Gemeinsam mit L’Oréal Paris für mehr Sicherheit, Awareness und Zivilcourage
„Fortuna für alle“ heißt auch: für alle da zu sein
Fortuna Düsseldorf baut sein Engagement für ein sicheres und respektvolles Stadionerlebnis weiter aus. Nach der Einführung der Awareness-Anlaufstelle zu Saisonbeginn im Rahmen von „Fortuna für alle“ folgt nun der nächste Schritt: Gemeinsam mit L’Oréal Paris, der größten Marke der L´Oréal Gruppe, die ihren Deutschlandsitz in Düsseldorf hat, steht Fortuna Düsseldorf auf, um aktiv gegen sexuelle Belästigung vorzugehen. Mit der internationalen Initiative „Stand Up – gegen Belästigung in der Öffentlichkeit“, soll Prävention, Aufklärung und Zivilcourage fest im Stadion verankert werden – denn „Fortuna für alle“ heißt auch, in kritischen Situationen für alle da zu sein.
Sexuelle Belästigung ist auch im Fußballstadion Realität und macht einen wesentlichen Teil der Diskriminierungserfahrungen aus. Das belegen die Daten der Meldestelle für Diskriminierung im Fußball in NRW. Fortuna Düsseldorf benennt dieses Problem klar und versteht es als Teil der eigenen Verantwortung, aktiv dagegen vorzugehen. Die Partnerschaft mit L’Oréal Paris und die damit verbundenen Maßnahmen setzen genau hier an: hinschauen, aufklären und konsequent handeln.
So werden zahlreiche Maßnahmen rund um das Freispiel im Rahmen von „Fortuna für alle“ am 10. April 2026 gegen Holstein Kiel in der Merkur-Spiel Arena ausgespielt. Spieler von Fortuna Düsseldorf werden dabei aktiv dazu aufrufen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und an speziellen Trainings teilzunehmen.
„Sexuelle Belästigung im Fußballstadion ist kein Randphänomen. Viele – insbesondere weibliche – Fans erleben sie regelmäßig. „Fortuna für alle“ bedeutet daher für uns: null Toleranz für sexuelle Belästigung – und volle Solidarität mit den Betroffenen. Die Partnerschaft mit L’Oréal Paris hilft uns dabei, diese Positionierung weiter mit Leben zu füllen, Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken und zu zeigen, welche Wege es gibt, sich auf die Seite der Betroffenen zu stellen“, erklärt Judith Otterbach, Leiterin Nachhaltigkeit bei Fortuna Düsseldorf.
„Die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum ist ein grundlegendes Menschenrecht und fest in unserer Unternehmensverantwortung verankert. Als L'Oréal Gruppe setzen wir unsere globale Reichweite ein, um gemeinsam mit Partnern im Spitzensport einen systemischen Wandel zu fördern – hin zu einer Kultur, in der Respekt und Unversehrtheit für alle selbstverständlich sind,” betont Elena Schlosser, Menschenrechtsbeauftragte L’Oréal DACH.
Ein zentraler Bestandteil ist die international etablierte sogenannte 5D-Methode (Dazwischengehen, Delegieren, Dokumentieren, Da sein, Direkt ansprechen). Sie bietet konkrete Handlungsoptionen für Betroffene und Beobachtende und schafft Sicherheit in Situationen, die bislang oft von Unsicherheit geprägt sind.
Konkrete Maßnahmen: Schulung, Sichtbarkeit und Aktivierung
Die Zusammenarbeit umfasst eine Reihe konkreter Maßnahmen:
- Schulungen und Workshops für Mitarbeitende, Volunteers, Ordnungsdienste und Fanvertretungen
- Digitale und analoge Sensibilisierungskampagnen im Stadion und auf Vereinsplattformen
- Videoinhalte mit realistischen Spielszenen und konkreten Handlungsempfehlungen
- Niedrigschwelliger Zugang zu einem kostenlosen Online-Training für alle Fans
Die Trainings werden in Zusammenarbeit mit UN Women Deutschland, der Partner NGO der Initiative umgesetzt und richten sich bewusst an alle – denn ein sicheres Umfeld entsteht nur dann, wenn Verantwortung gemeinsam getragen wird.
Gemeinsame Haltung für eine starke Fankultur
Mit der Partnerschaft bringt L’Oréal Paris eine internationale Expertise in den Bereichen Gleichstellung, Prävention und gesellschaftliche Verantwortung ein. Ziel ist ein langfristiger kultureller Wandel hin zu mehr Respekt und klarer Haltung im öffentlichen Raum – auch im Fußball.
Denn „Fortuna für alle“ ist mehr als ein Versprechen – es ist ein Auftrag: für alle da zu sein.


