15.09.2022 | 1. Mannschaft

„Wir sind immer in der Lage, Tore zu schießen“

Pressekonferenz: Cheftrainer Daniel Thioune vor dem Auswärtsspiel beim HSV

Nach dem trotz vieler personeller Ausfälle überzeugenden Sieg gegen den FC Hansa Rostock wartet auf die Fortuna am kommenden Samstag, 17. September, ab 20:30 Uhr das nächste Topspiel: Es geht zum Hamburger SV! Auf der Pressekonferenz beantwortete Cheftrainer Daniel Thioune die Fragen der anwesenden Journalisten. Hier gibt es seine wichtigsten Aussagen im Überblick.

Cheftrainer Daniel Thioune über …

… das Personal:
„Es steht ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Felix Klaus, der gestern das Training abbrechen musste. Es sieht aber nicht so schlimm aus. Die Einsätze von Nicolas Gavory und Rouwen Hennings sind ebenso noch unklar. Da werden wir heute und morgen noch ein bisschen ausprobieren. Beide können in den Spieltagskader zurückkehren. Dawid Kownacki ist derweil leicht angeschlagen und wird heute im Training geschont. Er hat gegen Rostock viele Kräfte gelassen. Wir werden schauen müssen, ob er uns zur Verfügung steht. Verzichten müssen wir auf Andre Hoffmann, Daniel Ginczek, Jordy de Wijs, Benjamin Böckle, Nana Ampomah und Takashi Uchino. Es werden wieder verstärkt Spieler aus U23 und U19 mitreisen.“


… die Position des Linksverteidigers: „Ich habe von Michal Karbownik ein richtig gutes Spiel gegen Rostock gesehen. Er hat gut reingefunden. Er eröffnet uns viele Möglichkeiten, wir können ihn auch im zentralen Mittelfeld einsetzen. Seine Beine waren nach dem Spiel etwas schwer, was aber verständlich ist, da er in der Woche zuvor ja auch in der U23 gespielt hat. Nicolas Gavory hat eine Rippenverletzung, ist aber eine Option für den Kader. Wir müssen schauen. Aber: Eine Rückkehr von Gavory würde nicht automatisch einen Bankplatz für Karbownik bedeuten.“

… die persönliche Verbindung zum HSV: „Ich habe keine Rechnung mit dem HSV offen. Wir sind im Guten auseinandergegangen. Ich habe auch noch Kontakt zu der einen oder anderen handelnden Person. Ich weiß aber auch, dass ich noch nicht so viele Spiele in Hamburg als gegnerischer Trainer gewonnen hab – auch die Fortuna nicht. Es ist ein besonderes Spiel für mich. Meine Familie wird im Stadion sein. Wir haben Hamburg schätzen gelernt, trotz der schwierigen Corona-Situation. Ich freue mich auf die Rückkehr und es würde sich natürlich gut anfühlen, wenn wir drei Punkte holen. Aber sie sind genauso viel wert wie in den anderen Spielen auch.“

… das Spiel: „Wir müssen unsere Chancen nutzen. Der HSV verteidigt sehr gut und hat mit Daniel Heuer Fernandes einen überragenden Schlussmann. Der HSV kann sich aber auf eine Fortuna mit viel Selbstvertrauen freuen. Man muss niemanden motivieren, wenn er vor über 40.000 Zuschauer im Volkspark Fußball spielen darf. Wir brauchen eine aggressive Balance, was die Ballgewinne angeht. Damit war ich gegen Rostock sehr einverstanden. Die Effizienz ist auf unserer Seite. Wir haben gezeigt, dass wir immer in der Lage, Tore zu schießen, müssen aber damit rechnen, dass der HSV die eine oder andere Chance bekommen wird. Das müssen wir so gut es geht reduzieren. Es kommt ein anderes Regal in Sachen Qualität auf uns zu als in so manchem anderen Auswärtsspiel. Ich werde von meiner Mannschaft verlangen, dass sie aktiv Fußball spielt.“

Jorrit Hendrix: „Er ist gesund und wieder voll belastbar. Er könnte von Beginn an spielen. Er kämpft mit Appelkamp, Tanaka und Sobottka und die Plätze im Mittelfeld.“

… die Situation vor der Länderspielpause: „Es ist unser Ziel, in Schlagdistanz zu bleiben. Im besten Fall nehmen wir drei Punkte mit. Gleichzeitig würde auch der Abstand nach hinten größer werden. Wir sind ordentlich unterwegs. Das Spiel gegen den HSV wird aber nicht saison-entscheidend sein.“

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