„Wir haben immer mehr Druck entfacht"
MIXED ZONE: Die Stimmen zu #F95SCP
Die Fortuna dreht ein 0:1 gegen den SC Paderborn und gewinnt mit 2:1! Hier kommen die Stimmen der Spieler und Trainer.
Markus Anfang, Cheftrainer: „Dankeschön für die Glückwünsche. Wir sind extrem schlecht in die Partie gestartet. Wir können uns vor dem Eckball im Pressing schon besser verhalten. Dann kriegen wir den Standard und er ist am zweiten Pfosten komplett frei. Ich fand die Reaktion der Jungs danach aber richtig gut. Wir haben zwar nicht die hundertprozentigen Torchancen herausgespielt, aber den Ball gut laufen lassen und den Gegner weggehalten vom Tor. Im Laufe des Spiels hatte ich das Gefühl, dass wir immer mehr Druck entfacht haben. Wir machen dann folgerichtig den Ausgleichstreffer. In der zweiten Halbzeit gibt es die Gelb-Rote Karte für Paderborn. Wir haben auf ein Tor gespielt und ein richtig schönes 2:1 herausgespielt. Mich freut es, dass wir zwei Tore aus dem Spiel heraus erzielt haben. Sonst waren es immer die Standards. Ich fand die Stimmung und die Energie im Stadion toll. Von den letzten fünf Heimspielen haben wir vier gewonnen. Jetzt wollen wir in Karlsruhe nachlegen. Es ist sehr, sehr eng. Wir werden uns darauf konzentrieren, die Spiele zu ziehen. Ich wünsche Paderborn alles Gute.“
Ralf Kettemann, Trainer SC Paderborn: „Glückwunsch an Düsseldorf zu den drei Punkten. Es war ein gebrauchter Nachmittag für uns. Aus unserem Top-Start haben wir zu wenig gemacht. Wir waren zu passiv und haben nicht das Spiel gespielt, was wir wollten. Der Ball war zu viel bei der Fortuna und es gab zu viele Ecken gegen uns. Wir haben das Heft des Handelns zu sehr aus der Hand gegeben. Das hat sich auch in der zweiten Halbzeit nicht geändert. Es ist blöd, mit einem abgefälschten Schuss das 1:1 zu bekommen und danach die Gelb-Rote Karte. Heute kam viel zusammen. Wir müssen uns damit beschäftigen und uns an die eigene Nase packen. Hier war viel mehr drin.“
Tim Oberdorf: „Nach dem Spiel letzte Woche hatten wir uns vorgenommen, von Anfang an da zu sein und kriegen nach der ersten Ecke das 0:1. Da haben wir auf ihre Variante nicht gut reagiert und schenken das Tor her. Ansonsten haben wir in der ersten Halbzeit gut verteidigt, uns aber nach vorne schwergetan. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg über unsere Bereitschaft, aber auch über unsere fußballerischen Akzente verdient. Wir sind froh, dass wir das Ding hier drehen konnten.“
Cedric Itten: „Ich versuche, meinen Teil beizutragen und dem Team zu helfen. Natürlich ist es schön, dass mir zum wiederholten Male das entscheidende Tor gegen Spielende gelungen ist. Und dann auch noch vor der eigenen Kurve – perfekt! Der Dreier war extrem wichtig, aber die Tabelle trügerisch. Wir müssen dranbleiben. Es hat heute viel Geduld gebraucht, aber ich glaube, dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut im Spiel waren. Wir hatten mehr Aktionen und Abschlüsse.“
Shinta Appelkamp: „Wir sind nach dem Tor in der Anfangsphase mit 0:1 in die Kabine gegangen und dachten uns, dass das nicht wahr sein kann. Wir wussten aber, dass wir unsere Chancen bekommen werden. Das 1:1 fiel zu einem guten Zeitpunkt. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Wir haben durchgehend Druck gemacht. Dann kam die Rote Karte hinzu. Ich war mir sicher, dass wir das 2:1 machen werden. Da hat das Stadion natürlich gebebt. Jetzt geht es darum, auch in Karlsruhe zu punkten.“


