09.08.2012 | Verein

Japanische Kinder zu Gast bei der Fortuna

Wie U23-Spieler Taiki Hirooka plötzlich zum Star wurde

Am Mittwoch hatte die Fortuna eine besondere Gruppe zu Gast. Gengo Seta, der sich seit einigen Jahren bei der Fortuna für den eigenen Japan-Desk verantwortlich zeigt, begrüßte eine Gruppe von elf Kindern in der ESPRIT arena. Die Kinder und ihr Begleiter, die aus Miyagi kommen und die schlimme Tsunami-Katastrophe miterleben mussten, sind schon seit eineinhalb Wochen in Deutschland und haben schon zuvor einiges über die Menschen und die Kultur hier kennengelernt.

Doch die Besichtigung der Heimspielstätte der Fortuna und das Treffen mit Taiki Hirooka aus der U 23 der Flingeraner gehörten sicherlich zu den Highlights auf der Reise nach Düsseldorf. Hirooka ist zu dieser Saison aus Japan zum Nachwuchs der Rot-Weißen gewechselt und wurde von den Kindern mit Fragen gelöchert. „Ich lerne an fünf Tagen in der Woche Deutsch, damit ich mich hier schnell verständigen kann“, berichtete der 22-Jährige. Natürlich wollten die jungen Gäste auch wissen, wie es bisher sportlich bei ihm läuft. Hirooka: „Ich habe mich leider in der Vorbereitung verletzt und muss mich jetzt wieder an die erste Elf heran kämpfen. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Team.“

Auf dem Weg zu einer kurzen Trainingseinheit mit Hirooka auf den Kleinfeldern im Schatten der ESPRIT arena  trafen die Japaner noch auf Torwart Robert Almer. Natürlich nahm sich der Österreicher fünf Minuten Zeit, um den Kids Autogramme zu geben und sich für ein Gruppenfoto aufzustellen. Wie es sich für eine gute Mannschaft gehört, traten alle Gäste in dem gleichen Oberteil auf – zufällig im offiziellen Aufstiegs-Shirt der Fortuna, das der Verein zur Verfügung stellte. Dieses ließen sie sich schließlich auch noch von Hirooka signieren, auch wenn dieser zurückhaltend darauf hinwies: „Ich bin kein bekannter Spieler.“ Aber das kann sich ja im Verlauf seiner Karriere noch ändern.

Im Rahmen der Stadionbesichtigung durften die Kinder schließlich auch noch in eine der beiden Mannschaftskabinen. Dort, wo sich sonst die Profis auf die Spiele vorbereiten, packte die Gruppe ihre Lunch-Pakete aus, um sich nach einem interessanten, aber anstrengenden Tag zu stärken. „Es war eine ganz tolle Veranstaltung“, zog Seta ein durchweg positives Fazit. „Ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass sich die Kinder wohl fühlen und eine Menge Spaß haben. Das ist doch die Hauptsache.“



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