02.02.2018 | 1. Mannschaft

„Wir können uns bei ‚Rapha‘ bedanken“

Die Stimmen zum Heimsieg gegen den SV Sandhausen

Nach dem Nervenkitzel in der Schlussphase und intensiven 90 Minuten in der ESPRIT arena war nach dem Abpfiff erst einmal Durchatmen angesagt. Doch schon schnell hatten die Fortunen ihre Worte wiedergefunden und den Heimsieg gegen den SV Sandhausen zusammengefasst. Und die Rot-Weißen wussten, bei wem sie sich bedanken konnten: Schnell fiel in der Mixed Zone bei fast allen Protagonisten der Name Raphael Wolf, der seinem Team mit einem gehaltenen Elfmeter und vielen guten Paraden den Sieg rettete.

Friedhelm Funkel, Cheftrainer: „Wir hatten heute das Glück des Tüchtigen, weil wir sicher schon bessere Spiele absolviert haben. Wir haben gut angefangen und genau das Tor erzielt, das wir heute Morgen noch trainiert haben. Wenn so etwas klappt, ist das natürlich umso schöner. In den ersten 15, 20 Minuten haben wir ganz ordentlich gespielt, danach hat Sandhausen das Spiel in die Hand genommen. Wir hatten dagegen große Probleme, aber immer gefightet und uns entgegengestemmt. Wir können nicht Woche für Woche Glanzleistungen bringen, für uns ist wichtiger, dass wir punkten. Das ist uns heute dreifach gelungen – wenn auch glücklich, da der SVS mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte.“

Kenan Kocak, Trainer SV Sandhausen: „Beide Halbzeiten haben für uns mit Schreckmomenten angefangen. Die erste mit einer unnötigen Ecke gegen uns, wodurch wir mit 0:1 in Rückstand geraten. Danach hatten wir zehn Minuten lang zu kämpfen. Meine Mannschaft hat sich in der Folge immer mehr befreit und mit Eroll Zejnullahu und Philipp Förster zwei Chancen zum verdienten Ausgleich. Der zweite Durchgang war von unserer Seite dominanter und klarer, wir hatten zahlreiche Chancen. Der Höhepunkt im negativen Sinne war der verschossene Elfmeter. Wir haben dem Gegner nur eine Möglichkeit durch Rouwen Hennings gelassen, ansonsten haben wir konsequent verteidigt und eine gute Mentalität an den Tag gelegt. Trotzdem fahren wir ohne Punkte nach Hause, was aufgrund der Leistung der Jungs sehr traurig ist.“

Niko Gießelmann: „In der ersten Halbzeit haben wir es spielerisch sehr gut gemacht, in der zweiten kämpferisch. Nach dem Zweikampf zu Beginn der zweiten Hälfte waren alle ein wenig geschockt, das hat man wahrscheinlich auch von draußen gesehen. Ich hoffe, die Beiden haben keine schlimmere Verletzung – das ist das Wichtigste. Danach haben wir uns extrem aufs Verteidigen konzentriert. Das ist eigentlich überhaupt nicht unser Ding, weil wir lieber selbst den Ball haben. Schön, dass wir es überstanden und die drei Punkte eingefahren haben.“

Rouwen Hennings: „Das Ergebnis ist sicherlich sehr erfreulich, unsere zweite Halbzeit war allerdings alles andere als gut. Wir haben den Ball nur noch nach vorne geschlagen und nicht mehr sauber herausgespielt. Wir hatten kaum noch Entlastung. Es war klar, dass Sandhausen noch einmal Druck aufbauen würde. Uns ist es aber nicht gelungen, Ruhe ins Spiel zu bringen. Wir können uns bei ‚Rapha‘ bedanken, dass wir heute gewonnen haben.“

Kaan Ayhan: „In der Elfmeterszene war im Strafraum ein großes Durcheinander. Ich kam nicht richtig von der Stelle und reiße den Arm reflexartig hoch, weil ich gespürt habe, dass der Sandhäuser hinter mir freistehend verwerten kann. Dann ist es natürlich überragend, dass ‚Rapha‘ den Elfmeter hält und wir das Spiel am Ende gewinnen. Wir sind auf einem sehr guten Weg, müssen aber auch in den nächsten Wochen in jedem Spiel beweisen, dass wir aktuell zurecht dort oben stehen.“

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