06.10.2011 | 1. Mannschaft

Happy Birthday, Aleks!

Fortunas Mannschaftsbetreuer feiert seinen 60. Geburtstag

Seit über 20 Jahren ist Aleksandar Spengler bei der Fortuna vom Trainerteam und der Mannschaft der fleißige Helfer im Hintergrund. Am 1. April (kein Scherz!) 1990 trat er seine Arbeit bei den Rot-Weißen an. Er hat mit der Fortuna in so manch einer schönen Stunde herrliche Erfolge und Aufstiege gefeiert, aber eben auch die bitteren Momente wie Niederlagen, Trainerentlassungen und Abstiege miterlebt. Er ging wahrlich in den letzten beiden Jahrzehnten mit den Flingeranern durch dick und dünn und hielt dem Verein stets die Treue.

Im Mannschaftsquartier der Fortuna im Arena-Sportpark ist er der Herr der Trikots, Hosen und Fußballschuhe - und kümmert sich häufig nebenbei noch um manch andere Aufgabe, die mal eben erledigt werden muss. Apropos Hosen: In seiner Freizeit ist er ein glühender Fan der Düsseldorfer Band "Die Toten Hosen", die ihrerseits auch zur Fortuna mehrfach in der Vergangenheit ihre Zuneigung nachhaltig zum Ausdruck gebracht haben. Zahlreiche Konzerte hat Aleks schon von ihnen besucht. Mit Campino, Andi, Breiti & Co ist er auch privat befreundet.

 

Dabei war er im Frühjahr 1990 eigentlich gar nicht sonderlich scharf auf diese Tätigkeit. Viel lieber war der gebürtige Serbe, der in Belgrad geboren wurde und 1973 nach Deutschland kam, in seiner Freizeit Schiedsrichter und Jugendtrainer am Flinger Broich. Nachts verdiente er sich dazu als Taxifahrer sein Geld und schaute sich tagsüber gerne die Trainingseinheiten von Fortunas damaligem Trainer Aleksandar Ristic an, um sich dabei etwas von der Arbeit auf dem Platz mit der Mannschaft abzuschauen. Das war in der Saison 1989/90. Ein Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg überredete Ristic dann seinen Namensvetter, den Job als Betreuer zu übernehmen. Eine Entscheidung, die er nicht bereut hat. Zumal er sich in den vielen Jahren Respekt auf allen Ebenen verschafft hat und inzwischen als Publikumsliebling bei den Fans gilt. Auch Vorstandssprecher Peter Frymuth weiß: "Der Aleks ist einfach Kult!"

Nur ein Jahr später holte er Anfang der 1990er Jahre seine damalige Frau Marita dazu, mit der er 18 Jahre verheiratet war und bis heute gemeinsam für die Fortuna arbeitet. Er selbst sagt stets zu dieser eingespielten Teamarbeit: "Auf Marita kann ich mich verlassen. Ihr kann ich blind vertrauen. Da muss ich nichts mehr kontrollieren." Und gibt unumwunden dass, er es "alleine gar nicht mehr schaffen würde". So mag es lediglich an seiner eigenen Unordnung liegen, wenn er mal in der Kabine ein Durcheinander hinterlässt: "Er stellt die Sachen hin, und ich räume sie beiseite", grinst Marita milde.

Auch mit Chefcoach Norbert Meier kommt Aleks Spengler gut klar - fast wie mit fast all seinen Vorgängern, und das waren immerhin 20 Trainer! Lediglich unter Massimo Morales und Thomas Berthold war das Verhältnis untereinander nicht ganz so harmonisch... Die Zusammenarbeit mit Meier geht nun schon über dreieinhalb Jahre. Der frühere Nationalspieler ist froh, dass er sich auf die Dienste seines Betreuers voll und ganz verlassen kann: "Wenn man ihm Aufgaben überträgt, dann kann man sicher sein, dass er sie zu 100% erledigt."

 

Am 6. Oktober 2011 feierte Aleksandar Spengler seinen 60.Geburtstag. Dazu gratuliert der Verein Fortuna Düsseldorf ganz herzlich, wünscht vor allem Gesundheit für die Zukunft und dass sein langjähriger Herzenswunsch möglichst in Erfüllung geht, der da lautet: Endlich noch einmal mit der Fortuna auf die europäische Fußball-Bühne zurückzukehren!

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