27.10.2020 | 1. Mannschaft

„Ich war mein ganzes Leben lang rot-weiß“

Anton Mitryushkin im Interview

Eine Woche lang trainierte Anton Mitryushkin bei der Fortuna als Testspieler mit. Nun hat sich der Club dazu entschieden, den 24-jährigen Torhüter, der zuletzt beim FC Sion unter Vertrag stand, fest zu verpflichten. Im Interview spricht er unter anderem über seine erste Trainingswoche, seine Karriere und seine Stärken.

Willkommen in Düsseldorf, Anton! Wie fühlt es sich an, hier zu sein? 
Dankeschön! Ich bin sehr glücklich darüber, nun für diesen großen Club spielen zu dürfen! 

Du hast jetzt eine Woche lang mit der Mannschaft trainiert. Wie war das Training mit Torwarttrainer Christoph Semmler und Deinen Torhüter-Kollegen? 
Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe sofort einen Unterschied zu meinen früheren Stationen gemerkt. Es war mein Ziel, irgendwann mal in Deutschland zu spielen – dem Land, in dem es so viele gute Torhüter gibt. 

Was hast Du sonst für Eindrücke aus den Trainingseinheiten mit den Jungs gewonnen?
Ich habe zunächst individuell im Torwarttraining gearbeitet und in den letzten fünf Einheiten dann mit dem gesamten Team. Vor allem die Atmosphäre hier während des Trainings gefällt mir sehr gut.  

Was war der hauptsächliche Grund dafür, dass Du den Vertrag hier bei der Fortuna unterschrieben hast?
Die Fortuna ist, wie gesagt, ein großer Club und Christoph Semmler hat starkes Interesse daran gehabt, mit mir zusammenzuarbeiten. Als die Verantwortlichen mich dann unter Vertrag nehmen wollten, habe ich keine Sekunde gezögert. 

Erzähl uns ein bisschen was über Deine bisherige Karriere.
Ich habe meine Karriere in Rostow gestartet als ich noch klein war. Mit 14 ging ich dann zu Spartak Moskau, dem wohl bekanntesten Club Russlands mit einer großen Jugend-Akademie – und ebenfalls rot-weißen Vereinsfarben! Man kann sagen: Ich war mein ganzes Leben lang rot-weiß. Mit 17 habe ich in Moskau bereits in der ersten Mannschaft gespielt. Danach habe ich mich dazu entschieden, den nächsten Schritt zu gehen und in die Schweiz zum FC Sion zu wechseln. Dort war es eine tolle Zeit! 

Als was für einen Torwart würdest Du dich bezeichnen? 
Ich denke, ich habe meine größten Stärken auf der Linie. 

Und was bist Du für ein Typ neben dem Platz? 
Ich bin ein sehr offener Mensch und mache sehr gerne Späße. Gegenüber vielen Russen gibt es das Vorurteil, dass sie eher verschlossene Menschen seien. Bei mir ist es tatsächlich eher das Gegenteil.  

Wie sehen Deine persönlichen Ziele aus?
So wie alle Spieler habe natürlich auch ich das Ziel, zu spielen. Mir ist klar, dass die Saison bereits in vollem Gange ist. Deswegen muss ich hart arbeiten und mich von meiner besten Seite zeigen – dazu gehört auch der gegenseitige Respekt im Torwarttraining, wo wir uns unterstützen müssen, um unsere Mannschaftsziele zu erreichen.

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