03.07.2020 | 1. Mannschaft

Rouwens 19, eine weiße Rot-Weste und eine historische Pokalsaison

Rückblick: Die Zahlen zur Spielzeit 2019/20

Für die Fortuna endete am vergangenen Samstag eine sehr lange Saison 2019/20 – und das auf bittere Art und Weise. www.f95.de blickt nochmal zurück auf die Zahlen der Spielzeit und zeigt, dass neben den naturgemäß eher mäßigen Statistiken einer Abstiegssaison auch viel Gutes dabei war.

Die harten Fakten: Nur 30 Punkte sammelten die Rot-Weißen während der Saison. Dabei erzielten sie 36 Tore und kassierten 67 Gegentreffer – Zahlen, die für den Klassenerhalt nicht ausreichten. Oftmals war die Fortuna ihren Gegnern mindestens ebenbürtig – insbesondere in der Endphase der Saison unter Cheftrainer Uwe Rösler. 24 Zähler mehr hätten die Flingeraner auf dem Konto gehabt, wenn sie ihre Führungen über die Ziellinie gebracht hätten. Rein hypothetisch und mit einem Augenzwinkern geschrieben, wäre das gleichbedeutend mit Platz sechs und der Teilnahme an der Europa League gewesen. Hier gibt’s weitere, besondere Zahlen zur abgelaufenen Saison.

19: Die Tore durch Rouwen Hennings
19 Mal war Angreifer Rouwen Hennings in der vergangenen Saison erfolgreich. Dabei traf er 15 Mal in der Liga und vier Mal im DFB-Pokal. Dass ein Fortune im deutschen Fußball-Oberhaus so treffsicher war wie Hennings, ist fast 30 Jahre her. Thomas Allofs erzielte 1990/91 ebenfalls 15 Tore. Im DFB-Pokal stellte die aktuelle Nummer 28 sogar einen Fortuna-Rekord ein. Er traf in fünf aufeinanderfolgenden Runden des wichtigsten deutschen Pokalwettbewerbs. Da kann nur Dieter Brei mithalten, der dasselbe Kunststück zwischen 1979 und 1980 schaffte.

12 aus 17: Spiele ohne Niederlage unter Uwe Rösler
Nach seinem Amtsantritt hat Cheftrainer Uwe Rösler den Fortunen neues Leben eingehaucht. In 17 Spielen mit ihm an der Seitenlinie verloren die Rot-Weißen nur fünf Mal. In den meisten Partien waren die Flingeraner mit ihren Gegnern absolut auf Augenhöhe. Auch spielerisch war eine Veränderung zu erkennen. In elf der 17 Partien hatten die Fortunen mindestens 50 Prozent Ballbesitz. Ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die kommende Zweitliga-Spielzeit, in der die Rheinländer höchstwahrscheinlich oftmals die Spielgestaltung übernehmen werden.

43.323: Der Zuschauerschnitt vor der Corona-Krise
Die Fans wurden in der Saison-Endphase schmerzlich vermisst. Denn: Sie standen im Stadion vor der Corona-Krise wie eine Wand hinter der Mannschaft. Rechnet man die Spiele nach dem Restart heraus, besuchten die heimische Arena im Schnitt 43.323 Zuschauer. Das sind zwar etwa 500 weniger als in der Vorsaison, da die Spiele gegen Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 oder die letzte Heimpartie gegen den FC Augsburg aber ohne Zuschauer stattfinden mussten, ist davon auszugehen, dass der Schnitt bei einem normalen Saisonverlauf deutlich höher ausgefallen wäre.

0: Platzverweise in dieser Saison
Die Fortuna ist das einzige Bundesliga-Team, das diese Saison ohne einen einzigen Platzverweis beendet. Zugegebenermaßen sammelten die Spieler aber auch 78 Gelbe Karten. Nur der SC Paderborn (79) überbietet diesen Wert.

24: Die erfolgreichste Pokalsaison seit 24 Jahren
Auch, wenn die Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken schmerzte: Mit dem Erreichen des Viertelfinals spielte die Fortuna die erfolgreichste Pokalsaison seit 1995/96. Damals ging es bis ins Halbfinale. Auf dem Weg in die Runde der letzten Acht wurden der FC 08 Villingen, Erzgebirge Aue und der 1. FC Kaiserslautern ausgeschaltet.

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