„Müssen unsere Stärken auf den Platz bringen“
PRESSEKONFERENZ: Daniel Thioune vor #F95KSC
Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel der Fortuna gegen den Karlsruher SC (Samstag, 20:30 Uhr) hat sich Cheftrainer Daniel Thioune den Fragen der Journalisten gestellt. Wir haben seine wichtigsten Aussagen zusammengefasst.
Daniel Thioune über …
… das Personal: „Verletzungsbedingt müssen wir auf Hamza Anhari, Christopher Lenz und Florian Schock verzichten. Auch Emmanuel Iyoha und Karim Affo stehen nicht zur Verfügung – sie werden jedoch kommende Woche auf dem Platz zurückerwartet und ab dann erstmals wieder Teile des Teamtrainings absolvieren. Luca Raimund und Sima Suso werden unsere U23 im Spiel gegen Fortuna Köln unterstützen und entsprechend ebenfalls nicht im Kader sein.“
… die Erwartungshaltung: „Noch schöner als die Rahmenbedingungen – Samstagabend, Topspiel, volles Haus – wäre es, wenn wir das Spiel auch gewinnen. Karlsruhe ist ein dickes Brett. Sie sind saisonübergreifend seit zehn Partien ungeschlagen und in den vergangenen zwei Liga-Spielen ohne Gegentor geblieben. Das spricht für ihre starke Defensive. Für die Zuschauer kann es ein großartiger Fußballabend werden. Wir werden als Heimmannschaft alles daran setzen, die ersten drei Punkte zuhause einzufahren.“
… die positive Bilanz gegen Karlsruhe: „Ich kann nicht darauf zählen, was in der Vergangenheit war. Grundsätzlich sehe ich in Karlsruhe eine Mannschaft, die Jahr für Jahr eine Entwicklung nimmt. Der KSC ist ein überragender Standort, um Fußball spielen zu können. Deshalb gilt Christian Eichner auch ein großes Lob. Es ist schön, dass wir eine positive Statistik gegen Karlsruhe haben. Morgen geht’s aber eher darum, die Energie auf den Platz zu bringen, die in den ersten beiden Spielen gefehlt hat. Der Gegner hat gute Automatismen, gute Ideen. Ich hoffe, dass unsere Serie weiterhin positiv bleibt – glaube aber auch, dass Christian Eichner mit seinem Team hart daran arbeitet, diese Serie zu durchbrechen.“
… die Marschroute: „Es gibt keinen Grund, viel zu verändern – und noch weniger Gründe, uns zu sehr am Gegner auszurichten. Wir müssen auf uns schauen, dominant sein und unsere Stärken auf den Platz bringen. Das ist uns aus meiner Sicht in den vergangenen eineinhalb Spielen gut gelungen – auch wenn wir noch Luft nach oben haben.“
… die Nominierung von Cedric Itten für die Schweizer Nationalmannschaft: „Es zeigt, dass wir es in den vergangenen Wochen geschafft haben, Cedi das Selbstvertrauen zu geben, das er braucht, um sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Und die Schweiz ist kein Team, das regelmäßig Spieler aus der 2. Liga beruft. Cedi hat sich in kürzester Zeit gezeigt und zuletzt noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Drei Tore in vier Spielen sprechen für sich. Er ist ein Führungsspieler, geht vorneweg und hat sich diese Einladung absolut verdient. Wir freuen uns sehr, ihn in der Länderspielpause bei der Nationalmannschaft zu sehen.“