24.05.2021 | 1. Mannschaft

Sobottka knackt die 150

5 Notizen zur Niederlage in Fürth

Die Saison 2020/21 ist Geschichte. Die Fortuna hat sich mit einer aufgrund des Spielverlaufs bitteren, wenn auch nicht unverdienten Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth in die Sommerpause verabschiedet. Was am Sonntag am Ronhof auffiel:

1. Jubiläum für Marcel Sobottka
In den beiden Bundesliga-Jahren kam er aufgrund von Verletzungen über weite Strecken nicht richtig in Fahrt – mittlerweile ist er wieder ganz der Alte: Marcel Sobottka war in dieser Saison wieder der Dauerbrenner in der Mittelfeldzentrale, den Fortuna-Fans noch aus seinen ersten Jahren in Düsseldorf kannten. 32 Mal lief „Cello“ in dieser Saison für die Rot-Weißen auf, dabei gelangen ihm fünf Tore – persönlicher Bestwert innerhalb einer Profi-Saison. Die Partie am Sonntag war Sobottkas 150. Einsatz im F95-Trikot. Aus dem aktuellen Kader liefen nur Adam Bodzek und Rouwen Hennings öfter für die Flingeraner auf.

2. Er trifft und trifft und trifft und trifft …
Dieser Junge macht einfach nur Spaß! Shinta Appelkamp erzielte mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 am Sonntag sein bereits sechstes Saisontor. Der Youngster, der in seiner ersten richtigen Profisaison mit so mancher Verletzung zu kämpfen hatte, brauchte dafür nur 21 Einsätze. Appelkamp traf bereits im vierten Spiel hintereinander – ein Kunststück, das nicht allzu viele Fortunen in den letzten Jahren zu Stande gebracht haben. „Es ist schade, dass die Saison endet, wenn ich gerade so einen Lauf habe“, sagt Appelkamp selbst. „Aber ich will in der neuen Saison daran anknüpfen!“ Außerdem interessant: Sucht man nach dem letzten Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der sechs Tore innerhalb einer Saison erzielen konnte, muss man ebenfalls über ein Jahrzehnt in die Vergangenheit reisen. 2007/08 erzielte der damals 22-jährige „Lumpi“ Lambertz acht Treffer in der Regionalliga Nord.


3. Petersons neues Markenzeichen
Im US-Sport spricht man gerne von einem „Signature Move“, wenn ein Sportler eine bestimmte Bewegung oder einen bestimmten Trick immer und immer wieder ausführt – und es immer und immer wieder erfolgreich ist. Bei Fortunas Flügelstürmer Kristoffer Peterson ist dieser „Signature Move“ mittlerweile die Art und Weise, in der er auch am Sonntag wieder getroffen hat: Vom linken Flügel aus in die Mitte ziehen und mit rechts in die lange Ecke schießen. Genau auf diese Art hatte Peterson bereits vor wenigen Wochen in Osnabrück und in der Hinrunde in Karlsruhe getroffen …

4. Kastenmeier teilt sich Platz eins
Auch, wenn es am letzten Spieltag noch einmal Gegentore gab, bleiben die elf Weißen Westen von Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier in dieser Zweitliga-Saison unübertroffen. Am letzten Spieltag konnte Jahn Regensburgs Alexander Meyer, der ebenfalls in 33 Einsätzen elf Mal ohne Gegentor blieb, allerdings noch mit dem gebürtigen Regensburger Kastenmeier gleichziehen – dementsprechend teilen sich beide Keeper diesen ligaweiten Top-Wert.

5. Fortuna wird Fünfter
Seit Sonntag steht fest, dass die Fortuna die Saison 2020/21 auf Tabellenplatz fünf beendet – am letzten Spieltag konnte der Hamburger SV noch an den Rot-Weißen vorbeiziehen und sich wie in den beiden Vorjahren Platz vier sichern. Seit dem Wochenende stehen 16 der 18 Teilnehmer an der 2. Bundesliga fest – und die Fortuna-Fans können sich auf viele packende Duelle zwischen Traditionsvereinen freuen! Die letzten Entscheidungen fallen in dieser Woche in der Relegation zwischen dem 1.FC Köln und Holstein Kiel sowie zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC Ingolstadt.

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