12.08.2022 | 1. Mannschaft

„Anspruch ist, jede Woche ein Fußballspiel gewinnen zu wollen“

Pressekonferenz: Cheftrainer Daniel Thioune vor dem Heimspiel gegen Fürth

Für die Fortuna steht das zweite Heimspiel der noch jungen Saison an! Am Sonntag, 14. August, 13:30 Uhr ist die SpVgg Greuther Fürth in der Merkur Spiel-Arena zu Gast. Wie gewohnt, beantwortete Cheftrainer Daniel Thioune im Vorfeld die Fragen der Journalisten auf der Pressekonferenz. Das sind seine wichtigsten Aussagen:

Cheftrainer Daniel Thioune über …

… das Personal:
„Die Ausfälle sind bekannt: Takashi Uchino wird uns noch einige Wochen fehlen, Daniel Bunk ebenso, der sich am Dienstag eine Wadenverletzung zuzog. Wir durften Nana Ampomah und Matthias Zimmermann teilweise im Mannschaftstraining zurückbegrüßen. Das ist natürlich sehr erfreulich. Die Jungs ließen sich nicht bremsen, sind in einem sehr guten Zustand und werden hoffentlich schnellstmöglich wieder Optionen für den Kader sein.“

Jorrit Hendrix: „Ich freue mich, einen Spieler solchen Formats begrüßen zu können. Jorrit durfte schon in der Champions League auf dem Platz die Hymne hören, was etwas sehr Besonderes ist. Er hat außerdem Europa League gespielt, war Stammspieler und Meister bei PSV Eindhoven. Das alles spricht für seine Qualitäten. Meine Vorgesetzten haben sich sehr um ihn bemüht. Er hat bisher individuell mit unserem Athletiktrainer trainiert. Wie wettkampffit er ist, werden wir morgen sehen. Er war verletzungsfrei und man will natürlich zusehen, dass er schnell in die erste Elf oder den Kader rücken kann.“

… den Kader: „Ich bin fein mit unserem Kader. Wir sind breit aufgestellt und haben ihn im Vergleich zu anderen Teams schon früh beisammen.“

Michal Karbownik: „Er kann einige Positionen spielen, wir haben unter der Woche vieles ausprobiert. Ich habe einen positiven Eindruck von ihm. Er hat auf jeden Fall die Wettkampffitness, auch wenn er zuletzt nicht viel spielte. Er kann schnell ein Faktor werden. Er hat die Möglichkeit, dass er schon am Wochenende in der Startelf steht.“

… den Konkurrenzkampf im Kader: „In jedem Mannschaftsteil wird es einen oder zwei Spieler geben, die nicht besonders glücklich mit ihrer Situation sein werden, weil sie am Spieltag direkt neben mir sitzen. Das finde ich aber gar nicht so schlimm. Es ist Konkurrenzkampf da, die Jungs reiben sich und jeder will spielen.“

… den „Rückschlag“ in Sandhausen: „Ich tue mich schwer damit, von einem Rückschlag zu sprechen. Es war ein Spiel, das wir verloren haben. Die Niederlage war unnötig. Das Sandhausen-Spiel ist aufgearbeitet und abgehakt. Mit der Leistung war ich durchaus zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht – vor allem, weil es unser Anspruch ist, jede Woche ein Fußballspiel gewinnen zu wollen.“

… die SpVgg Greuther Fürth: „Fürth kommt mit einer anderen Spielidee als Sandhausen auf uns zu. Wenn man gegen Fürth Fußball spielt, weiß man, dass vieles auf dem Boden stattfinden wird. Wenn man Absteiger ist, dann braucht man ein paar Tage länger, um sich in der Liga zurechtzufinden, aber die Qualität dieser Mannschaft ist unbestritten. Fürth sollten wir nicht unbedingt an ihrer aktuellen Situation messen. Wenn Spieler wie Hrgota oder Green auf dem Platz stehen, muss man schauen, wie man ihre Räume eingrenzt.“

… die Zielsetzung: „Geben sie uns einfach noch ein paar Wochen Zeit. Ich habe eine tolle Mannschaft und bin jetzt als Trainer gefragt. Die Verantwortung liegt bei den Spielern und mir. Noch ist die Situation aber schwer einzuordnen. Rouven Schröder hat letztens gesagt, dass in Sachen Transfers in der Bundesliga noch viel passieren wird. Und das heißt, dass auch in der 2. Bundesliga noch viel passieren wird. Es wird also noch Kaderveränderungen geben. Am 1. September gucke ich mal, wo wir stehen. Bis dahin bleiben wir beim Partycrashen und dabei, dass wir die Spiele gewinnen wollen.“

… die Liga: „Es ist eine ausgeglichene Liga. Auf die Tabelle schaue ich noch kaum. Es ist alles möglich und ich bin froh darum, dass wir bereits sechs Punkte haben. Es wird meiner Meinung nach sehr lange so bleiben, dass viele Teams nah beisammen sind.“

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