10.09.2011 | Verein

"Ein sehr aufwühlendes Spiel!"

Stimmen zum Heimsieg über den Karlsruher SC

Sechs Tore, zwei Platzverweise, ein Elfmeter, ein Freistoßtor - es war einiges los am Samstagnachmittag in der ESPRIT arena. Fortuna behält allerdings trotz eines Nackenschlags (Platzverweis gegen Ratajczak) die Balance und entscheidet die Begegnung nach der Pause. Stimmen zum Krimi.

Fortuna-Chefcoach Norbert Meier: "Heute konnte man mal wieder sehen, was im Fußball alles passieren kann. Ein Spiel, das in der Anfangsphase total in unsere Richtung läuft - und dann dezimieren wir uns selbst. Danach ist das Spiel zwar nicht gekippt, war aber ausgeglichen und wir hatten Schwierigkeiten, den Rhythmus wiederzufinden. Die Karlsruher hatten dann urplötzlich mehr Räume zur Verfügung. Wozu sie dann fähig sind, konnte man bei dem wunderbar herausgespielten 2:1 sehen. In der Halbzeit mussten wir reagieren und einen zusätzlichen Stabilisator mit Juanan reinbringen, der seine Sache sehr gut gemacht hat. Dann haben wir nicht mehr viel aufs Tor bekommen, unsererseits hatten wir weitere Chancen. Die Umstellungen haben insgesamt gut funktioniert. Aber man hat es gesehen: Es werden nicht alles Spiele, die hier mit Glanz und Gloria abgehen. Die Gegentore haben mir zwar nicht gefallen, aber das ist eben so: Die Gegner wissen, wo das Tor steht. Es sind genau diese Spiele, die dann eng werden - und die musst du gewinnen. Ich glaube trotzdem, dass der Sieg verdient ist."

 

KSC-Chefcoach Rainer Scharinger: "Glückwunsch zum Sieg. Das Spiel hat aus unserer Sicht brutal angefangen mit einem Elfer, einem Freistoß und einer gelb-roten Karte. Das war eine schwere Ausgangsposition. Die Mannschaft hat bis zur Halbzeit dann nochmal Moral bewiesen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit die Chancen, die sich noch ergeben hätten, nutzen, haben uns aber beim dritten und vierten Tor absolut düpieren lassen. Mit so einem Abwehrverhalten wird es schwierig, erfolgreich zu sein, selbst wenn du in Düsseldorf zwei Tore erzielst."

 

Fortuna-Torschütze Sascha Rösler: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, der Platzverweis hat uns aber nicht umgehauen. Wir haben verdient gewonnen. Wichtig ist, dass du Spieler vorne drin hast, die schnell sind - nicht so wie ich."

 

Fortuna-Keeper Robert Almer: "Das war ein guter Einstand. Gegentore sind immer ärgerlich, aber hier zu Hause vor so einer Kulisse zu spielen, ist natürlich wunderschön."

 

Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz: "Das war heute ein sehr aufwühlendes Spiel. Nach Ratas Platzverweis war ein kleiner Bruch im Spiel, und ein Spieler wie Finki fehlt dann auch. Mit Robert hatten wir aber einen wichtigen Rückhalt."

 

Fortuna-Doppeltorschütze Thomas Bröker: "Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben. Wir haben uns in der Halbzeitpause gut erholt. Ich habe mir meine Chancen wie immer erarbeitet und das hat sich nun ausgezahlt. Die Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir müssen auch in Aue jetzt wieder kämpfen."

 

Fortuna-Innenverteidiger Jens Langeneke: "Man hat gesehen, dass Karlsruhe in der ersten Halbzeit wenig Initiative gezeigt. Wir haben sehr gute erste 25 Minuten gehabt und 2:0 geführt, danach wurde es dann etwas schwieriger. Es gibt immer noch Phasen in unserem Spiel, in denen wir alles tun müssen, um unser Spiel durchzubringen. Keines unserer Spiele ist ein Selbstläufer."

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