09.11.2020 | 1. Mannschaft

Von Rückkehrern und frischem Wind

5 Notizen zu #FCNF95

Für die Fortuna geht es nach dem Auswärtsspiel in Nürnberg in die Länderspielpause – Zeit genug für alle Beteiligten, die letzten Partien aufzuarbeiten und sich auf kommende Aufgaben vorzubereiten. Diese fünf Punkte sind bei den 90 Minuten in Nürnberg aufgefallen:

1. Ein sicheres Duo
Es war Spiel Nummer zwei für Christoph Klarer und Kevin Danso als Innenverteidiger-Duo in einer Fortuna-Viererkette – und die beiden jungen Österreicher machten ihre Sache abermals ordentlich. Die Hintermannschaft der Rot-Weißen hielt die Nürnberger bei lediglich zehn Torschüssen und blieb aus dem Spiel heraus – wie schon in der Vorwoche gegen den 1.FC Heidenheim – ohne Gegentor. Es wird sicherlich interessant zu beobachten sein, welche und wie viele Spieler Trainer Uwe Rösler in den kommenden Partien ins Abwehrzentrum beordert: Danso und Klarer zeigen sich in guter Form, aber auch Andre Hoffmann ist wieder fit (und wurde in den letzten beiden Partien jeweils eingewechselt) und Luka Krajnc, der zuletzt ebenfalls eine gute Rolle in der Hintermannschaft spielte, könnte nach der Länderspielpause ebenfalls zurückkehren. Ebenfalls interessant: Klarer und Danso wurden erneut gemeinsam für die U21-Nationalmannschaft Österreichs nominiert, für die sie vor einem Monat gegen Kosovo ebenfalls über 90 Minuten zusammen die Innenverteidigung bildeten – und auch hier ohne Gegentor blieben.

2. Frischer Wind auf dem Flügel
Es war der zweite Startelfeinsatz von Kristoffer Peterson – und der schwedische Offensivmann war zum zweiten Mal an einem Treffer seines Teams beteiligt. Nachdem er gegen den 1.FC Heidenheim den Freistoß herausholte, der zu Marcel Sobottkas Tor des Tages führte, lieferte er dieses Mal für Kenan Karaman einen direkten Assist. Es war seine erste Vorlage im F95-Trikot. In beiden Szenen auffällig: Peterson sucht häufig die Eins-gegen-eins-Situationen mit seinem Gegenspieler und kreiert so Torgefahr. „Mit diesen Situationen tut uns Kristoffer richtig gut. Er bringt uns Stürmer in gute Abschlusspositionen“, lobte auch Nutznießer Karaman nach dem Spiel.

3. „Zimbo“ ist zurück
Es ist nicht überliefert, wie sehr sich Matthias Zimmermann an den letzten Wochenenden gelangweilt hat, doch feststeht: Für den Rechtsverteidiger der Fortuna ist am Samstag eine Serie zu Ende gegangen, wie er sie in Düsseldorf noch nicht hatte. In Kiel war „Zimbo“ früh verletzt ausgeschieden, gegen Regensburg musste er passen, die Rückkehr in Hannover wurde durch eine Gelb-Rote Karte jäh beendet und gegen Heidenheim fehlte er gesperrt – vier Spiele hintereinander, in denen Zimmermann nicht über 90 Minuten auflief, gab es in seinen knapp zweieinhalb Jahren in Düsseldorf zuvor noch nie. Der Dauerbrenner spielte 2018/19 3.050 von 3.060 möglichen Bundesliga-Minuten und kam 2019/20 auch nur vier Mal insgesamt nicht über die volle Distanz zum Einsatz. Nun ist der Rechtsverteidiger zurück und spielte erstmals seit dem zweiten Spieltag seine „gewohnten“ 90 Minuten.


4. Erster Auswärtspunkt
Während die Fortuna in der Heimtabelle mit sieben Punkten aus drei Spielen mehr als ordentlich dasteht, lief auf fremdem Geläuf bis dato nicht allzu viel zusammen. Immerhin: Am Samstag konnten die Flingeraner endlich den ersten Auswärtspunkt einfahren. Die Fortunen sind allerdings nicht die einzigen, die sich in der Fremde schwertun, denn neun der 18 Zweitliga-Clubs warten auswärts noch auf ihren ersten Sieg – mit Heidenheim, Hannover, Sandhausen und Würzburg sind zudem vier Teams nach jeweils drei Auswärtsspielen noch punktlos. Vielleicht hilft es den Rot-Weißen ja, dass die Reise zum nächsten Auswärtsspiel die kürzeste in dieser Saison ist: Am 30. November treten Adam Bodzek und Co. beim VfL Bochum an.

5. Ein altbekanntes Gesicht…
… nahm am Samstag auf der Bank Platz: Oliver Fink! Der langjährige Fortune, der seit dieser Saison nicht mehr Teil des Profikaders sondern als Führungsspieler in der U23 am Ball ist, stand zum ersten Mal in dieser Saison im Zweitliga-Spieltagskader, eingewechselt wurde er jedoch nicht. Mit einem Einsatz wäre Fink zum mit Abstand ältesten Zweitligaspieler in dieser Saison geworden – mit seinen 38 Jahren und fünf Monaten liegt er deutlich vor Karlsruhes Daniel Gordon, der mit seinen 35 Jahren und neun Monaten der derzeit älteste eingesetzte Spieler in dieser Saison ist. Der älteste eingesetzte Feldspieler in der Geschichte der 2. Bundesliga hat Fink allerdings noch ein paar Jahre voraus. Im September 1989 fing sich Libero Holger Brück mit dem KSV Hessen Kassel ausgerechnet an seinem 42. Geburtstag eine 1:5-Niederlage gegen Alemannia Aachen ein.

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