„Es war ein Abnutzungskampf“
MIXED ZONE: Die Pressekonferenz nach #F95PRM
Die Fortuna und der SC Preußen Münster trennen sich 0:0. Hier kommen die Stimmen der Beteiligten nach der Partie.
Markus Anfang, Cheftrainer: „Ich finde, dass wir viel investiert haben. Wir haben sehr hoch und mutig verteidigt. Wir hatten Ballgewinne in guten Zonen, haben es aber nicht geschafft, sauber nach vorne zu spielen. Die größte Torchance war der Freistoß, den wir erzwungen haben. Den können wir auch besser ausspielen. Ansonsten war es ein Abnutzungskampf. Beide Teams haben intensiv Fußball gespielt mit vielen Stockfehlern. Fußballerisch können wir viel, viel mehr. Dass wir viel investiert haben, ist positiv. Dass wir zu Null gespielt haben, ist positiv, aber nach vorne müssen wir viele Dinge besser ausspielen. Es war heute sicherlich kein Fußball-Leckerbissen, sondern ein Kampfspiel. Es ist bitter, dass wir aus den letzten zwei Spielen nur zwei Punkte geholt haben. Die Mannschaft zeigt aber einen Lerneffekt: Wenn sie vorne nicht trifft, muss sie hinten ohne Gegentor bleiben, um wenigstens den Punkt mitzunehmen.“
Alexander Ende, Trainer SC Preußen Münster: „Es gibt Phasen in einer Saison, da ist man im Flow und da gehen Dinge mit Leichtigkeit von der Hand. Diese Phase haben wir gerade nicht und müssen härter arbeiten, um wieder in die Spur zu kommen. Es war ein chancenarmes Spiel. Unsere Truppe hat heute sehr viel investieren müssen. Es ist nicht unser Anspruch, so fehlerhaft Fußball zu spielen. Wir hatten viele Ballverluste, die ich so nicht von der Mannschaft kenne. So musst du viel hinterherlaufen und das nimmt dir die Power. Wir müssen mit harter Arbeit und Zusammenhalt wieder unsere Leichtigkeit finden. Das sehe ich aber in der Truppe und dem gesamten Verein. Wir haben einen anderen Anspruch an unser Spiel und die Qualität mit dem Ball. Am Ende in Düsseldorf einen Punkt zu holen, ist nicht verkehrt, aber unser Anspruch ist ein anderer Fußball. Das haben wir nicht hinbekommen und deshalb schwingt auch etwas Enttäuschung mit.“
Florian Kastenmeier: „Der eine Punkt ist am Ende zu wenig. Wir müssen mit dem Ergebnis leben und können mitnehmen, dass wir zu Null gespielt haben. Wir sind oft ins letzte Drittel gekommen, aber es kommt zu wenig dabei rum, weil wir Probleme bei der Besetzung der Box haben. Dann ist es schwierig, Tore zu erzielen und daran müssen wir arbeiten. Wir spielen zu Hause und da muss auch mit Blick auf unsere letzten Spiele hier der Anspruch sein, mit einer breiteren Brust aufzutreten und zielstrebiger auf das Tor zu gehen.“
Cedric Itten: „Es gab sehr wenig Torchancen auf beiden Seiten. Münster hat gut verteidigt und uns hat der letzte Pass gefehlt. Wir waren da zu ungenau. Wenn ein Gegner so tief und gut verteidigt, braucht man den einen Moment. Der hat uns heute gefehlt. Das Spiel heute war vor allem vom Kampf bestimmt.“
Florent Muslija: „Ich bin nicht zufrieden, weil wir das Spiel hätten gewinnen können. Uns haben der letzte Pass und die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor gefehlt. Offensiv waren wir beispielsweise bei den Flanken leider zu unsauber. So kommen wir dann zwar zu gefährlichen Szenen, aber nicht zu den klaren Torchancen.“


