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08.06.2018 | 1. Mannschaft

Fünf Fakten zum Gegner

Pokal-Kontrahent Rot-Weiß Koblenz unter der Lupe

Seit Freitagabend steht fest: Die Fortuna muss in der ersten Runde des DFB-Pokals 2018/19 zum Oberligisten Rot-Weiß Koblenz. Die Redaktion von www.f95.de stellt den Erstrundengegner der Rot-Weißen vor: Fünf Fakten zum Gegner…

Fakt 1: Der Pokal
Für Fortunas Erstrundengegner Rot-Weiß Koblenz wird die Partie gegen den Traditionsverein aus Flingern eines der größten Spiele in der Vereinsgeschichte. Und eine echte Premiere: Nie zuvor stand der Club, dessen Wurzeln zurück bis ins Jahr 1860 reichen, im DFB-Pokal. Am 21. Mai gewannen die Rot-Weißen das Finale des Rheinlandpokals gegen Stadtrivale TuS Koblenz 1:0 und qualifizierten sich somit für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Fakt 2: Die Liga
In der letzten Saison beendete der TuS Rot-Weiß Koblenz die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar als Tabellensiebter. Fortunas Pokalgegner hatte weder mit der Tabellenspitze (27 Punkte Rückstand auf Relegationsrang zwei) noch mit dem Abstiegskampf (Zwölf Zähler Vorsprung auf Abstiegsplatz 14) viel zu tun.

Fakt 3: Die Trainer
Fatih Cift heißt der Mann, der das Zepter bei den Rot-Weißen in der Hand hält. Seit September 2015 betreut der 36-Jährige die Koblenzer, für die er in seiner aktiven Karriere auch zwei Jahre lang spielte. Ausgebildet wurde Cift als Spieler in der Jugendabteilung des TuS Koblenz, bei dessen Zweiter Mannschaft er 2013 seine Trainerlaufbahn begann. Auch der Co-Trainer ist ein interessanter Mann: Marko Sasic, ebenfalls 36 Jahre alt und Sohn von Milan Sasic. Letzterer betreute in Deutschland unter anderem den 1.FC Kaiserslautern, den MSV Duisburg und zuletzt den 1.FC Saarbrücken. Mit dem MSV traf er zwischen 2010 und 2011 auch drei Mal auf die Fortuna (Zwei F95-Siege, ein MSV-Sieg).

Fakt 4: Das Team
Große Namen gibt es im Kader der Koblenzer nicht. Die Rot-Weißen setzen auf eine junge Mannschaft mit vielen Spielern aus der Region. Die besten Torjäger der letzten Saison heißen Sascha Engel und Armin Jusufi – beide erzielten je zehn Tore in der Oberliga.

Fakt 5: Die Legende
Der vielleicht prominenteste Name in der Vereinsgeschichte des TuS Rot-Weiß Koblenz ist Rudi Gutendorf. Der gebürtige Koblenzer trainierte die Rot-Weißen zu Beginn seiner Trainerlaufbahn vor rund 65 Jahren. Gutendorf hat als Trainer über 50 Stationen in seiner Vita stehen, darunter finden sich Clubs wie der Hamburger SV, Hertha BSC, Schalke 04 und der VfB Stuttgart, internationale Teams wie Real Valladolid in Spanien, Sporting Cristal Lima in Peru, der FC Yomiuri in Japan oder die St. Louis Stars in den USA. Außerdem war der 91-Jährige Nationaltrainer diverser Länder, darunter Chile, Bolivien, Venezuela, Botswana, Nepal, Ghana und zuletzt Samoa – eine wahrlich unglaubliche Laufbahn im Weltfußball!