18.04.2026 | 1. Mannschaft

„Brauchen ein anderes Mindset."

MIXED ZONE: Die Stimmen zu #FCMF95

Hier kommen die Stimmen der Trainer und Spieler nach der 0:2-Auswärtsniederlage beim 1. FC Magdeburg.

  • Foto: F95 / Christian Monius

Alexander Ende, Cheftrainer: „Gratulation zum Heimsieg an den 1. FC Magdeburg. Wir haben diese Woche sehr viel über mutiges Handeln und Mindset gesprochen. Unser erstes Signal war aber nicht das, was wir setzen wollten. Wir wollten den Gegner früh unter Druck setzen und die Zweikämpfe suchen. In den ersten zwei Minuten standen wir stattdessen im tiefen Block und haben dort verharrt. Das hat mir nicht gefallen. Ich muss es lieben, Zweikämpfe zu führen – und nicht erst den Zweikampf führen, wenn man ihm nicht mehr ausweichen kann. So lagen wir früh zurück und das zweite Tor gab es hinterher. Es war ein maximal beschissener Start. Wir hatten später Phasen, die richtig gut waren. Da haben wir einen anderen Modus gefunden. Aber die Grundtendenz war nach wie vor die, dass wir eher einen Schritt nach hinten als nach vorne gemacht haben. Daran wollen wir kommende Woche ansetzen. Wir wollen Dinge selbst in die Hand nehmen. Dafür brauchen wir ein anderes Mindset. Unsere Flanken sind bei guter Box-Besetzung zu oft am ersten Pfosten hängengeblieben. Wir hatten da eigentlich gute Situationen. Es gilt trotzdem, nicht lange zu hadern. Der Kopf muss nach oben gehen und der Blick in Richtung Freitag. Wir müssen schauen, dass wir es im Kollektiv besser machen. Das ist der Auftrag an alle.“

Patrik Sander, Trainer 1. FC Magdeburg: „Immer dann, wenn wir unter Druck stehen, ist sich unsere Mannschaft der Tragweite bewusst. Das ist eine Qualität. Ein frühes Tor hilft dabei natürlich. Die Anfangsphase ging komplett an uns. Nach dem 2:0 haben wir es etwas defensiver angelegt. Das war aber ein Defensivverhalten, wie man es sich wünscht. Alle haben sich gegenseitig geholfen und reingeschmissen. Das ist Abstiegskampf pur. Dabei haben wir aber auch immer wieder Gefahr ausgestrahlt und Nadelstiche gesetzt. Wir mussten heute auch Situationen aushalten und das ist uns gut gelungen. Es waren eminent wichtige drei Punkte.“

Florian Kastenmeier: „Es war von allen Elf, die auf dem Platz standen, eine Enttäuschung. Wir haben uns so viel vorgenommen und nach drei Minuten wurde alles über den Haufen geworfen. Wir haben die ganze Woche über Energie und Positivität gesprochen, sind aber gar nicht ins Spiel gekommen und haben all das vermissen lassen, was wir besprochen hatten. Wir müssen das auf dem Platz zeigen, was es in dieser Situation braucht – und zwar von Anfang an. Das haben wir heute nicht geschafft.“

Emmanuel Iyoha: „Es ist schwierig, Worte zu finden. Wir haben uns das alles anders vorgestellt. Es stand schnell 0:1 und 0:2. Es war in allen Bereichen zu wenig. Hinten sind die Gegentore zu leicht gefallen und nach vorne war es zu ungefährlich. Das reicht so nicht. Es geht darum, Zweikämpfe zu gewinnen. Da ist es egal, welcher Trainer an der Seitenlinie steht und welche Taktik wir versuchen umzusetzen. Wir wissen, worum es geht, kriegen es aber nicht auf den Platz. Es muss mehr kommen, was den Einsatz, die defensive Geschlossenheit und die Spielfreude angeht.“

Tim Oberdorf: „Heute wurde zum letzten Mal Alarm geschlagen. Wir sind in einer Situation, in der jedem klar sein muss, was sie bedeutet und was uns hilft. Was uns hilft, ist, jede Woche hart zu arbeiten und am Wochenende Punkte zu holen. Das ist uns heute wieder nicht gelungen. Das ist scheiße. Wir wurden in den letzten Wochen von den Fans trotz der Leistungen immer wieder gepusht. Nächstes Wochenende müssen wir zusehen, dass wir etwas zurückgeben. Es geht nur darum, den Verein in der Liga zu halten.“

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