22.09.2012 | 1. Mannschaft

„Hätte gerne gesehen, dass der Ball reingeht“

Stimmen zum 0:0 gegen den SC Freiburg

Zum dritten Mal in Folge spielte die Fortuna 0:0. Nach den Nullnummern gegen Borussia Mönchengladbach und beim VfB Stuttgart trennten sich die Düsseldorfer auch vom SC Freiburg mit diesem Ergebnis. Das sagten die Protagonisten zum Remis gegen die Breisgauer

Norbert Meier: „Wir hätten dieses Spiel natürlich lieber gewonnen. Wir haben richtig gut begonnen, wollten direkt nach vorne spielen, was wir gut umgesetzt haben. Ich habe in der kompletten Woche davor gewarnt, dass wir in der Favoritenrolle sein sollen. Die Freiburger waren uns in der Spielanlage vor allem in der 2. Halbzeit überlegen. Sie haben gut gepresst und wir müssen uns daran gewöhnen, dass wir im Mittelfeld weniger Zeit haben und zügig agieren müssen. Andrey Voronin hat zwei, drei Bälle richtig gut durchgesteckt, aber dann war noch ein Abwehrbein dazwischen. Nando Rafael hat kurz vor dem Ende alles richtig gemacht, scheitert aber an der Latte, dann fällt der Ball in den Rücken von Du-Ri Cha und er kommt nicht richtig dahinter. Wir müssen mit dem Punkt leben.“

Christian Streich, Trainer SC Freiburg: „Insgesamt freue ich mich über das Auftreten meiner Mannschaft. Ich habe von einigen Leuten gehört, dass es für die Zuschauer kein gutes Spiel war, das sehe ich aus unserer Sicht ein bisschen anders. Ich war mit vielen Dingen zufrieden. Wir sind mutig gegen Fortuna aufgetreten, die im Moment beim Arbeiten gegen den Ball mit das beste ist, was es in Deutschland gibt. Das ist mir schon in der Analyse aufgefallen. Wir haben es jedoch die 20 Meter vor dem gegnerischen Tor nicht so gut gemacht, sodass das 0:0 in Ordnung geht.“

Dani Schahin: „Die Spiele sind für uns Stürmer meistens schwierig, weil wir unheimlich viel für die Mannschaft arbeiten und dadurch wenig Situationen direkt vor dem Tor bekommen. Aber das ist so vollkommen in Ordnung, wir halten schließlich weiterhin die Null. Wir müssen einige Konter-Möglichkeiten noch besser ausspielen. Der eine Punkt ist in Ordnung, auch wenn man natürlich jede Partie gewinnen möchte. Gerade zuhause hätten wir gerne einen Dreier geholt.“

Oliver Fink: „Das war schwere Kost für die Zuschauer, weil es für uns zäh war, durch die Freiburger Abwehr zu kommen. Bei den guten Möglichkeiten, die wir im Ansatz hatten, haben wir zu hektisch agiert. Daher können wir mit dem Remis ganz gut leben. Es ist ein schmaler Grat zwischen fahrlässig und mutig nach vorne spielen. Wir waren nicht so gut am Mann wie in den letzten Wochen. In diesem Bereich müssen wir uns weiter verbessern. Wir arbeiten erst einmal daraufhin, dass die Null steht, wissen aber auch, dass wir nicht gewinnen können, wenn wir vorne nicht treffen.“

Nando Rafael:
„Mit ein bisschen Glück geht der Ball kurz vor dem Ende unter die Latte und wir gewinnen das Spiel. Ich hätte natürlich saugerne gesehen, dass der Ball reingeht. Stürmer leben von diesen Momenten. Mit ein bisschen Glück wäre ich sogar zum Matchwinner geworden. Aber für uns ist die Grundlage, dass wir ohne Gegentor bleiben. Auch nach vorne haben wir was versucht, aber das nötige Glück nicht gehabt.“

Vorstand Sport Wolf Werner: „Es war ein 0:0 der weniger guten Qualität. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein, aber in der Leistung können wir uns steigern. Wir haben zu viel Abspielfehler gemacht und dem Gegner zu leicht den Ball gegeben. Außerdem haben wir in einigen Szenen den Ball zu lange gehalten. Nach drei relativ guten Spielen war dieses ein nicht so gutes von uns.“

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