13.09.2019 | Verein

Fortuna Düsseldorf wehrt sich gegen unrichtige Berichterstattung auf Spiegel Online

Offizielle Stellungnahme des Vereins

In einem heutigen Bericht auf Spiegel Online heißt es, bei Fortuna Düsseldorf herrsche auf der Führungsebene Chaos. Im weiteren Verlauf ist in Bezug auf den Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann von Vetternwirtschaft und Schönfärberei die Rede.

Fortuna Düsseldorf wehrt sich entschieden gegen die unrichtige Berichterstattung und nimmt zu den folgenden Themen Stellung:

Spiegel Online behauptet, der Transfer von Benito Raman zu Schalke 04 könnte nur bei einem „ungeahnten Erfolgslauf“ 10 Millionen Euro einbringen. Das ist falsch. Der Transfer von Benito Raman hat inklusive aller in großen Teilen garantierten Bonuszahlungen sowie dem Leihgeschäft von Bernhard Tekpetey eine Größenordnung von mindestens 13 Millionen Euro.

Spiegel Online behauptet, Thomas Röttgermann hätte seinen „Spezi“ Felix Welling als neuen Direktor geholt und spricht in diesem Zusammenhang von „Günstlingswirtschaft“. Fortuna Düsseldorf stellt klar, dass der Vorstand bei der Personalbesetzung ausschließlich fachliche Qualitäten als Kriterium zugrunde legt. Sogenannte Vetternwirtschaft ist somit absolut ausgeschlossen.

Unrichtig ist ferner, dass der Aufsichtsrat nicht ordnungsgemäß handelt.

Der Aufsichtsrat kommt seinen Pflichten selbstverständlich gewissenhaft und gründlich nach und steht dabei auch im ständigen und intensiven Dialog mit dem Vorstand.

Auch die Vorgänge in Marbella werden von Spiegel online falsch dargestellt. Richtig - wie bereits mehrfach öffentlich dargestellt - ist: Die Mitglieder des Aufsichtsrats waren vor dem Trainingslager in Marbella über die Verhandlungslinie des Vorstands informiert, den Start der Rückrunde für konkrete Verhandlungen mit Friedhelm Funkel über eine Verlängerung seines Vertrags abzuwarten. Der Vorstand berichtete dann nach einem ersten Gespräch mit Friedhelm Funkel in Marbella von Schwierigkeiten. Nicht erwähnt wurde, dass Friedhelm Funkel angeboten hatte, den Vertrag nur im Falle des Klassenerhalts zu verlängern.

Dr. Reinhold Ernst hat den Vorstand nach dem Gespräch gebeten, auf Herrn Funkel zuzugehen und ihm mit Blick auf den Zeitpunkt der Verlängerung entgegenzukommen. Zwei Tage später wurde ihm dann das Scheitern der Gespräche mitgeteilt. Der Aufsichtsrat hat weder mit einem Abbruch der Gespräche gerechnet, noch hat er dies gewollt. Unmittelbar nach der Information über das Scheitern der Gespräche hat sich Dr. Reinhold Ernst mit seinem Stellvertreter Carsten Knobel abgesprochen und den Vorschlag unterbreitet, gleich nach dem Trainingslager noch einmal gemeinsam mit Friedhelm Funkel zu sprechen. Direkt nach dem Pressegespräch mit Friedhelm Funkel und Robert Schäfer hat Dr. Reinhold Ernst mit Lutz Pfannenstiel, Friedhelm Funkel und Robert Schäfer gesprochen, um auszuloten, ob doch noch eine Einigung möglich ist. Am nächsten Morgen hat ihn Robert Schäfer dann informiert, dass mit Friedhelm Funkel vereinbart worden sei, die Gespräche wieder aufzunehmen. Auch Friedhelm Funkel und Lutz Pfannenstiel ist diese Sachverhaltsabfolge bekannt.

Fortuna Düsseldorf ist überrascht und irritiert über diese Berichterstattung.

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