25.10.2021 | 1. Mannschaft

DFB-Pokalabend am Maschsee

Gegner-Vorschau: Fortuna zu Gast in Hannover

Weiter geht’s in der Englischen Woche: Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Heimspiel in der Liga gegen den Karlsruher SC steht für die Fortuna nun der DFB-Pokal auf dem Programm. In der zweiten Hauptrunde (Mittwoch, 27. Oktober, 20:45 Uhr) geht es zu Hannover 96. www.f95.de stellt die Niedersachsen vor.

Überraschender Durchmarsch

Hannover hat in diesem Wettbewerb etwas geschafft, was bisher noch keine andere Mannschaft vollbracht hat. Im Jahr 1992 nahm 96 als Zweitligist teil, zog durch alle Runden bis in das Finale ein und wurde der erste und bis heute einzige Zweitligist, der den DFB-Pokal gewinnen konnte. Unter anderem schlugen sie den VfL Bochum oder Borussia Dortmund auf ihrem Weg nach Berlin. Im Olympiastadion ging es gegen Borussia Mönchengladbach. Dort gewann Hannover im Elfmeterschießen und durfte anschließend den DFB-Pokal in die Höhe strecken. So erfolgreich wie 1992 war Hannover seitdem nicht mehr: Zwei Mal ging es noch bis ins Viertelfinale – zuletzt im Jahr 2006. In der letzten Saison des DFB-Pokals war für 96 in der zweiten Hauptrunde gegen den späteren Halbfinalisten Werder Bremen Schluss.


Neuer Trainer aus der Vorstadt

In die aktuell laufende Spielzeit startete Hannover mit einem neuen Cheftrainer: Jan Zimmermann steht seit Sommer an der Seitenlinie. Der 42-Jährige ist in der Landeshauptstadt geboren und war zuvor mit dem TSV Havelse – beheimatet in einem Vorort von Hannover – aus der Regionalliga über die Relegation in die 3. Liga aufgestiegen. Unter Zimmermann hat die Mannschaft in der 2.Bundesliga bisher drei Siege und zwei Remis bei sechs Niederlagen geholt. Das ergibt elf Zähler und den vierzehnten Platz in der Tabelle. Auf den vierten Sieg in der Liga wartet man in Hannover nun aber schon seit ein paar Wochen: Zum letzten Mal gab es ein Erfolgserlebnis Mitte September gegen die direkt hinter ihnen liegenden Kieler.


Angriffsstärke im Mittelfeld

Torgefährlichster Stürmer der Hannoveraner in dieser Saison ist einer, der gar nicht mehr im Verein ist. Vor seinem Wechsel zu Werder Bremen erzielte Marvin Ducksch drei Treffer in fünf Spielen. Lässt man ihn außen vor, dann ist Sebastian Kerk der erfolgreichste Offensivakteur. Der 27-Jährige kam im Sommer vom VfL Osnabrück, wo er mit 20 Scorerpunkten brillierte, aber dennoch abstieg. Nun spielt Kerk im Stadion zwischen Ihme, Leine und Maschsee und steht aktuell ebenfalls bei drei Treffern, dazu kommt eine Vorlage. Den Titel des besten vereinsinternen Scorers teilt sich Kerk mit seinem offensiven Mittelfeldkollegen Sebastian Ernst (1 Tor, 3 Vorlagen).


Keine Probleme in der ersten Runde

Der Gegner der 96er in der ersten Pokalrunde Anfang August war Eintracht Norderstedt aus der Regionalliga Nord. Gegen den Viertligisten hatte Hannover als Favorit recht leichtes Spiel und zog mit einem 4:0-Auswärtssieg vor den Toren Hamburgs in die nächste Runde ein. Philipp Ochs traf zum 1:0, Marvin Ducksch erhöhte mit einem Doppelpack und das vierte Tor kam schließlich von Florent Muslija. So endete dieses Pokalspiel mit dem ersten Pflichtspielsieg für Jan Zimmermann bei Hannover. 

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