25.10.2013 | 1. Mannschaft

„Jeder hat den Anspruch zu spielen“

Cheftrainer Mike Büskens vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn

Das Ziel für Samstag ist klar: Die Mannschaft von Cheftrainer Mike Büskens möchte gerne den dritten Sieg in Folge einfahren. Das gleiche Vorhaben hat jedoch auch der Gast vom SC Paderborn. Dass die Partie gegen die Ostwestfalen kein leichtes Unterfangen wird, unterstrich Coach Büskens im obligatorischen Gespräch mit den Journalisten.

„Durch die beiden Siege beim FC St. Pauli und gegen den FSV Frankfurt haben die Paderborner logischerweise Selbstvertrauen tanken können“, erwartet Büskens einen Gegner mit einer breiten Brust. „Das wird die Aufgabe für uns nicht leichter machen.“ Schon das fünfte Jahr ist der SCP Teil der 2. Bundesliga. „Die Mannschaft ist gewachsen. Die Eckpfeiler sind schon einige Jahre im Verein. Dabei sind vor allem Torwart Lukas Kurse, Jens Wemmer, Markus Krösche, Daniel Brückner und Mahir Saglik, der zwischenzeitlich den Verein verlassen hatte und wieder zurückgekehrt ist, zu nennen. Hinzu kommen viele hoffnungsvolle Talente“, betont der 45-Jährige.

Die Rot-Weißen wollen zwar dominant agieren, wissen aber um die Stärken des Kontrahenten. „Es ist ein Team, das nicht einfach zu bespielen ist. Sie werden uns mit ihrem schnellen Umschaltspiel fordern“, betont Büskens. „Wir müssen die Sache mit viel Enthusiasmus, aber auch mit der nötigen Geduld angehen.“

Dabei werden Christian Gartner (Bluterguss in der Wade), Dustin Bomheuer (Knochenödem im Knie) und Aristide Bancé (Unterarmbruch) nicht helfen können. Der Angreifer aus Burkina Faso hat eine neue Schutzschiene erhalten, die erst eine Stunde vor dem Spiel vom Schiedsrichter abgenommen werden könnte. „Zum einen ist uns das zu knapp“, erklärt Büskens. „Zum anderen ist er erst seit kurzem wieder im Mannschaftstraining, weil er zuvor mit einem Magen-Darm-Virus flach lag.“

Im letzten Spiel beim FC Ingolstadt gab Kapitän Andreas „Lumpi“ Lambertz nach überstandener Verletzung sein Comeback. Der Mittelfeldspieler habe die Belastung gut überstanden, sagte Büskens, der allerdings seine Startformation noch nicht verraten wollte. „Es kann durchaus Veränderungen geben“, ließ er seine Entscheidungen offen. „Es wird bei mir nie so sein, dass ich die erste Elf in der Pressekonferenz bekannt gebe. Es werden immer zuerst die Jungs Bescheid wissen.“

Auch über den großen Konkurrenzkampf, der derzeit herrscht, wurde gesprochen. „Jeder hat den Anspruch zu spielen“, freut sich Büskens darüber, nahezu aus dem Vollen schöpfen zu können. „Wir haben einen großen Kader und ich kann von Beginn an immer nur elf Spieler nominieren. Man muss dann damit umgehen, auch mal nicht zu spielen. In einem Team, das oben mitspielen möchte, wird es das immer geben.“

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