate Citizenship ist ein Bestandteil der Corporate Social Responsibility (CSR) und stellt sich als ein Teil der gesellschaftlichen Verantwortung dar, die dem Leitbild der Fortuna entspricht.

Dies bedeutet in der Praxis, dass der Verein ein über das Tagesgeschäft hinausgehendes Engagement betreibt, das zur Lösung oder Linderung sozialer Probleme beitragen soll. Die meisten Projekte sind in der Landeshauptstadt und der angrenzenden Region angesiedelt.

Dieses Engagement der Fortuna lässt sich im Wesentlichen in drei Kerngebiete unterscheiden:

  • Hilfe für Menschen in Not,
  • Antidiskriminierung und
  • (Re-)Integration.

Im Wesentlichen erfolgen direkte Maßnahmen durch Sachspenden, aber ebenso durch nicht-monetäre Einsätze wie beispielsweise die Einbindung von Spielern bei Aktionen oder Autogrammstunden. War der Fokus zunächst auf zwei Projekte beschränkt, nämlich das Kinderhospiz „Regenbogenland“ und die „Elterninitiative Kinderkrebsklinik“, erfuhren die Aktivitäten in den vergangenen Jahren eine signifikante Ausweitung. So wurde mit dem Medikamentenhilfswerk action medeor, eine in Drittwelt-Ländern agierende Institution, erstmals die Zusammenarbeit mit einer international tätigen Organisation etabliert.

Für eine erfolgreiche Umsetzung - insbesondere größerer Projekte, bei denen bis zu fünfstellige Spendenbeträge generiert wurden - waren die Fans des Vereins oftmals in maßgeblichem Umfang beteiligt. Hierfür möchten sich die Verantwortlichen der Fortuna herzlichst bedanken.

Dauerhaft durchgeführte Kernprojekte seit mindestens 2008

Kernprojekte, mit denen Fortuna in Form einer Partnerschaft kooperiert, und die im Fokus der Unterstützung stehen, sind:

 

action medeor - Medikamentenhilfswerk

(seit April 2012)

action medeor mit Sitz im benachbarten Tönisvorst ist das größte europäische Medikamentenhilfswerk. Gemeinsam mit lokalen Partnern versorgt action medeor seit 1963 rund 10.000 Gesundheitsstationen mit Arzneimitteln und medizinischem Material in weltweit 140 Ländern. Einer der Schwerpunkte ist die Bekämpfung der Malaria, bei der ein Mensch bereits mit einer Spende von einem einzigen Euro geheilt und geschützt werden kann. Daneben sieht sich action medeor auch als Partner vor Ort und bietet Hilfe zur Selbsthilfe: So werden inzwischen Medikamente nicht mehr ausschließlich aus Deutschland importiert, sondern bspw. in Tansania direkt produziert. Darüber hinaus ist action medeor bestrebt, in den entsprechenden Gebieten eine auch personell autarke Versorgung aufzubauen und zu gewährleisten.

Aktionen mit Fortuna: Becherpfand-Sammelaktion, Weckmann-Verkauf beim Weihnachtsmarkt, kostenlose Standfläche für Informationsstände während Heimspielen in der ESPRIT arena und bei der Saisoneröffnung.

Homepage: www.medeor.de

 

Ambulanter Kinderhospiz-Dienst (AKHD)

(seit Oktober 2011)

Ähnlich wie stationäre Kinderhospize ist die ambulante Kinderhospizarbeit auf die Begleitung der gesamten Familie ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung fokussiert. Hierbei ist auch eine Betreuung über den Tod der Kinder hinaus eingeschlossen. Unterstützung und Förderung der Selbsthilfe der Familien sind zentrale Punkte, zu denen unter anderem auch Informationen über bzw. Vermittlung an andere Institutionen und die individuelle Trauerbegleitung gehören. So werden erkrankte Kinder durch ehrenamtliche Kräfte betreut, die im Rahmen der vorhandenen Fähigkeiten gemeinsame Aktivitäten unternehmen, wie z.B. Vorlesen, Spielen, Spaziergänge, Ausflüge und Kinobesuche.

Aktionen mit Fortuna: Motorradkorsos der Biker4Kids seit 2013 unter der Schirmherrschaft von Fortuna (Robert Palikuca), Weihnachtskalender Fortuna Düsseldorf

Bürgerstiftung / ELFMETERstiftung


(seit April 2010)

Die „Bürgerstiftung Düsseldorf“ sieht sich als Initiator für die Förderung von gemeinnützigen Zwecken durch bürgerschaftliches Engagement. Dabei soll jeder Einzelne ermutigt werden, sich durch Mitverantwortung und Eigeninitiative für die Stadt zu engagieren und diese noch attraktiver zu machen.

