02.10.2019 | 1. Mannschaft

„Nur nach Hause“… kommt Alfredo Morales

ANGEBERWISSEN vor #BSCF95

Auf den ersten Blick würde man die Begegnung zwischen Hertha BSC und der Fortuna in der großen, weiten Bundesliga-Welt als „Allerweltskick“ einstufen. Und doch trägt dieses Duell – vor allem aufgrund ihrer Protagonisten – viele, viele spannende Geschichten in sich. Dabei spielen Friedhelm Funkel und seine besondere Beziehung zur Hertha, die Geburtsstadt von Alfredo Morales und das Lächeln eines ehemaligen Fortunen eine Rolle. Mehr dazu im Angeberwissen.

Funkel vor 500
Fortunas Cheftrainer Friedhelm Funkel steht – die beiden Relegationsspiele mit dem VfL Bochum gegen Borussia Mönchengladbach eingerechnet – vor seinem 500. Spiel als Bundesliga-Trainer. In dieser Statistik liegen nur Udo Lattek (522), Thomas Schaaf (524), Erich Ribbeck (569), Jupp Heynckes (668) und Otto Rehhagel (832) vor dem 65-Jährigen. Lattek und Schaaf sind also noch in dieser Saison überholbar.

Immer wieder die Hertha

27 seiner bislang 499 Bundesliga-Spiele als Trainer absolvierte Funkel übrigens für Hertha BSC. Vor zehn Jahren coachte er den Hauptstadt-Club. Kurioserweise war auch seine allererste Partie als Bundesliga-Coach gegen „die alte Dame“ – im Juni 1991 verloren Funkel und Bayer 05 Uerdingen mit 1:2. Sein Bruder Wolfgang Funkel und Holger Fach verschossen dabei jeweils einen Elfmeter. „Vielleicht habe ich sie mit meiner Nervosität angesteckt“, sagt er heute schmunzelnd.

Morales‘ Heimkehr
Wie heißt es in Frank Zanders Klassiker, der regelmäßig im Berliner Olympiastadion gespielt wird, so schön: „Nur nach Hause gehen wir nicht!“ Fortunas Mittelfeldspieler Alfredo Morales widersetzt sich dieser Aussage. Er ist nicht nur gebürtiger Berliner, sondern hat schon in der Jugend für die Hertha gespielt. 2011 schaffte er den Sprung aus der U23 zu den Profis, 2013 wechselte der US-Amerikaner nach 23 Pflichtspielen für die Hertha-Profis zum FC Ingolstadt.

Das Lächeln von Dodi
Nicht nur Funkel freut sich auf das Wiedersehen mit Dodi Lukebakio. Auch die Fans haben den Belgier und seine zehn Treffer in 31 Bundesliga-Einsätzen der letzten Saison in guter Erinnerung. „Ich war auch zwischendurch wütend auf ihn“, betont Fortunas Chefcoach. „Aber mit seinem Lächeln hat er immer alles wettgemacht. Dann konnte ich ihm nicht mehr böse sein.“

Der Schiedsrichter

Die Auseinandersetzung zwischen der "alten Dame" Hertha und der Glücksgöttin Fortuna am Freitagabend in Berlin wird Martin Petersen leiten. Der gebürtige Stuttgarter pfiff die Fortuna fünf Mal in der 2. Bundesliga (zwei Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage). Das letzte Spiel mit Düsseldorfer Beteiligung war in der Aufstiegssaison bei Holstein Kiel (2:2).

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