11.02.2018 | 1. Mannschaft

Neuhaus‘ fünfter Streich reicht nicht

Fortuna geht in Führung und fährt dennoch mit leeren Händen nach Hause

Sie blitzte mal wieder eindrucksvoll auf, die ganze Klasse von Florian Neuhaus. Der Mittelfeldspieler lauerte einmal mehr an der Strafraumgrenze, bekam das Leder von Niko Gießelmann und zog direkt trocken ab – keine Chance für Unions Keeper Daniel Mesenhöler, da der Ball noch den Innenpfosten küsste, bevor er über die Linie ging. Das war Neuhaus‘ fünftes Saisontor, das allerdings nicht zu etwas Zählbarem reichte, stattdessen konnten die Berliner die Partie nach dem Wechsel drehen.

Genau das, was Trainer Friedhelm Funkel immer wieder von seinen Mittelfeldspielern verlangt, macht Neuhaus in beeindruckender Manier. Wenn das eigene Team im Angriff ist, soll aus der zweiten Reihe mit viel Wucht nachgerückt werden, um zum Abschluss kommen zu können. Damit war die Leihgabe von Borussia Mönchengladbach schon zum fünften Mal in dieser Spielzeit erfolgreich – auch dank einer fantastischen Schusstechnik. „Es war eine tolle Einzelaktion“, betonte sein Teamkollege Rouwen Hennings. Und der muss es als echter Torjäger wissen.

Trotzdem reichte der Treffer nicht, um Punkte aus der Alten Försterei zu entführen. „Für uns ist die Niederlage kein Beinbruch, man kann hier in Berlin verlieren“, unterstrich Funkel einmal mehr die große Qualität der „Eisernen“. Natürlich richtete der 64-Jährige den Blick auch schon wieder nach vorne: „Wir werden unsere Lehren ziehen und gegen Fürth zuhause wieder anders auftreten.“ Vielleicht dann auch wieder mit einem heranstürmenden und torgefährlichen Neuhaus…

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