Neben der öffentlichen Hand sollen vor allem private Stifter dafür Sorge tragen, dass die Zuwendungen der Bürger zugunsten der Bürgerstiftung ihren Zwecken entsprechend eingesetzt und zusätzliche Projekte und Maßnahmen ermöglicht werden, die ohne private Förderung nicht realisierbar wären. Dabei wird die Bürgerstiftung in eigenen Projekten, bspw. Stipendien, Ernährungsberatung oder Lese- und Sprachförderung von Kindern, als auch Förderprojekte tätig, zu denen als Bekannteste das Trebe-Café, die Singpause und das AKKI-Mobil zählen dürften.

Ex-Fortuna- und Nationalspieler Thomas Allofs ist einer der Schirmherren der Bürgerstiftung.

Hinzu kommt die ELFMETERstiftung, die sich für Kinder und Jugendliche mit Rückenmarksverletzungen engagiert und von der Bürgerstiftung treuhänderisch verwaltet wird. Schirmherr ist hier der ehemalige Vize-Kapitän der Fortuna, Jens Langeneke.

Aktionen mit Fortuna: Begleitung durch Spieler und Vorstände bei Aktionen, Unterstützung der Aktion „Ein Hoch für Fortuna“, Projekttag „Gesund und Munter“ mit Spielern, Martinslaternen-Projekt Emma Rosa, Golfturniere.

ISI - Internationale Senologie Initiative e.V.

(seit März 2013)

Die Düsseldorfer „Internationale Senologie Initiative e.V“, greift den Begriff „Senologie“ auf, also die Lehre der weiblichen Brust. Diese Vokabel mag den meisten zwar ein Fremdwort sein, doch ist das Thema, das ISI aufgreift, allgegenwärtig: Brustkrebs.

In der Gesellschaft tabuisiert, obwohl es jede Frau, gleich welchen Alters treffen kann, will die ISI als Ansprechpartner zur Verfügung stehen - von der Prävention, der Nachsorge und des Erfahrungsaustauschs unter Betroffenen als auch Fachkundigen. Das ehrenamtlich arbeitende Team von ISI hat es sich somit auch zur Aufgabe gemacht, unmittelbar Betroffene, also an Brustkrebs erkrankte Frauen und ihre Angehörigen, zu beraten, zu informieren und zu begleiten. Gegründet wurde der Verein 1998 auf Anregung von Dr. med. Mahdi Rezai, Ärztlicher Direktor des Brustzentrums Düsseldorf im Luisenkrankenhaus in Düsseldorf-Flingern und Berater der ISI. Die Nachfrage ist enorm und so hat die ISI inzwischen fast 300 Mitglieder.

Aktionen mit Fortuna: Becherpfand-Sammelaktion und kostenlose Standfläche für Informationsstände während eines Heimspiels in der ESPRIT arena sowie bei der Saisoneröffnung.

Homepage: www.senology.de

 

Kinderhospiz „Regenbogenland“, Düsseldorf

(seit November 2007)

Das Kinderhospiz „Regenbogenland“ ist eine Institution, in der lebensverkürzend unheilbar erkrankte Kinder und ihre Familien stationäre und ambulante Hilfe erhalten. Hierzu gehören auch die Unterstützung der Geschwister der erkrankten Kinder und Jugendlichen zu Lebzeiten, sowie die Familien- und Trauerbegleitung für die Eltern der Kinder und Jugendlichen.

Der ideelle Träger des Kinderhospizes „Regenbogenland“ ist der „Förderverein Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf e.V.“. Schirmherrin ist Astrid Elbers, die Ehefrau des ehemaligen Düsseldorfer Oberbürgermeisters Dirk Elbers.

