23.04.2019 | 1. Mannschaft

Aufwind an der Weser

Unter der Lupe: Bremen kommt nach Düsseldorf

Nach der unglücklichen Niederlage in Mainz gastiert am Samstag, 15:30 Uhr, der SV Werder Bremen in der Düsseldorfer Arena. Die Mannschaft von Florian Kohfeldt hat sich in der Rückrunde gefunden und befindet sich noch mitten im Kampf um den ausgerufenen Traum von Europa.

Die Ausgangslage
In der Bundesliga rangieren die Werderaner derzeit auf dem achten Tabellenplatz. Mit der Niederlage beim FC Bayern endete eine Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage (sechs Siege, sechs Unentschieden). Damit fand Bremen nach einer durchwachsenen Hinrunde wieder in die Spur und träumt noch von der Europa League. Diese Zielsetzung rief der Club bereits vor der Saison aus und hofft dementsprechend auf drei Punkte in Düsseldorf.

Bayern im Doppelpack
Wie bereits erwähnt mussten die Bremer am vergangenen Samstag beim Rekordmeister trotz couragierter Leistung eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Doch das nächste Duell mit dem FC Bayern steht unmittelbar bevor. Im Halbfinale des DFB-Pokals tritt man am Mittwoch erneut aufeinander. Vor heimischer Kulisse will das Team um Kapitän Max Kruse erstmalig seit der Saison 2009/10 wieder in ein Pokalfinale einziehen.

Der Trainer
Florian Kohfeldt ist seit der Saison 2017/18 als Trainer der Grün-Weißen aktiv. Zuvor durchlief er einige Stationen im Bremer Nachwuchs, ehe er als Co-Trainer von Viktor Skripnik erstmals bei den Profis reinschnupperte. Mittlerweile zählt der 36-Jährige zu den anerkanntesten Trainern der Liga. Er erhielt bereits den Trainerpreis des deutschen Fußballs und schloss seinen DFB-Lehrgang zum Fußballlehrer als Jahrgangsbester ab. 

Der Oldie im Kader
Claudio Pizarro ist ein Name, der wohl jedem Fan der Bundesliga geläufig sein sollte. Der Peruaner spielte neben seiner Zeit in Bremen auch für den FC Bayern und den 1. FC Köln. In seinen bisherigen 469 Spielen in der Bundesliga stellte der 40-Jährige so manchen Rekord auf. Pizarro ist der älteste Torschütze der Liga, Rekordtorschütze der Bremer und der häufigste eingesetzte Spieler aus dem Ausland. Dazu kann sich seine Titelvitrine sehen lassen: Sechs Meisterschaften, sechs DFB-Pokalsiege und einmal die Champions League.

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