03.12.2018 | 1. Mannschaft

Nach starkem Start ins Wanken geraten

Unter der Lupe: Die Fortuna zu Gast in Bremen

Das nächste Flutlichtspiel steht an: Der SV Werder Bremen empfängt am Freitag, 20:30 Uhr, die Fortuna. Bisher gab es 48 Aufeinandertreffen beider Teams, die Bilanz spricht dabei mit 21 Niederlagen, 12 Unentschieden und 15 Siegen aus F95-Sicht knapp für die Grün-Weißen. Ein Überblick über den kommenden Gegner.

Der Trainer
Seit dem elften Spieltag der letzten Saison ist Florian Kohfeldt Trainer der Bremer. Er übernahm das Amt von Vorgänger Alexander Nouri zunächst als Interimstrainer. Nachdem er die Mannschaft vom 17. auf den 11. Platz geführt hatte, erhielt er einen langfristigen Vertrag bis Juni 2021. Bemerkenswert: Keines der zwölf Heimspiele der letzten Saison unter seiner Leitung wurde verloren. Auch als Spieler war er schon für die Grün-Weißen aktiv. Zwischen 2001 und 2009 stand er für die Dritte Mannschaft zwischen den Pfosten.

Die Zielsetzung
Der Saisonstart verlief für die Bremer nach ihren Vorstellungen. Nach dem achten Spieltag standen sie mit 17 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz – sogar vor dem FC Bayern München. Geht es nach der sportlichen Leitung der Grün-Weißen, ist das auch der Anspruch des Vereins: „Wir wollen nach Europa“, verkündete Sportchef Frank Baumann auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftaktspiel gegen Hannover 96 im August. Nach dem elften Platz in der letzten Saison fügt Baumann dennoch an: „Es ist ein ambitioniertes, aber kein unrealistisches Ziel.“

Die Form

Die aktuelle Verfassung des Teams von Trainer Kohfeldt könnte besser sein. Aus den letzten fünf Bundesliga-Begegnungen wurden vier Partien verloren. Nur beim 1:1 in Freiburg holte die Mannschaft einen Punkt. Derzeit liegt Werder auf dem neunten Tabellenrang.

Das Wiedersehen

Ein F95-Spieler hat eine Bremer Vergangenheit. Torhüter Raphael Wolf trug fünf Jahre lang das Trikot der Grün-Weißen. Dabei stand er in 50 Spielen zwischen den Pfosten, im Sommer 2017 wechselte er dann zur Fortuna. Allerdings: Das Spiel gegen seinen alten Verein muss Wolf von der Tribüne aus ansehen. Nach seiner Verletzung befindet er sich derzeit im torhüterspezifischen Aufbautraining, um den nächsten Schritt zur Rückkehr in den Spielbetrieb zu schaffen.

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