28.09.2003 |

Handball - Im ersten Spiel gleich Lehrgeld gezahlt

Im Vorfeld der Begegnung waren die Rollen klar verteilt. Der Regionalligaabsteiger Uerdingen war der Favorit und die Fortuna als Aufsteiger der Underdog. Schon zur Halbzeit sahen die Zuschauer den Unterschied nur in bezug auf Chancenverwertung und Fehlerquote.

Da hatten die Gastgeberinnen klar den Vorteil und dieser entschied das Spiel zu Gunsten der Krefelderinnen.


Von Anfangsnervosität auf beiden Seiten keine Spur

In den Anfangsminuten zeigten beide Mannschaften keine Nervosität und es entwickelte sich eine spannenden und temporeiche Begegnung. Der erste Wurfversuch der Krefelderinnen ging über das Fortuna-Tor und im Gegenzug verwarf die Fortuna einen Strafwurf, da Saskia Olejniczak nur die Latte traf. Nachdem Krefeld auf 2-0 erhöhen konnte, trafen die Düsseldorferinnen im Gegenzug erneut nur das Aluminium. Den ersten Saisontreffer erzielte Neuzugang Jelena Hassan-Zadar zum 3-1 in der 6. Minute. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich Uerdingen immer einen 3-4 Torevorsprung erarbeiten und die Fortuna scheiterte bei Ihren Angriffsversuchen in der ersten Halbzeit gleich fünfmal an Latte und Pfosten. Bei Halbzeitstand von 12-8 für Krefeld war für die Fortuna noch nichts verloren.


Weiter Pech in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit war das Glück weiterhin nicht auf der Seite der Fortuna. Bei den Zwischenständen von 13-10 (35.) und 14-11 (37) konnte die Fortuna noch auf einen Erfolg hoffen, doch die Krefelderinnen nutzten jede Torchance. Die Fortuna scheiterte immer an der sehr gut aufgelegten Krefelder Torhüterin Sandra Windscheit und hatte bei zwei Pfostentreffern weiter Pech im Abschluss. Am Ende verlor die Fortuna mit 25-19 und hatte bei ihrer Feuertaufe in der Oberliga Platzreife bewiesen.

Die Krefelderinnen zeigten im Spiel nur wenig Fehler und waren in der Chancenverwertung eindeutig besser.


Moral und Kondition

In der Nachbetrachtung der Partie war für die Fortuna eigentlich mehr drin gewesen. Leider standen einem möglichen Erfolg die hohe Fehlerquote im Spielaufbau und die fehlende Abgeklärtheit im Torabschluss im Wege. „Die Kondition und die Moral haben bei meiner Mannschaft gestimmt. Sonst hätten wir die Partie nicht über den langen Zeitraum offen gestalten können. Wir müssen weiter an unseren Fehlern arbeiten und dann geht solch ein Spiel anders aus“ so Trainer Detlev Sieper.


Aufstellung:

Tor: Bourley, Kraft, V.(ab 31.)

Feld: Kraft, K., Hasan-Zadar (7/2). Neumann, Allnoch, Gluch (3/1), Reinke-Welger (5/2), Olejniczak (1), van Bernem (1), Patzwall, Petridou (2)

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