10.09.2018 | 1. Mannschaft

Ein Champions-League-Teilnehmer kommt nach Düsseldorf

UNTER DER LUPE: Zweites Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim

2013 entkam die TSG Hoffenheim denkbar knapp dem Abstieg, die Fortuna musste dafür den Gang in die zweite Liga antreten. Fünf Jahre später treffen beide Mannschaften im Oberhaus wieder aufeinander, die TSG mauserte sich in der Zwischenzeit zu einer Spitzenmannschaft. Ein Überblick über den Gegner im zweiten Heimspiel.

Der Trainer…
…steht beinahe sinnbildlich für den Aufstieg der TSG. 2015 übernahm Julian Nagelsmann die Kraichgauer als Trainernovize auf einem Abstiegsplatz, drei Jahre später hat er die Hoffenheimer zu einer Spitzenmannschaft geformt. Mit dem letztjährigen Erreichen der Champions-League-Gruppenphase toppte er den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, nämlich das Erreichen der Qualifikation für den selbigen Wettbewerb ein Jahr zuvor - ebenfalls aufgestellt durch Nagelsmann. Doch die Ära des jüngsten Bundesligatrainers aller Zeiten endet in diesem Sommer. Zur kommenden Spielzeit sicherte sich Leipzig die Dienste des Trainers.

Der Kader
Mit Andrej Kramaric stürmt ein Vizeweltmeister für die Kraichgauer, der Kroate kam in Russland in allen Spielen zum Einsatz. Auf die meisten Einsätze im aktuellen Kader kommt jedoch Torhüter Oliver Baumann, der bereits in 150 Spielen zwischen den Pfosten stand. Kapitän der Elf von Julian Nagelsmann ist der 26-jährige Ex-Kölner Kevin Vogt. Auf dem Transfermarkt ließ die TSG in diesem Sommer wenig anbrennen: Mit Mark Uth (FC Schalke 04) und Serge Gnabry (Leih-Ende, Bayern München) verließen zwar zwei Leistungsträger den Kraichgau, doch mit Leonardo Bittencourt, Ishak Belfodil, Vincenzo Grifo sowie insgesamt sechs weiteren Neuzugängen will die TSG weiter oben angreifen.

Die Zielsetzung
Hinsichtlich seiner letzten Spielzeit im Kraichgau formulierte Julian Nagelsmann sein Vorhaben vor dem Saisonstart optimistisch. Der scheidende Trainer gab die Meisterschaft als ein realistisches Ziel aus, das Minimalziel der Hoffenheimer soll jedoch die erneute Teilnahme an der Königsklasse sein. „Das noch einmal zu steigern, wird natürlich schwer. Aber das internationale Geschäft erneut zu bestätigen, wäre ein Riesenerfolg für die TSG Hoffenheim“, erklärte Innenverteidiger Benjamin Hübner in den Vereinsmedien.

Der Saisonstart

Viel Licht, aber auch Schatten: In der ersten Runde des DFB-Pokal lösten die Kraichgauer ihre Aufgabe bravourös und ließen Drittligaabsteiger Kaiserslautern keine Chance (6:1), den Ligastart gegen die Münchener Bayern werden sich die Hoffenheimer wohl anders vorgestellt haben (1:3). Am zweiten Spieltag sammelte die Nagelsmann-Elf beim 3:1 über den SC Freiburg ihre ersten drei Punkte, musste dafür aber einen hohen Aderlass hinnehmen. Mit Kasim Adams, Ermin Bicakcic und Kevin Akpogouma verletzten sich gleich drei Innenverteidiger. Nach erst drei Pflichtspielen zählt das Hoffenheimer Lazarett nun schon sieben Spieler.

Das Wiedersehen…

…der beiden ehemaligen Fortunen Kerem Demirbay und Kevin Akpogouma wird sich wohl verschieben. Ersterer laboriert an einem Außenbandriss im Sprunggelenk und wird erst im Oktober wieder auf den Platz zurückkehren, letzterer zog sich, wie oben erwähnt, gegen den SC Freiburg einen Augenbogenbruch zu. Die nächste Gelegenheit: Der 20. Spieltag in Sinsheim.

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