16.01.2020 | 1. Mannschaft

„Wir haben starke Nerven“

TRAINER-SICHT: Friedhelm Funkel vor dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen

Am Wochenende rollt endlich wieder der Ball in der Bundesliga! Nach einer knapp vierwöchigen Winterpause geht es mit dem ersten Rückrundenspieltag der laufenden Saison weiter. Und auf die Fortuna wartet direkt ein hochinteressantes Kräftemessen mit einem Tabellennachbarn. „Natürlich ist es ein wichtiges Spiel, aber wir haben danach noch 16 Partien, die genauso große Bedeutung haben“, betont Cheftrainer Friedhelm Funkel vor dem Aufeinandertreffen mit dem SV Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr).

„Die kurze Pause hat allen Mannschaften gutgetan“, erklärt Funkel. „Im Vergleich zu einigen anderen europäischen Ligen hatten wir ein paar Tage frei. Danach gab es eine kurze Vorbereitung, in der wir gute Trainingsarbeit geleistet haben. Wir werden versuchen, das auch am Samstag gegen Werder auf den Platz zu bringen.“

Für den erfahrenen Coach wird es nicht einfach sein, Entscheidungen in Bezug auf die Kaderzusammenstellung oder auch die Startelf zu treffen. „Da wird es absolute Härtefälle geben“, weiß Funkel schon jetzt. „Es wird enttäuschte und auch sehr enttäuschte Spieler geben. Aber ich erwarte, dass die Jungs das gut aufnehmen und auf ihre Chance warten. Das habe ich ihnen auch schon so gesagt.“

Kenan Karaman ist nach wie vor im Aufbautraining nach überstandener Lungenentzündung, Tim Wiesner hat sich einen Riss des Syndesmosebandes zugezogen. „Das tut mir sehr leid für ihn“, sagt der 66-Jährige, der dafür aber wieder auf Kevin Stöger zurückgreifen kann. „Er wird definitiv im Kader stehen. Ob es dann auch für die Startelf reicht, darüber werden wir noch sprechen.“ Ohnehin seien für den Aufenthalt im Hotel vor dem Spiel noch einige Gespräch geplant – sowohl unter vier Augen als auch in Gruppen.

Schon über 44.000 Tickets sind im Vorverkauf weggegangen. Für Funkel „ein gutes Zeichen, dass die Düsseldorfer hinter der Fortuna stehen. Wir brauchen die tolle Unterstützung auch weiterhin, um unser großes Ziel zu erreichen. Das ist aber auch eine Verpflichtung für uns, um jeden Meter zu kämpfen.“ Mit dem SV Werder Bremen kommt der Tabellensiebzehnte in die Arena. „Die Bremer haben sich vor der Saison natürlich ganz andere Ziele gesetzt“, berichtet Funkel. „Mittlerweile wissen sie aber auch, dass sie mitten im Abstiegskampf stecken. Wir kennen unsere Situation auch sehr gut. Und wir haben starke Nerven, das haben wir zuletzt wieder gegen Union Berlin gezeigt.“

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