11.09.2015 | 1. Mannschaft

„Geschlossen gegen missliche Situation angehen“

Cheftrainer Frank Kramer vor dem Heimspiel gegen 1860 München

Zwei Wochen Länderspielpause liegen hinter der Fortuna – zwei Wochen, in denen die Mannschaft von Cheftrainer Frank Kramer extrem gefordert wurde. Neben zwei Testspielen, die gegen unterklassige Gegner souverän und torreich gewonnen wurden, standen vor allem schweißtreibende und taktisch geprägte Trainingseinheiten auf dem Programm. Vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München (Sonntag, 13:30 Uhr) sind die Rot-Weißen damit bestens vorbereitet.

„Wir haben intensiv gearbeitet“, nickt Kramer zufrieden. „Die Mannschaft hat richtig gut mitgezogen. Wir haben – auch in den Testspielen – immer mit Zug gespielt. Die Jungs waren stets gierig, Tore zu schießen und sich zu verbessern. Wir werden natürlich alles versuchen, um am Sonntag endlich den ersten Sieg in dieser Saison einzufahren.“

Der kommende Gegner wird natürlich etwas dagegen haben. „1860 wirkt gefestigter als in der vergangenen Spielzeit. Man merkt, dass sie eingespielt sind. Nichtsdestotrotz möchten wir das Spiel natürlich auf unsere Seite ziehen“, betont Kramer, der den ersten Erfolg vor heimischer Kulisse klar vor Augen hat: „Was gibt es Schöneres, als vor den eigenen Fans zu gewinnen!?“

Sercan Sararer und Mathis Bolly sind angeschlagen, hinter dem Einsatz des Offensivduos stehen große Fragezeichen. „Beide hatten nach dem Spiel in Nürnberg Probleme. Wir versuchen, nach und nach die Belastung zu steigern und hoffen auf eine Punktlandung am Sonntag“, berichtet der Chefcoach, der aber auf jeden Fall auf Christian Gartner verzichten muss. Der Mittelfeldakteur kam von seiner Länderspielreise mit der österreichischen Nationalmannschaft mit einer Sprunggelenksverletzung zurück.

„Jeder muss das Bewusstsein in sich tragen, dass wir für den Erfolg richtig ackern müssen“, fordert Kramer von seinen Spielern. „Wir müssen alle geschlossen gegen die missliche Situation angehen.“ Dabei fordert er von seinen Akteuren „brutale Leidenschaft“, jeder müsse sich in die Zweikämpfe hauen. „Dazu möchten wir unsere klare Spielidee präzise umsetzen“, sagt Kramer. „Diese Aspekte gehen immer einher.“

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