03.09.2012 | 1. Mannschaft

„Fortunas Party fehlt nur die Krönung“

Das schreibt die Presse nach dem 0:0 gegen Gladbach

Die Fortuna ist die einzige Mannschaft im deutschen Profi-Fußball, die noch keinen Gegentreffer kassiert hat. Nach dem 2:0-Sieg in Augsburg gab es nun ein 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Mit diesem Start zeigen sich nicht nur die Verantwortlichen des Traditionsvereins zufrieden, auch die Presse hat nach dem rheinischen Derby in erster Linie Lob für die Rot-Weißen übrig.

Rheinische Post: „Ein rheinisches Derby auf Augenhöhe – Die Gäste aus Mönchengladbach erwischten den besseren Start, die Düsseldorfer Platzherren wurden immer stärker, je länger das Spiel dauerte. Heraus kam am Ende ein 0:0, mit dem der Aufsteiger besser leben kann als die favorisierte Borussia. Vier Punkte und kein Gegentor bedeuten für Fortuna einen ausgezeichneten Start.“

Westdeutsche Zeitung: „Der kecke Aufsteiger – Fortuna präsentiert sich im torlosen Duell gegen Gladbach selbstbewusst. Norbert Meier konnte seine Zufriedenheit über den Punktgewinn beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach nicht verbergen.“

Neue Rhein Zeitung: „Im Spagat zwischen dem Respekt vor einem auf dem Papier stärker bestückten Gegner und dem eigenen Mut zu offensiven Vorstößen lag der Erfolgsschlüssel. Fortunas Bundesliga-Kickern glückte am Samstagabend diese Kunst. Beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach waren die Schützlinge von Coach Norbert Meier in der zweiten Halbzeit sogar dem Sieg näher gewesen als der Europa-League-Starter.“

Express
: „Fortunas Party fehlt nur die Krönung – Keine Tore, kein Sieger, kein rheinischer Tabellenführer. Dafür ein rassiges Nachbarduell mit starken Abwehrreihen – mit dem 0:0 zwischen Düsseldorf und Gladbach waren am Ende alle zufrieden, die meisten Fortuna-Fans jubelten sogar beim Schlusspfiff.“

Bild: „Norbert Meier (53) wusste nach Abpfiff nicht so richtig, ob er sich freuen oder ärgern sollte... Zwar steht der Aufsteiger mit 4 Punkten aus den ersten beiden Spielen top da – Platz 5 in der Liga. Aber der Trainer hat auch ganz genau gesehen, dass Fortuna vor allem in der zweiten Halbzeit ein Tor hätte machen können.“

RevierSport:
„Nullnummer im Niederrhein-Derby: Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach sind im ersten Duell seit mehr als 15 Jahren nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Durch das gerechte Unentschieden im "halben Hexenkessel" Esprit-Arena vor nur 30.000 zugelassenen Fans verpassten beide Teams den möglichen Sprung an die Tabellenspitze, liegen mit vier Punkten nach zwei Spieltagen aber voll im Soll.“

Kicker: „Fortuna Düsseldorf hat sich mit dem Heimauftakt gegen Borussia Mönchengladbach endgültig in der Bundesliga zurückgemeldet. Gegen den rheinischen Rivalen kam es beim 0:0 nicht wirklich zu fußballerischer Feinkost. Müde Gladbacher hatten vor allem im ersten Durchgang mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen, konnten diese aber nicht in einen Treffer ummünzen.“

Süddeutsche Zeitung:
„Wer sich darüber wundert, dass der Neuling Fortuna Düsseldorf nach 15-jähriger Bundesliga-Abstinenz mit vier Punkten und ohne Gegentor gleich im vorderen Feld rangiert, sollte bei Norbert Meier gut zuhören. Der Düsseldorfer Trainer sagt: ‘Wir sind nicht in die Liga hineingerutscht, weil wir einen Joker gezogen haben – wir haben uns das hart erarbeitet.‚ Zweifler dieser These haben Düsseldorf womöglich unterschätzt: weil das Relegationsspiel gegen Hertha BSC im Mai unter dubiosen Begleitumständen gewonnen wurde, weil Fortunas Bundesliga-Zugehörigkeit erst Wochen später offiziell war und weil sie dann 18 neue Spieler verpflichtete und der Gefahr ausgesetzt schien, sich um Kopf und Kragen zu transferieren. Doch nichts von alledem konnte dem Konzept des Trainers etwas anhaben. Nach dem 2:0-Sieg zum Saisonauftakt in Augsburg haben die Düsseldorfer daheim gegen Borussia Mönchengladbach ein 0:0 erarbeitet, das sie wie einen Sieg feierten.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung:
„Die Rückkehr von Fortuna Düsseldorf in die Fußball-Bundesliga war so etwas wie die Rettung der rheinischen Derbys. Durch den Abstieg des 1. FC Köln drohte ein Vakuum - denn die Werkstruppe von Bayer Leverkusen nehmen die Anhänger der alteingesessenen Teams auch nach drei Jahrzehnten Bundesliga nicht als Derbypartner wahr.“

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