Aktionen mit Fortuna: Versteigerungsaktionen, Autogrammstunden, Fanaktionen „Wir werden Paten“ mit Saisonwetten der Fans auf Tore und Punkte (gemeinsam mit Vize-Kapitän Jens Langeneke), Reinerlös-Spende Freundschaftsspiel TuS Gerresheim, Rockkonzert mit Fortuna-Bands, Firmenläufe B2RUN

Schlossmann-Haus im UKD / „Elterninitiative Kinderkrebsklinik Düsseldorf e.V.“

(Nach Unterbrechung seit 2003 wieder aufgenommen)

Die im November 1979 gegründete Düsseldorfer Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. gehört zu den erfolgreichsten Initiativen ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Durch das Sammeln von Spenden ermöglicht die Elterninitiative eine Versorgung der Kinderkrebsstation KK04 der Universität Düsseldorf die Ihresgleichen sucht und beträchtliche finanzielle Lücken, die bei der Versorgung krebskranker Kinder nicht gewährleistet werden kann, schließt. Innerhalb von mehr als drei Jahrzehnten sammelte die Initiative bislang weit mehr als 30 Millionen Euro Spendengelder. Damit ist die Elterninitiative der größte Drittmittelspender der Universitätsklinik Düsseldorf. Der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. stehen für ihre Arbeit keine öffentlichen Mittel zur Verfügung und sie ist bei der Umsetzung ihrer Projekte ausschließlich auf Spenden angewiesen.

Zukünftig sollen weitere Projekte wie der Bau eines Elternhauses und der Neubau einer Knochenmarktransplantationsstation umgesetzt werden. Auch die Aufrechterhaltung der psychologischen Betreuung der krebserkrankten Kinder und Jugendlichen werden, ebenso wie die Fortführung von Forschungsvorhaben, Schwerpunkte in der Verwendung der Spendengelder darstellen.

Aktionen mit Fortuna: Jährlicher Besuch in der Adventszeit durch die gesamte Profimannschaft mit Geschenken, Trikotversteigerung, Autogrammstunden, Aktion mit Stars4Kids, Günter-Ranftler-Handballturniere mit Spende der Reinerlöse

vision:teilen

(seit Oktober 2010)

vision:teilen ist Initiative des Franziskaner-Ordens, deren Begründung im Jahr 2005 durch die beiden Franziskanerbrüder Bruder Peter Amendt und Bruder Klaus-Dieter Diedershagen erfolgte.

In Kooperation mit kirchlichen, staatlichen und sozialen Organisationen stehen die Überwindung von Armut und Not auf lokaler wie auch auf weltweiter Ebene im Vordergrund. Allein in der Bruder Firminus-Klause, dem Speisesaal für Arme und Obdachlose im Franziskanerkloster, ist die Zahl derer, die auf Hilfe angewiesen sind, in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Inzwischen kommen an sechs Tagen in der Woche ganzjährig bis zu 200 Gäste täglich.

Überdies wird das Straßenmagazin fiftyfifty und der Nachtbus für wohnungslose Menschen von den Düsseldorfer Franziskanern verantwortet.

Aktionen mit Fortuna: Spendenaufruf „Ostafrika hungert - Fortuna-Fans helfen“ über sämtliche vereinseigene Medien und via Pressemitteilung, Essensausgabe in der Armenküche durch Spieler, Spenden aus der Nikolausfahrt mit der Straßenbahn, Gebrauchtkleider-Spendenaktion bei Heimspielen, Becherpfandaktionen bei Heimspielen in der ESPRIT arena

Düsseldorfer Appell - Respekt und Mut

(in Trägerschaft der Diakonie Düsseldorf - seit August 2009)

Der Düsseldorfer Appell wurde 1991 in einer Zeit vieler ausländerfeindlicher Übergriffe gegründet. Er versteht sich als überparteiliches bürgerschaftlich verfasstes Bündnis gegen Rassismus, Antisemitismus und religiösen und politischen Extremismus. Er entwickelt dabei präventive Maßnahmen zur Eindämmung von Vorurteilen und bietet Veranstaltungen zur Demokratiebildung und interkulturelle Begegnungen an.

„Die gesellschaftliche Bandbreite ist eine Besonderheit des Düsseldorfer Appells. Denn ob sie sich zu den Gedanken der Aufklärung bekennen, dem Geist ihrer religiösen Bekenntnisse folgen, der Geschichte der Arbeiterbewegung verpflichtet sind oder in der Sorge um Weltoffenheit und Toleranz unserer Stadt sind, für sie alle gilt: Die Menschenrechte und die grundgesetzlich geschützte Würde des Menschen verbieten es, Menschen zum Objekt von Hass und Verfolgung zu machen. - so lautet der Auszug aus den Kernthesen des „Düsseldorfer Appells“ von 1991.

