10.12.2011 | 1. Mannschaft

"Wir können mit diesem Punkt sehr gut leben!"

Stimmen zum 1:1 beim VfL Bochum

Fortuna Düsseldorf bleibt dank eines 1:1 (0:1) im rewirpowerstadion zu Bochum auch im 18. Spiel der Saison unbezwungen. Sascha Rösler gleicht dabei eine gute Viertelstunde vor Schluss die verdiente Bochumer Pausenführung durch Takashi Inui aus. Stimmen zum Spiel.

VfL-Chefcoach Andreas Bergmann: "Wir haben insgesamt ein gutes Zweitligaspiel gesehen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung gezegit und wollten mit einer offensiven Ausrichtung unsere Möglichkeiten suchen, da wir gute spielerische Substanz besitzen. Vielleicht hätten wir auch noch ein Tor mehr machen können. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr ganz so präsent, weil Düsseldorf immer mehr probiert hat. Gegen den Ball haben wir insgesamt sehr gut gearbeitet, aber in der einen Situation hat Düsseldorf dann eben mit ihrer Selbstsicherheit das gemacht, was sie augenblicklich auszeichnet. Ein Sieg wäre heute sicher nicht unverdient gewesen. Die Leistung meiner Jungs war gut, das Ergebnis enttäuscht ein bisschen."

 

Fortuna-Trainer Norbert Meier: "Wir können mit diesem Punkt sehr gut leben. Wir haben gegen eine sehr gute Bochumer Mannschaft gespielt, bei der man von der ersten bis zur letzten Minute gemerkt hat, dass sie heiß waren und dass jede Menge Qualität in ihr steckt. Das konnte man ja auch sehen. Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben lange gebraucht, um die wichtigen Dinge anzunehmen. Es war ein Lehrbeispiel, um zu sehen, dass bei uns alles zu 100 Prozent greifen muss: Organisation, kompakt zu stehen, Zweikämpfe zu suchen und zu gewinnen. Bei dem einen Konter haben wir das natürlich sehr gut zu Ende gespielt. Im Fußball ist zwar schon alles passiert, aber es wäre dann im Endeffekt sicher zuviel des Guten gewesen, wenn wir das Spiel noch gewonnen hätten. Für uns ist der Punkt daher etwas sehr Schönes. Mittlerweile haben wir soviel Selbstvertrauen getankt, dass wir auch Spiele, die nicht unbedingt in unsere Richtung laufen, noch für uns gestalten können."

 

Keeper Michael Ratajczak: "Wir haben in der ersten Halbzeit sicher nicht das gezeigt, was wir uns vorgestellt hatten. Aber wir haben immer an uns geglaubt und dann noch einmal Gas gegeben. Unser Ziel ist es auch weiterhin, jedes Spiel zu gewinnen. Das gilt auch für das kommende am Freitag, wo wir mit Paderborn einen starken Gegner vor der Brust haben."

 

Ausgleichsschütze Sascha Rösler: "Es zeichnet uns aus, dass wir nie aufgeben. Dabei sind wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht wie eine Spitzenmannschaft aufgetreten. Da hat man gesehen, dass es für uns schwer ist zu gewinnen, wenn nicht jeder 100 Prozent Leistungsbereitschaft aufbringt. Wir haben einfach die Bälle zu schnell verloren. In der zweiten Hälfte lief es besser, da wollten wir dann unbedingt einen dreckigen Punkt mitnehmen. Das ist uns ja auch gelungen."

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