18.10.2020 | Handball

3. Liga Süd-West: 1. Frauen startet mit klarem 24:15-Erfolg

Erstes Pflichtspiel nach mehr als sechsmonatiger Pause

Die Handballerinnen von Fortuna Düsseldorf haben das Auftaktspiel in der 3. Liga Süd-West gewonnen. Gegen den TB Wülfrath kamen die Rot-Weißen vor dem ersten Geisterspiel der Vereinsgeschichte zu einem 24:15 (13:8)-Erfolg. Erfolgreichste Werferin war Leonie Berger mit 7 Treffern, für die Gäste trafen Luisa Kieckbusch und Ex-Fortuna-Spielerin Jasmin Sander jeweils dreimal.

  • Fortunas 1. Frauen schlägt den TB Wülfrath mit 24:15

„Das war heute eine starke Vorstellung unserer Mannschaft. Und das nach einer über sechsmonatigen Pflichtspielpause“, freute sich Klaus Allnoch, der dem Trainerteam des Drittligisten angehört und stellvertretender Handballabteilungsleiter der Rot-Weißen ist. „Wir haben von Beginn an die Nervosität abgelegt und konzentriert agiert.“

Leonie Berger erzielte den ersten Treffer für die Fortuna in der Saison 2020/2021. Die Rückraumspielerin stieg hoch und erzielte nach 39 Sekunden den ersten Treffer der Partie zum 1:0 für die Gastgeberinnen. Wenig später legte die Torjägerin sowie Lea Otten und Lea Klinnert nach, die Fortuna führte nach acht Minuten bereits mit 4:0. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt konnte sich Keeperin Lorena Jackstadt mehrfach auszeichnen und zeigte ihre Klasse bei ihrer Premiere im Fortuna-Gehäuse. Diese Führung gab den Gastgeberinnen im Geisterspiel Sicherheit und so dominierte man die erste Halbzeit nach Belieben. Bis zur 24. Minute hatte man den Vorsprung auf sieben Treffer (13:6) ausgebaut. Lea Otten sah eine Minute später vom gut aufgelegten Schiedsrichtergespann Alina Adenau und Katharina Ebelnkamp die rote Karte, für die Spielmacherin war die Auftaktpartie somit frühzeitig beendet. Die Gäste konnten bis zur Pause noch zwei Treffer durch Luisa Kieckbusch per Siebenmeter sowie Paula Stausberg erzielen. Mit einer 13:8-Führung ging es für beide Mannschaften in die Kabinen.

In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchganges vergaben beide Mannschaften unzählige Chancen – Lorena Jackstadt auf Seiten von Fortuna Düsseldorf und Lisa Klanz auf der Wülfraths Seite konnten sich mehrfach mit schönen Paraden auszeichnen. Den Rot-Weißen gelang es dennoch sich Tor um Tor abzusetzen: In der 47. Minute erzielte Lina Klinnert den Treffer zum 19:9 – es war die erste Zehn-Tore-Führung. Julia Steinhausen erzielte sechs Minuten später sogar den Treffer zum 23:10, es war die höchste Führung der Rot-Weißen in der gesamten Partie. Dank einer 3:0-Serie in den letzten Minuten konnte der TBW noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und musste sich nach sechzig Minuten nur mit 15:24 geschlagen geben.

„Wir hätten das Ergebnis heute sicherlich noch deutlicher gestalten können, haben etliche gute Chancen liegen gelassen. Aber für den ersten Auftritt können wir sehr zufrieden sein“, freute sich Klaus Allnoch am Samstagabend.

Am kommenden Sonntag geht es für die Fortuna zum ersten Auswärtsspiel der Saison weiter. Dann geht es für die Rot-Weißen zur SG Kappelwindeck/Steinbach. Die Begegnung wird um 15 Uhr in der Halle der Südbadischen Sportschule in Baden-Baden angepfiffen.


Statistik:
Fortuna Düsseldorf:
Lorena Jackstadt, Caroline Happe – Emma Petters (1), Lea Otten (2), Nicole Münch, Clara Engel (1), Lina Klinnert (5), Anna Bergschneider, Sina Söntgen, Silvia Szücs, Eileen Neumann (1), Kira Eickerling, Leonie Heinrichs (5/1), Julia Steinhausen (2), Leonie Berger (7/5)
TB Wülfrath: Lisa Klanz, Johanna Giebisch – Lisa Sippli, Kirsten Buiting, Jule Kürten (1), Jasmin Sander (3), Melina Otte (1), Kristin Meyer, Frederike Büngeler (2), Simone Fränken (2), Johanna Buschhaus, Luisa Kieckbusch (3/3), Loreen Jakobeit (1), Xhana Djokovic (1), Paula Stausberg (1)
Schiedsrichter: Alina Adena und Katharina Ebelnkamp
Zeitstrafen: F95: 6 (3x 2 Minuten) – TBW: 8 (4x 2 Minute)
Rote Karte: F95: Lea Otten (25. Minute)
Siebenmeter: F95: 7/6 – TBW: 4/3
Spielfilm: 1:0 (1.), 4:0 (8.), 5:2 (10.), 7:3 (15.), 10:5 (21.), 13:6 (24.), 13:8 (Halbzeit) – 14:8 (33.), 16:9 (40.), 18:9 (45.), 20:10 (50.), 23:11 (54.), 24:15 (Endstand)
Zuschauer: keine - Geisterspiel

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