26.07.2019 | 1. Mannschaft

„Am ersten Spieltag werden wir fit sein“

Cheftrainer Friedhelm Funkel zieht seine Trainingslager-Bilanz

Zehn schweißtreibende Tage liegen hinter der Fortuna. Im Trainingslager am Hochkönig bereitete sich die Mannschaft von Cheftrainer Friedhelm Funkel auf die anstehende Bundesliga-Saison vor. Die Redaktion von www.f95.de sprach mit Funkel über das Trainingslager, die beiden Testspiele und die jüngsten Neuzugänge.

Friedhelm Funkel, wie fällt Ihr Fazit des Trainingslagers aus?
Wir haben sehr gut gearbeitet, hatten dafür aber auch perfekte Bedingungen. Hier ist es sehr familiär und wir haben uns unheimlich fannah präsentiert. Das ist etwas, was unseren Verein und unsere Mannschaft ausmacht. Das war auch beim Fanabend sehr gut sichtbar. Da hat kein Spieler Berührungsängste. Im Gegenteil, sie mischen sich direkt unter die Leute. Auch der Trainingsplatz war sehr gut und im Hotel Eder hat sowieso wieder alles gestimmt. Ich bin daher insgesamt sehr zufrieden.

Wie hat Ihnen die Intensität im Training gefallen?
Sehr gut! Die Jungs haben klasse gearbeitet. Es gab die eine oder andere Trainingseinheit, die richtig weh getan hat. Vor allem, wenn intensive Läufe anstanden. Das hat die Mannschaft gut angenommen und weggesteckt. Die Spieler müssen schließlich auch davon überzeugt sein, dass ihnen das alles hilft. Ich weiß genau, wie wichtig es ist, diese körperliche Verfassung zu erreichen. Nur so können wir in der Bundesliga mithalten.

Wie hat sich die Mannschaft aus Ihrer Sicht in den Testspielen gegen Basaksehir und Rayo Vallecano geschlagen?
Gegen die starke Istanbuler Mannschaft, die immerhin türkischer Vizemeister geworden ist, hat man gesehen, dass uns noch ein bisschen was fehlt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir es nicht gut gemacht. Es war allerdings auch das erste Testspiel gegen ein Top-Team. Gegen die Spanier war es brutal heiß. Das war eine ordentliche Leistung, auch wenn man natürlich sehen konnte, dass die Frische gefehlt hat. Das ist alles normal, am ersten Spieltag werden wir dann aber fit sein.

Was für einen Eindruck haben Zack Steffen und Lewis Baker, die erst in Maria Alm zur Mannschaft gestoßen sind, hinterlassen?
Erstmal kann man sagen, dass Beide sehr gut in unser Team passen. Man merkt in den ersten Tagen schon, dass sie sehr kommunikativ sind und keine Schwierigkeiten haben werden, sich bei uns einzufinden. Auf welchem sportlichen Niveau sie sind, kann ich erst sagen, wenn ich sie die nächsten zwei, drei Wochen gesehen habe. Dann kann ich ein vernünftiges Urteil fällen.

Im Sommer wurde auch das Team hinter dem Team erweitert. War das Trainingslager das perfekte Beispiel, dass das eine gute und wichtige Entscheidung war?
Das kann man genauso sagen. Die Anforderungen werden immer größer. Die Kadergröße nimmt auch zu. Daher brauchten wir jemanden, der den drei Physios, die schon bei uns waren, zur Seite steht. Das macht Lucas Trittel bisher sehr gut. Auch Andreas Gross passt hervorragend in unser Team. Er ist neben Robin Sanders ein weiterer Athletiktrainer, damit wir auch für das individuelle Training noch breiter aufgestellt sind. Das ist in der heutigen Zeit gang und gäbe. Deshalb bin ich froh, dass wir die Beiden dazu gewonnen haben.

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