29.01.2020 | 1. Mannschaft

„Es ist für mich eine einmalige Chance“

Uwe Rösler als neuer Fortuna-Cheftrainer vorgestellt

Fortunas neuer Cheftrainer heißt Uwe Rösler. Der 51-Jährige, der zuletzt Malmö FF trainierte, stellte sich am Mittwochmittag auf einer Pressekonferenz den Düsseldorfer Medienvertretern vor. Rösler gab dabei Einblicke in seine ersten Stunden bei der Fortuna und seinen Weg in die Bundesliga.

Fortunas neuer Cheftrainer Uwe Rösler über…

…seine erste Trainerstation in der Bundesliga:
„Ich war viele Jahre im Ausland tätig und bin nun endlich in der Bundesliga gelandet. Das war immer ein riesiges Ziel von mir und es ist eine einmalige Chance. Auch aus dem Ausland habe ich die Bundesliga immer verfolgt. Ich bin dankbar dafür, nun bei einem Traditionsverein wie der Fortuna mit daran zu arbeiten, dass wir in der Liga bleiben. Ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen – ansonsten hätte ich nicht in Düsseldorf unterschrieben.“

…den ersten Kontakt mit der Fortuna: „Es ging alles relativ schnell und unerwartet. Am Montagabend wurde ich zum ersten Mal kontaktiert, am Dienstag wurden die Gespräche dann intensiviert. Von meiner Seite gab es dabei kein Zögern, weil ich immer den Traum von der Bundesliga hatte. Einen Tag später sitze ich hier in Düsseldorf.“

…seinen Vorgänger Friedhelm Funkel: „Ich bin mir dessen, was er für die Fortuna geleistet hat, bewusst. Er hat Geschichte geschrieben, indem er aufgestiegen ist und die Klasse gehalten hat. Friedhelm hinterlässt große Fußstapfen. Aber wir wollen nun selbst Geschichte schreiben, in dem wir ein zweites Mal den Klassenerhalt erreichen. Ich bin mir sicher, das wäre auch in seinem Sinne.“

…sein Trainerteam: „Ich bin positiv empfangen worden. Ich brauche von meinem Trainerteam viel Hilfe und Unterstützung, weil ich die Mannschaft und die Abläufe so schnell wie möglich kennenlernen muss. Ein weiterer Assistenztrainer wird noch zum Trainerteam hinzustoßen. Trotzdem bleiben Thomas Kleine und Axel Bellinghausen Teil des Teams.“

…den neuen Impuls durch den Trainerwechsel: „Ein neuer Coach setzt immer Energien frei. Spieler, die zuvor nicht so oft gespielt haben, kriegen wieder Hoffnung auf eine neue Chance. Es erhöht automatisch die Qualität und Intensität im Training, wenn wieder um Positionen gekämpft wird. Und das wird sich automatisch in unserem Spiel am Samstag niederschlagen. Die letzten Partien waren häufig sehr eng, auch das Spiel in Leverkusen stand lange auf Messers Schneide. Ein zusätzlicher Impuls kann zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.“

…den ersten Eindruck von seiner neuen Mannschaft: „Ich habe meine Ansprache heute kurz gehalten, weil es auch so ein langer und emotionaler Tag für die Spieler und das Funktionsteam war. Trotzdem habe ich in viele sympathische Gesichter geguckt. Seit der Kontaktaufnahme am Montagabend habe ich mir die Aufnahmen mehrerer Spiele angeschaut und mir einen Überblick verschafft. Jetzt geht es darum, einen Überblick über den kompletten Kader zu gewinnen – das ist eine große Herausforderung, für die ich auch die Hilfe meines Trainerteams brauche.“

…seine Spielidee: „Ein Vorteil, den meine Verpflichtung hat, ist, dass mich in Deutschland keiner kennt. Daher werde ich hier auch kein Taktik-Referat halten und alles verraten. Ich bin flexibel, werde aber trotzdem versuchen, schnell ein passendes System zu finden. Mir ist es wichtig, dass ich die besten Spieler auf dem Platz habe und sie in Positionen bekomme, auf denen sie sich wohlfühlen und Selbstvertrauen sammeln können. Ein paar Gedanken habe ich mir schon gemacht: Wir müssen Tore schießen und den Druck auf das gegnerische Tor erhöhen.“

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