„Bitter, weil viel mehr drin war"
MIXED ZONE: Die Stimmen zu #SGDF95
Die Fortuna verliert in Dresden mit 1:2. Hier kommen die Stimmen der Trainer und Spieler nach der Partie.
Markus Anfang, Cheftrainer: „Gratulation an Dynamo zum Sieg. Ich finde, dass wir gut in die erste Halbzeit hineingekommen sind. Danach war Dresden etwas besser im Spiel und hintenraus wieder wir. Wenn man die Chancen sieht, dann haben wir in der ersten Halbzeit wenig zugelassen und unsererseits eine Riesenchance durch Cedric Itten, der den Pfosten trifft, und durch Tim Breithaupt, der im Strafraum frei zum Schuss kommt. Wenn wir da den Treffer machen, läuft das Spiel vielleicht in eine andere Richtung. Vor der Halbzeit verlieren wir den Ball und dann ärgert es mich, dass wir nicht am Mann verteidigen. Das sind die Basics. Beim 0:2 lassen wir Niklas Hauptmann durch vier Mann laufen, ohne ihn zu verteidigen. Das ist dann auch zu leicht. Mit dem 0:2 hat das Spiel dann eine ganz andere Dynamik. Wir mussten hinterherlaufen, viel riskieren und die eine oder andere Kontersituation über uns ergehen lassen. Da können wir auch das 0:3 kriegen. Wir erzielen am Ende das 1:2 und dann war es ein wildes Spiel. Leider haben wir es nicht geschafft, noch die eine oder andere Torchance zu kreieren. Für uns ist es bitter, weil viel mehr drin war.“
Thomas Stamm, Trainer Dynamo Dresden: „Danke für die Glückwünsche. Die erste Halbzeit habe ich sehr ähnlich gesehen. Es gab unterschiedliche Phasen, in denen Düsseldorf besser war und dann wir gute Momente hatten. Aber auf beiden Seiten gab es nicht die ganz dicken Chancen. Da hilft es dir auch, wenn du kurz vor der Halbzeit in Führung gehst. In der zweiten Halbzeit hatten wir durch eine gute Griffigkeit die ein oder andere Balleroberung. Mit den Chancen, die wir haben, muss einer drin sein, dann steht es 3:0. Dann kommt die Dynamik, die das Spiel hinten raus hatte, nicht mehr auf.“
Tim Oberdorf: „Wir haben heute in allen Bereichen zu wenig gemacht. Das reicht einfach nicht, um Punkte zu holen. Das war ein sehr wichtiges Spiel, das ist uns allen bewusst gewesen. Aber um erfolgreich zu sein, ist das viel zu wenig. Es sind noch viele Spiele zu gehen, aber wir blicken auch auf die Tabelle. Die Situation liegt in unserer Verantwortung und wir sind uns dieser bewusst. Wir müssen hart weiterarbeiten und wollen im Heimspiel am Freitag wieder Punkte holen.“
Cedric Itten: „Es war insgesamt zu wenig Zweikampfhärte. Außerdem sind zu wenige zweite Bälle bei uns gelandet. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben, aber es war nicht zwingend genug und hinten zu schleppend im Aufbau. Es fehlten heute die Basics. Bei denen müssen wir wieder anfangen.“
Florent Muslija: „Es war über 90 Minuten von uns als Mannschaft zu wenig – auch, wenn wir in der ersten Halbzeit mit dem Pfostenschuss von Cedi und dem Abschluss von Tim noch gute Chancen hatten. Wir haben jetzt eine kurze Woche, in der wir an uns arbeiten müssen. Dann geht es am Freitag gegen den Tabellenführer. Wir sollten nicht in Negativität verfallen, sondern irgendwie versuchen, das Gefühl aus dem letzten Heimsieg gegen Magdeburg in dieses Spiel mitzunehmen.“



