08.09.2021 | 1. Mannschaft

Im Schacht leuchtet momentan die rote Laterne

Gegner-Vorschau: Aue will endlich gewinnen

Die Fortuna reist am kommenden Wochenende in den Osten der Republik, wo sie auf Erzgebirge Aue trifft. Gegen den dreifachen DDR-Meister geht es am Sonntag, 12. September, ab 13:30 Uhr um drei wichtige Punkte. Mit einem neuen Trainer und zahlreichen Neuzugängen sind die Lila-Weißen optimistisch in die Saison gestartet, laufen den eigenen Ansprüchen aber aktuell noch etwas hinterher. Dass die neuformierte Mannschaft aber durchaus Potential hat, stellte sie in dieser Saison bereits unter Beweis. www.f95.de hat einen Blick auf den FCE geworfen.

Sicherer Rückhalt:

Bereits seit 2008 hütet Martin Männel im Erzgebirge das Tor. Zwei Aufstiege und einen Abstieg in die 3. Liga erlebte der in Brandenburg geborene Torhüter in seiner Zeit im Erzgebirge bislang mit. Nun spielen die „Schachter“ ihre sechste Zweitliga-Saison in Folge und wissen, welchen Anteil ihr Keeper daran hat. „Er hat uns den Arsch gerettet, in der 2. Liga bleiben zu dürfen“, erklärte der damalige Trainer Dirk Schuster die Verdienste des 33-Jährigen nach dem Klassenerhalt in der letzten Saison. Männel wurde mit seinem 419. Spiel für den FCE im vergangenen Frühjahr alleiniger Rekordspieler der Veilchen. Mittlerweile hat der Kapitän der Auer 436 Spiele für die Lila-Weißen absolviert und es sollen noch viele weitere dazukommen. 

Junger Trainer:

Seit Anfang der Saison ist Aliaksei Shpileuski Cheftrainer von Erzgebirge Aue. Der 33-Jährige beerbt Schuster und hat einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Seine Trainerkarriere begann der gebürtige Belarusse in der Jugend von Sonnenhof Großaspach, bevor es ihn in den Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart zog. Später wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig, wo er fünf Jahre als Trainer tätig war. Von dort aus ging es 2018 über eine kurze Station in Belarus nach Kasachstan, wo er fortan Qairat Almaty trainierte und 2020 sogar kasachischer Meister wurde. Vor wenige Monaten wechselte Shpileuski nun zurück nach Deutschland: "Nach mehreren intensiven Gesprächen konnten wir feststellen, dass er sich mit den Werten unseres Vereins identifiziert“, ist der Auer Präsident Helge Leonardt von den Fähigkeiten des neuen Übungsleiters überzeugt. 

Unglücklicher Saisonstart:

Die ersten Spiele unter dem neuen Coach hätte man sich im Erzgebirge sicherlich anders vorgestellt. Nach fünf Spieltagen steht man mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Dennoch darf der 29. der ewigen Zweitliga-Tabelle keineswegs unterschätzt werden, denn in Nürnberg sowie gegen den FC St. Pauli und auf Schalke erkämpfte man sich zum Saisonauftakt jeweils einen Punkt und zeigte, dass man den Top-Teams der Liga gewachsen ist. Bitter waren hingegen die jüngsten Niederlagen gegen Sandhausen und in Kiel, die das Abrutschen in der Tabelle zur Folge hatten. Auch die vermeidbare 1:2-Pokalniederlage beim Liga-Konkurrenten Ingolstadt trübte die Stimmung im Erzgebirge. Fortuna wird sich dennoch von der besten Seite zeigen müssen, damit der erste Pflichtspielsieg unter Shpileuski noch mindestens eine weitere Woche auf sich warten lässt.

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