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08.02.2013 | 1. Mannschaft

„Wir dürfen uns nicht zufrieden geben“

Chefcoach Norbert Meier vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg

Nach dem 3:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart steht an Karnevalssonntag für die Fortuna die nächste schwierige Aufgabe in der Bundesliga auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier muss zum SC Freiburg reisen, wo um 17.30 Uhr der Anpfiff ertönen wird. Das sagt Trainer Meier vor der Partie im Breisgau.

Der 54-Jährige hat großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Freiburg hat eine Mannschaft, die kampfkräftig und laufstark ist und über das Kollektiv kommt. Der SCF ist ein gestandener Bundesligist. Wir haben im Hinspiel gesehen, wie schwierig es ist, gegen dieses Team zu spielen.“ Vor allem das Pressing der Mannschaft von Trainer Christian Streich hob Meier hervor: „Sie stehen sehr hoch und setzen den Gegner früh unter Druck. Das konnte man auch in Hoffenheim sehen, wo sie eine sehr gute Anfangsphase gezeigt haben.“

Auch wenn der Sieg gegen den VfB Stuttgart unheimlich wichtig war, warnt Meier davor, sich zurückzulehnen: „Wir dürfen uns nicht zufrieden geben. Fußball ist ein Wochengeschäft. Das Spiel gegen den VfB liegt schon in der Vergangenheit, nun haben wir Freiburg vor der Brust.“ Am Sonntagabend um 17.30 Uhr pfeift Schiedsrichter Dr. Jochen Drees die Begegnung an. „Dann werden alle anderen Paarungen des Spieltags schon gelaufen sein. Wir kennen also schon die anderen Ergebnisse.“

Mit Robert Almer, Robbie Kruse und Ivan Paurevic kickten drei Fortunen unter der Woche für ihre Nationalteams über die vollen 90 Minuten. Dabei wunderte sich Meier vor allem über den langen Auftritt von Kruse. „Ich hatte eigentlich mit seinem Nationaltrainer Holger Osieck, der ein alter Weggefährte von mir ist, besprochen, dass er nur 45 bis 60 Minuten zum Einsatz kommen soll“, betonte der einstige Angreifer. „Aber am wichtigsten ist, dass er verletzungsfrei geblieben ist. Das hat er mir auch direkt per SMS mitgeteilt.“ Auch Gerrit Wegkamp kam zu einer großen Ehre: Der Stürmer wurde zur deutschen U20-Nationalmannschaft nachnominiert, kam aber beim Spiel in Italien nicht zum Einsatz.

Was die personelle Situation angeht, hat sich bei den Rot-Weißen nichts verändert: Mathis Bolly, der in dieser Woche von einem Spezialisten untersucht wurde, weil seine Genesung nicht so verläuft, wie sie sollte, ist genauso nicht einsatzbereit wie die verletzten Ronny Garbuschewski, Nando Rafael und Nikos Papadopoulos.

Nachdem sich Martin Latka in der letzten Woche einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte, wird er aller Voraussicht nach im MAGE SOLAR Stadion mit einer Gesichtsmaske auflaufen. „Das ist ja mittlerweile so“, sagte Meier. „Er hat am Dienstag sogar ohne Maske trainiert. Das spricht für ihn, schließlich hat er damit gezeigt, dass er sofort wieder dabei sein wollte.“ Sein Zusatz: „Der Spieler ist lange genug dabei, um damit umzugehen.“