10.08.2019 | 1. Mannschaft

„…und nur darum geht es“

MIXED ZONE: Die Stimmen aus Villingen

Erst in der Verlängerung hat Fortuna Düsseldorf das Ticket für die zweite DFB-Pokal-Runde gelöst. Nach 90 Minuten in Villingen stand es noch 1:1, am Ende gewann die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel 3:1. Das sagten die Protagonisten zum Arbeitssieg beim Oberligisten:

Friedhelm Funkel, Cheftrainer: „Wir waren in der ersten Halbzeit zu langsam und zu pomadig. Wir haben nicht schnell genug gespielt, um den Gegner zum Verschieben zu zwingen. Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir es 20 Minuten lang besser gemacht, ehe wir aber in den alten Trott verfallen sind. Villingen hat es gut gemacht und einige Nadelstiche gesetzt. Daher haben wir glücklich gewonnen. Wir werden in Bremen einiges ändern und ein paar Sachen umstellen.“

Jago Maric, Trainer FC 08 Villingen: „Glückwunsch an Fortuna Düsseldorf. Ich bin schon enttäuscht aufgrund der Niederlage. Aber im Großen und Ganzen muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Vor allem läuferisch war es eine richtig, richtig starke Leistung. Wir konnten das hohe Tempo des Bundesligisten mitgehen. Schade, dass es nicht zu mehr gereicht hat.“

Matthias Zimmermann: „Wir hätten unsere Chancen besser nutzen, uns aber auch noch mehr Möglichkeiten herausspielen müssen. Gegen so ein Team muss mehr herausspringen. Am Ende haben wir dennoch einen Arbeitssieg eingefahren. Wir können nun eine Woche weiter arbeiten und es dann gegen Werder Bremen besser machen. Dort erwartet uns ein ganz anderes Spiel.“

Kaan Ayhan: „Es lag heute nicht an mangelnder Konzentration oder Schlafmützigkeit. Aber wenn man in so einem Spiel nicht in Führung geht und durch einen Elfmeter in Rückstand gerät, dann kommt eben diese typische Pokalstimmung auf. Das Wichtigste ist, dass wir uns in der zweiten Hälfte gesteigert haben, und am Ende die Kräfte hatten, um nachzulegen. Wir haben einige Sachen gesehen, die wir in der Bundesliga abstellen müssen, aber wir sind weitergekommen und nur darum geht es.“

Rouwen Hennings: „Ich habe ein paar Chancen liegengelassen, aber am Ende noch ein schönes Tor erzielen können. Villingen hat es gut gemacht und die Räume vor allem zentral sehr eng gehalten. In der ersten Halbzeit haben wir zu langsam gespielt. Im zweiten Abschnitt haben wir uns dann ohne Ball besser bewegt und uns dadurch mehr Chancen erarbeitet. Das Spiel müssen wir nun abhaken und das Erfolgserlebnis des Weiterkommens mitnehmen. In der Bundesliga wird dann wieder anderer Fußball gespielt.“

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