01.03.2020 | 1. Mannschaft

Der Favoritenschreck aus dem Saarland

UNTER DER LUPE: Fortuna reist im DFB-Pokal zum 1.FC Saarbrücken

Englische Woche – DFB-Pokal-Woche! Am Dienstagabend, 18:30 Uhr, tritt die Fortuna im Viertelfinale des größten deutschen Pokalwettbewerbs in Völklingen gegen den 1.FC Saarbrücken an. Der Regionalligist ist mit Abstand der klassentiefste Club, der noch im Wettbewerb vertreten ist, hat in dieser Saison aber schon bewiesen, warum man ihn keineswegs auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Der Weg ins Viertelfinale
Einen Erst- und zwei Zweitligisten hat der 1.FC Saarbrücken in dieser Pokal-Saison bereits ausgeschaltet. In der ersten Runde besiegten die Saarländer Jahn Regensburg mit 3:2 – Gilian Jurcher erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit das Siegtor. Als nächstes kegelte der FCS den 1.FC Köln aus dem Wettbewerb. Wieder mit 3:2, wieder mit dem entscheidenden Tor in der 90. Minute. Im Achtelfinale musste dann der Karlsruher SC dran glauben: Nach 120 Minuten waren keine Tore gefallen, im Elfmeterschießen setzte sich der Regionalligist durch.

In der Liga souverän
Der FCS hat sich die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest als Ziel gesetzt – und ist auf einem guten Kurs. Nach 22 Spielen hat der Spitzenreiter bereits 55 Punkte auf dem Konto, der Vorsprung auf Platz zwei beträgt sechs Zähler. Die beiden einzigen Ligaspiele in diesem Kalenderjahr gewannen die Saarbrücker ohne Gegentor.

Der Trainer
Mit dem 38-Jährigen Lukas Kwasniok haben die Saarbrücker einen noch recht jungen Coach an der Seitenlinie. Als Spieler lief der ehemalige Mittelfeldmann unter anderem für Arminia Bielefeld und den SV Sandhausen auf. Nach seiner aktiven Zeit trainierte Kwasniok die Amateurclubs OSV Rastatt und TSV Reichenbach. Über Stationen in der Nachwuchsabteilung des Karlsruher SC und bei Carl Zeiss Jena landete er im Dezember 2019 beim 1.FC Saarbrücken.

Die Ex-Fortunen
Im DFB-Pokal-Viertelfinale trifft die Fortuna auf mehrere bekannte Gesichter. Drei Saarbrücker haben nämlich Düsseldorfer Vergangenheit. Zwischen Januar 2017 und Juli 2019 lief Kianz Froese 55 Mal für die Zwote der Rot-Weißen auf. Dem Kanadier gelangen dabei 16 Tore. Mergim Fejzullahu spielte in der Jugend der Flingeraner und zwischen 2013 und 2016 für die U23 der Fortuna, für die er in 54 Spielen vier Mal traf. Der gebürtige Dinslakener Timm Golley brachte es sogar auf zehn Einsätze in der 2. Bundesliga (ein Tor) sowie 54 Regionalliga-Spiele (13 Tore) im Fortuna-Dress.

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