04.04.2026 | 1. Mannschaft

„Die Gegentore sind zu einfach gefallen"

MIXED ZONE: Die Stimmen zum Auswärtsspiel in Kaiserslautern

Die Fortuna muss sich auf dem Betzenberg mit 0:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern geschlagen geben. Hier kommen die Stimmen der Trainer und Spieler nach der Partie.

Markus Anfang, Cheftrainer: „Gratulation an den 1. FC Kaiserslautern zum Sieg. Für uns ist es sehr bitter. Drei Gegentore zu bekommen, tut richtig weh – auch, wenn wir lange in Unterzahl gespielt haben. Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren die ersten zwanzig Minuten ebenbürtig. Nach der Roten Karte ging das Spiel natürlich in Richtung Kaiserslautern. Trotzdem haben wir es ordentlich wegverteidigt. Am meisten ärgert mich, dass der Dosenöffner eine Standardsituation war. Ich finde aber: Wenn der Schiedsrichter die Linie mit der Roten Karte fährt, muss er auch das Aufstützen an Eli bei der Ecke abpfeifen. Am Ende sind die Gegentore aber zu einfach gefallen. Wir haben versucht, wieder zurückzukommen und haben am Ende per Konter das 0:3 gekriegt. Das Ergebnis ist zu hoch. Es wird immer enger. Wir wissen, dass die Situation prekär ist und wir Punkte brauchen. Wir werden versuchen, zu regenerieren und uns auf die Partie am Freitag vorbereiten.“

Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Es war kein einfaches Spiel. Die Erwartungen waren aufgrund der Überzahl hoch, aber auch, weil wir nach dem Spiel in Nürnberg wieder etwas gut machen mussten. Gegen einen tiefstehenden Gegner brauchst du Geduld und Ruhe, und das hat uns heute ausgezeichnet. Wir wussten, dass wir durch eine Standardsituation den entscheidenden Moment haben können. Wir haben über das gesamte Spiel hinweg viele Passoptionen gefunden und uns viele Abschlusssituationen herausgespielt. Es ist ein verdienter Sieg, aber sicherlich kein einfacher. Es freut mich, dass wir die Geduld bewahren konnten und am Ende als Sieger vom Platz gegangen sind."

Florian Kastenmeier: „Die Rote Karte hat das Spiel verändert. Ab diesem Zeitpunkt mussten wir defensiv viel arbeiten. Bis zur 65. Minute haben wir nichts zugelassen. Den Standard zum 0:1 hätten wir besser verteidigen müssen. Das war dann der Dosenöffner für Lautern. Wir hätten das Ding mit zehn Spielern besser verteidigen können. Das ist uns leider nicht gelungen, weshalb es bitter ist. Jetzt müssen wir den Kreis eng schließen. Wir werden viel aushalten müssen. Deshalb müssen wir jetzt zusammenstehen.“

Tim Oberdorf: „Wir haben das 0:1 nach einer Standardsituation kassiert, wo die Unterzahl eigentlich keine Rolle spielt. Lautern hatte bis dahin viel den Ball, aber nicht viele Aktionen in gefährlichen Räumen. Wir haben es ganz ordentlich verteidigt. Nach dem Gegentor sind die Räume dann natürlich größer geworden, weil wir mehr nach vorne spielen mussten. Offensiv war es aber insgesamt zu wenig, um Tore zu erzielen – auch wenn es in Unterzahl natürlich sehr schwierig war.“

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