Die mit dem Düsseldorfer Appell verbunden Menschen setzen sich daher stetig und nachhaltig für ein respektvolles Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft ein. Ganz nach der selbstgewählten Maxime „Mit Freu(n)den verschieden sein.“

Partner des „Düsseldorfer Appells“ sind namhafte Institutionen wie Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsvereine, Migrantenvereine und Kulturinstitute. Über diese fundierte Netzwerkarbeit geben seit 2001 die „Düsseldorfer Beiträge zur interkulturellen Verständigung - Respekt und Mut“ Auskunft. Häufig rheinisch-unkonventionell, aber immer angemessen-ernsthaft werden Projekte und Veranstaltungen zu Themenfeldern wie Rassismus, Diskriminierung, Integration, Rechtsextremismus, Zeitgeschichtliches und (Inter)kulturelles entwickelt.

Unter dem Motto „In der Vielfalt einig“ setzt der Düsseldorfer Appell auf Begegnung, die Freuden der Eigenwilligkeit und die Kraft, die sich aus einer klaren demokratischen Haltung speist.

Weitere Projekte seit 2008

  • „1895 Kilometer für den guten Zweck“ - Spendenaktion der Laufabteilung zugunsten der Düsseldorfer Obdachlosenhilfe (bis Dezember 2010 - wird wieder aufgenommen)
  • 2aid.org - Versteigerungs-Aktion von Spieler-Trikots der Fortuna und weiterer Vereine (Dezember 2009)
  • Benefizspiele der Traditionsmannschaft von Fortuna (u.a. mit Vorstand Thomas Allofs - diverse Termine, fortlaufend)
  • BüHA-Liga (Bürgerhaus Bilk) - Unterstützung der Jugendturniere (ab Juni 2003)
  • Deutsches Diabetes Institut - „Initiative für gesunde Lebensführung im Kindesalter“ mit Schirmherr Thomas Allofs (seit Oktober 2012)
  • Deutsche Knochenmarkspender-Datei - Schirmherrschaft und Spende für die Typisierung (August 2010)
  • Fortuna-Fankongress mit Verantwortlichen der Fortuna und Partnern des Vereins; mit Workshops (ab Februar 2012)
  • „Fortuna-Spieler lesen für Kinder“ - Städtische Zentralbibliothek Bertha-von-Suttner-Platz (ab November 2009 bis Oktober 2011, wird fortgesetzt)
  • „Hannah-Stiftung gegen sexuellen Missbrauch“ - Unterstützung durch Jugendmannschaften der Fortuna (Oktober 2009)
  • Integrationsprojekt Jugendarrestanstalt Düsseldorf-Gerresheim - begründet unter der Schirmherrschaft der ehemaligen Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Roswitha Müller-Piepenkötter. Regelmäßige Trainings in der JAA von der U 18 bis zu den Profis. (seit Oktober 2007 halbjährlich)
  • Projekt „F.A.R.E. - Fans against Racism in Europe“ / „Zeig Rassismus die Rote Karte“ - (seit 2003 jährlich)
  • Projekt „Haiti-Hilfe“ / Welthungerhilfe (Februar 2010)
  • Projekt „Lichtzeichen“ - Unterstützung beim Bau einer Schule in Mariannhill, Südafrika (September 2009)
  • Projekt „Sports Partner Ship“ - Nachwuchsförderung Düsseldorfer Sport auf Initiative der Vorsitzenden des Sportausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf, Monika Lehmhaus; Schirmherrschaft: Andreas Lambertz (seit Februar 2012)
  • Projekt „Respekt und Mut“- Kooperationspartnerschaft bei der Arbeit für interkulturelle Verständigung (ab November 2010)
  • Schirmherrschaften und Testimonial-Stellung durch Vorstandsmitglieder, Trainer und Spieler oder ehemalige Akteure (wie für PULS Düsseldorf - Jugendzentrum für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle & Friends, Ernährungs- und Bewegungs-Kampagnen, Nichtraucher-Kampagnen, Antidiskriminierungs-Ausstellung „Tatort Stadion 2“ im WBZ Düsseldorf, etc.)
  • Unterstützung von Düsseldorfer und in der unmittelbaren Nachbarschaft gelegenen Sportvereinen durch Sachzuwendungen wie Eintrittskarten; Trainingseinheiten bei der International School Düsseldorf (ISD)
  • Unterstützung durch Sachspenden wie Eintrittskarten in unterschiedlichem Umfang für Feste von Kindergärten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen in Düsseldorf und näherer Umgebung
  • Werbebande „Fans gegen Rassismus und Diskriminierung“ in der ESPRIT arena. Eine gemeinsame Aktion von Infront Sports & Media und Fortuna Düsseldorf (dauerhafte Installation seit März 2012)
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