10.04.2026 | 1. Mannschaft

„Heute ist alles zusammengekommen"

MIXED ZONE: Die Stimmen zum Heimspiel gegen Kiel

Die Fortuna muss eine 1:2-Niederlage gegen Holstein Kiel hinnehmen. Hier sind die Stimmen der Trainer und Spieler.

Markus Anfang, Cheftrainer: „Gratulation an Holstein Kiel zum Sieg. Heute ist alles zusammengekommen, was uns die Saison über begleitet hat – unter anderem drei Verletzungen, und drei damit verbundene Wechsel. Wir sind gut in die Partie gekommen und müssten eigentlich das 1:0 machen. Wir haben in der ersten Halbzeit wenig zugelassen und das Spiel kontrolliert. Beim 0:1 wird ein tiefer Ball gespielt und wir sind in der Mitte zwei gegen eins. Zudem rutscht Flo weg und wir kassieren das Gegentor. Die Jungs haben eine gute Reaktion gezeigt. Kurz darauf müssen wir wieder zwei Mal verletzungsbedingt wechseln. Wir haben weiter nach vorne gespielt und zurecht den Ausgleichstreffer gemacht. Man hatte das Gefühl: Wenn ein Team das 2:1 erzielt, dann wir. Stattdessen kassieren wir nach einem Eckball das 1:2. Wir wussten um die Kieler Variante. Im Strafraum wird Eli umgerissen und kommt nicht zum Ball. Dadurch fällt das Tor und wir verlieren am Ende. Es ist bitter, es tut weh und mir vor allem tut es mir leid für die Fans, die uns von der ersten Minute an toll unterstützt haben. Wir müssen jetzt schauen, wen wir für kommende Woche zur Verfügung haben. Wir hätten mindestens den Punkt verdient, wenn nicht sogar den Sieg.“

Tim Walter, Cheftrainer Holstein Kiel: „Ich glaube, dass es meine Jungs genossen haben, hier zu spielen. Die Stimmung im Stadion war über die gesamte Partie hin gut und diese Energie konnten wir auch auf unser Spiel übertragen. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir sehr wenig zugelassen und auch in Halbzeit zwei weiter kompakt verteidigt, was auch der Schlüssel für das heutige Ergebnis war. Wir haben eine tiefere Formation gewählt, ohne das Spiel aus der Hand zu geben und am Ende unsere Umschaltsituationen und einen Standard genutzt, um das Spiel meiner Meinung nach verdient zu gewinnen."

Florian Kastenmeier: „Wenn du nach dem Spiel in die Kabine kommst, Mukki mit einem dicken Knie und den verletzten Chris Rasmussen siehst, ist das im Gesamtpaket sehr enttäuschend. Aktuell fehlt uns vorne die Durchschlagskraft, gleichzeitig bekommen wir hinten zu einfache Gegentore. Nach dem Gegentor zum 0:1 haben wir kurz den Faden verloren und sind unruhig geworden, sind dann aber wieder ins Spiel gekommen. Insgesamt war es trotzdem zu wenig. Es darf keine Trotzreaktion sein – wir müssen von der ersten Minute an mit Energie auftreten, zielstrebig nach vorne spielen und als Mannschaft geschlossen agieren. Jetzt geht es darum, das Spiel aufzuarbeiten, den Blick nach vorne zu richten und zusammenzubleiben. Wir werden wieder Mut schöpfen und alles daran setzen, in Magdeburg zu punkten.“

Tim Oberdorf: „Es ist schwer, das Spiel in Worte zu fassen. Es fühlt sich nicht gut an. Wir wussten um die Wichtigkeit. Uns ist es nicht gelungen, die entscheidenden Situationen zu verteidigen und uns schadlos zu halten. Dadurch geben wir das Spiel ab. Direkt nach dem Ausgleich wieder in Rückstand zu geraten, darf uns nicht passieren. Wir hatten hintenraus trotzdem noch die eine oder andere Chance. Wir haben unter der Woche intensiv gearbeitet. Es tut total weh, aber wir müssen zusehen, dass wir uns besinnen. Am kommenden Wochenende müssen wir alles auf dem Platz lassen. Wir glauben fest daran, dass wir dazu in der Lage sind, den Club in der Liga zu halten. Nur darum geht’s. Wir haben noch fünf Spiele Zeit und werden alles dafür tun.“

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